Eine Reise in ein fachverwandtes Gewerk

Geschichte der Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Solartechnik

Abkürzungen im SHK-Handwerk

Auf dem Treffen des HausTechnikDialog-Meisterforums auf der Buchenberg Alm im Allgäu, das u. a. von der Aermec GmbH in Rieden am Forggensee gesponsert wurde, ergab sich der Gedanke, dass es sinnvoll wäre, wenn sich die Gewerke des Sanitär-, Heizungs- und Klima- und des Kältetechniker-Handwerks besser zusammenarbeiten.
Auf diesem Treffen, das eher ein Fachseminar über Kältemaschinen (Wärmepumpen) und Ventilatorkonvektoren war, stellte sich heraus, dass eine Zusammenarbeit für beide Gewerke nur von Vorteil sein kann. Die Kälteanlagenbauer haben das Fachwissen über die Kältetechnik und die Heizungsbauer- und Lüftungsbauer über die Wasserhydraulik und der Raumlufttechnik. Beide zusammen wären unschlagbar.
Leider sind aber die Handwerker eher eine träge Masse, die lieber bei dem Althergebrachten bleiben möchte. Also nahm ich die Einladung von Herrn Zikeli, Geschäftsführer der Aermec GmbH, an, das Werk der Firma Aermec in Bevilacqua, Italien, zu besuchen. Mein Interesse wurde geweckt, herauszufinden, wie die Kälteleute „ticken“.
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Am Donnerstag, 15. Oktober 2009 sollte es pünktlich um 10:30 Uhr am Busbahnhof Nord in München losgehen. Aber so sind sie nun einmal, die Handwerker. Es wurde doch 11:15 Uhr bis alle 34 Teilnehmer im Bus saßen und der Busfahrer Sigi abfahren konnte. Die Fahrt über Garmisch-Partenkirchen zum ersten Stopp am Zirlerberg führte durch eine frisch verschneite Bergwelt.
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Nach dem Mittagessen ging es weiter über den Brenner und Verona zum Hotel Pergola in S. Pietro di Legnago.
Hier wurden wir vom Area-Manager Herrn Federico Fontana, der Firma AERMEC S.P.A., begrüßt. Nach ein paar Informationen über das Programm des nächsten Tages gab es ein leckeres Abendessen und ein paar Glas Wein bzw. Bier.
 
 
Nach dem Frühstück am Freitagmorgen war Abfahrt zum Werk der Firma Aermec in Bevilacqua. Nach einer kurzen Firmenpräsentation durch die Herren Zikeli und Area-Managers Federico Fontana. wurde das Werk besichtigt. Wir bekamen interessante Einblicke und Informationen über die Entwicklung und Produktion der vielfältigen AERMEC-Produkte.
Die Produktion wird teilweise durch Roboter ausgeführt. Aber die komplexen Kälteanlagen werden individuell nach den Kundenwünschen durch Handarbeit zusammengebaut.
     
Ein vorzügliches Mittagessen wurde im Castello di Bevilacqua eingenommen. Nach einer kurzen Besichtigung das Castells ging es wieder in Das Werk. Wo wir uns wieder über die Produkte der Firma informierten. Nebenbei gab es interessante Gespräche mit mit den Kollegen hauptsächlich über die Kältetechnik.
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Alle Geräte und Neuentwicklungen werden in umfangreichen Labore getestet.
 
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Abends genießen wir ein weiteres Mal italienischen Flair und „verarbeiten“ die gewonnenen Eindrücke in lockerer Atmosphäre. Ich kann nur sagen, dass eine Pizza in Italien doch etwas besser schmeckt.
 
Am Samstag nach dem Frühstück machten wir uns auf die Rückreise, pausierten noch einmal am Zirlenberg, um uns zu stärken und waren nach einer Fahrt im Schneetreiben am späten Nachmittag wieder in München.
 
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Für mich ging es dann noch einmal 900 km in Richtung Norden.
 
Fazit: Es war interessant, zu sehen, mit wieviel Mühe und Spaß an der Arbeit im Werk die Produkte hergestellt und zusammengebaut werden. Auch konnte man feststellen, dass es sich bei der Firma um ein Familienunternehmen handelt, in der nicht die Manager das Sagen haben.
Ob es zu einer Zusammenarbeit der beiden Gewerke kommen wird, ist schlecht einzuschätzen, weil ich den Eindruck hatte, dass die Verbände immer noch auf Konfrontation gepolt sind. Dabei wäre eine Zusammenarbeit, in der beide Seiten ihr Fachwissen einsetzen, mehr als sinnvoll.
 
Ich bedanke mich besonders bei Herrn Zikeli und Herrn Babel für die entgegenkommende Betreuung und Gastfreundschaft.
Die Bilder als Slideshow
Ein Reisebericht der Firma Aermec
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