Nullpunkt - Pumpe - MAG
Mit der Anordnung der Pumpe und des Membrandruckausdehnungsgefäßes (MAG) wird der Druck- und Saugbereich der Pumpe festgelegt. Theoretisch ist (fasst) immer der Nullpunkt der Anlage am Anschlussstutzen des MAG's. In der Praxis verschiebt sich dieser Punkt in die Anlage, wenn in den Heizflächen größere Luft(Gas)polster vorhanden sind. Diese Luft(Gas)polster wirken wie kleine Ausdehnungsgefäße. Wenn die Anlage im Saugbereich der Pumpe liegt, dann besteht die Möglichkeit, dass Luft an den O-Ringen bzw. Stopfbuchsen der Armaturen eingesaugt wird. Besonders dann, wenn die Druckverhältnisse in der Anlage nicht stimmen.
Die Pumpe sollte im Vorlauf des Wärmeerzeugers angeordnet sein, damit der Unterdruckbereich im WE liegt und so die Luft besser ausgeschieden wird, da Luftabscheider im WE-Vorlauf eingebaut werden sollen. Ob die Pumpe bei Wärmeerzeugern mit höheren Temperaturen im Rücklauf eingebaut werden sollte, ist fachlich umstritten. Die Pumpen sind für die thermisch höhere Belastung ausgelegt und sollten keinen Schaden nehmen. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Schmutzteilchen (Schlamm, Zunder, Schweißperlen) über den Rücklauf direkt in die Pumpe gelangen und sich nicht im natürlichen "Schlammfänger" Kessel ablagern können. Hier müsste dann zusätzlich eine Entschlammung eingebaut werden.
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Pumpe im Vorlauf - MAG auf der Saugseite
Pumpe im Rücklauf - MAG auf der Saugseite
Pumpe im Rücklauf - MAG auf der Druckseite
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In offenen Anlagen ist der Nullpunkt immer am Sicherheitsrücklaufanschluss. Bei Anlagen mit einer Sicherheitsleitung ist der Nullpunkt an dessen Anschlussstelle.

Die Absicherung von Pufferspeichern könnte auch als druckloser Speicher ohne Probleme nach den Vorgaben der alten DIN 4751 Teil 2 (mit einer Ausdehnungsleitung) durchgeführt werden, wenn es die örtlichen Gegebenheiten zulassen. Eine Sauerstoffaufnahme ist sehr gering, weil es mit Sicherheit keine Zirkulation in der Ausdehnungsleitung gibt. Das Gefäß ist einfach zu berechnen, da hier 4 bis 5 % Ausdehnung incl. Wasservorlage angenommen werden kann. Auf jeden Fall sollte hier ein Fachmann zu Rate gezogen werden.
 
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