Methanhydrat
Geschichte
der Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Solartechnik
Abkürzungen
im SHK-Handwerk
Bosy-online-ABC
Das Methanhydrat
ist ein Stoff (Schlamm/Eis), der das 160fache seines
Volumens an Methan in sich hat und bildet ein enormes
Energiepotential. Methan ist aber auch eines der stärksten
Treibhausgase. Es ist erzeugt einen etwa 25-fach stärkeren
Treibhauseffekt wie Kohlendioxid. Durch die
globale Erwärmung der Weltmeere und in Permafrostgebieten können
die Methanhydrate zunehmend zersetzen und so den Treibhauseffekt zunehmend
verstärken. |
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Außerdem kann durch
eine punktuelle Ausgasung (methanausgasender Schlammvulkane)
am Meeresgrund das darüberliegende Wasser (und die
Luft darüber) auch für größere Schiffe und
Flugzeuge nicht mehr tragfähig sein. (Hier kann z. B. das
Geheimnis des Bermudadreiecks
liegen, in dem Schiffe
und Flugzeuge verschwinden). |
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Die Methanhydrate sind
hauptsächlich auf dem Meeresgrund vorhanden. Aber auch im Thermafrostboden
(Jahresdurchschnittstemperatur -1 °C) sind sie in großen Mengen
vorhanden. In Methanhydraten sollen ca. 10.000 Gigatonnen Kohlenstoff
gebunden sein. |
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Dies übersteigt die Kohlenstoffmenge der zur Zeit bekannten Vorkommen fossiler Brennstoffe bei weitem und stellt somit ein Potenzial für die Zukunft dar, wenn die konventionellen Energieträger ausgeschöpft sein sollten. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass, unabhängig von der Treibhausproblematik des Kohlendioxids aus der Verbrennung, Fördermethoden entwickelt werden, die einen wirtschaftlichen und umweltschonenden Abbau sowohl im marinen als auch im Permafrostbereich ermöglichen. Die Gasindustrie verfügt um die Jahrtausendwende noch über genügend Gasreserven für mehr als eine Generation, so dass nur einzelne Länder, wie z.B. das an Erdöl und Erdgas arme Japan, bedeutende Schritte unternehmen um eine wirtschaftliche Gewinnung von Gas aus Gashydratlagern zu erreichen. Die Förderung aus den Weltmeeren mag zwar aufgrund der größeren Vorkommen attraktiver erscheinen als eine Förderung aus Permafrostlagern, ist aber aufgrund der ungleich schwierigeren Förderbedingungen, des Georisikos und der bisher unbekannten Umweltauswirkungen wirtschaftlich kurz- bis mittelfristig eher unwahrscheinlich. Eine Gasgewinnung aus Gashydraten in Permafrostgebieten, wie sie in geringen Mengen bereits in Sibirien existiert, könnte allerdings in der näheren Zukunft von Bedeutung sein. Quelle: Leibniz-Institut für Meereswissenschaften |
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Einige Geologen vertreten die Meinung, dass die ausgedehnten Methanhydrat-Lagerstätten am Meeresgrund und in Permafrostgebieten sowie die Existenz methanausgasender Schlammvulkane, die man an der Erdoberfläche und am Meeresgrund findet, durch abiotische Vorgänge entstehen. So wir geschätzt, dass die Methanhydrate ca. 10 000 Milliarden Tonnen Kohlenstoff enthalten. Solche Mengen könnten nur Bestandteil eines nicht biologischen Kohlenstoff-Zyklus sein, so ist die Meinung. So tritt z. B. durch Schlammvulkanen aus tiefen Sedimentschichten ein Gemisch aus Wasser, Gas und Schlamm aus und bildet Vulkankegel. Aus ihnen sollen jährlich mindestens sechs bis neun Millionen Tonnen Methan ausgasen. > mehr |
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Wenn sich das Weltklima
weiter erwärmt und die Meere aufheizt, könnte sich das Methanhydrat
am Meeresgrund nach und nach auflösen. Damit steigt die Gefahr, dass
Methan unkontrolliert in die Atmosphäre entweicht und den Treibhauseffekt
drastisch verstärkt. Die Meere würden noch wärmer, und
noch mehr Methanhydrat würde aufgelöst. Ein Teufelskreis, der
die Welt dramatisch verändern könnte. |
Artikel von http://www.gashydrate.de |
Hype
- Erfolg oder Enttäuschung |
Quelle: IFM-Geomar |
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