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Eine Generation ist eine Gruppe von Menschen, die aufgrund gemeinsamer historischer oder kultureller Ereignisse in der Kindheit oder Jugend ähnlich geprägt wurden. Sehr prägend sind z. B. Notsituationen, politische Umschwünge oder Kriege. Besonders zu beachten sind gesellschaftliche Trends oder die Digitalisierung, die sich auf den Alltag der Bevölkerung auswirken und damit auch auf die Generation, die als erste mit diesen Veränderungen aufwächst.
Im Gegensatz zur Biologie (Großeltern - Kinder - Enkel) hat sich in der Soziologie eine Definition von Generationen durchgesetzt, die jeweils Altersgruppen (Alterskohorten) von etwa 15 aufeinander folgenden Jahren zusammenfasst. In solchen Zeitablauf ändern sich die technischen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Bedingungen derartig stark, dass dies nicht ohne Auswirkungen auf die in diesem Zeitraum lebenden Menschen bleibt.
In jedem Betrieb gehören die Arbeits- und Fachkräfte verschiedenen Generationen an. Die Zuordnung, welcher Generation diese zuzuordnen sind, ist nicht immer einfach, denn jeder Mensch entwickelt sich eigenständig und bildet eigene Ziele und Werte. Die unterschiedlichen Verhaltensweisen und Werte der Generationen machen sich erst dann bemerkbar, wenn sie in einen Generationenkonflikt geraten. Dazu kommt es, wenn sich unterschiedliche Vorstellungen, Erwartungen oder Meinungen zwischen zwei oder sogar drei Generationen gegenüberstehen und zu einem Konflikt führen.
Die Einstellung zur Arbeit hat sich zunehmend geändert. Die Generationen (GenY, GenZ) haben eine total andere Einstellung gegenüber den Babyboomern und der GenX. Ich wage zu behaupten, dass das auch ein Teil des Fachkräftemangels darstellt.
Das Wissen über die Skills (Fertigkeit, Fähigkeit, Können, Verhalten) und Kompetenzen der Generationen (Silent, Babyboomer, Gen X-Y-Z-α-Lockdown-β) sind wichtige Faktoren bei der Einstellung und Beschäftigung von Arbeits- und Fachkräften. Die Generationen grenzen sich gewollt oder ungewollt von der Vorgänger- bzw. Nachfolgegeneration ab. Über das "warum" sind sich die Fachleute immer noch nicht einig.
In einem Betrieb und Büros müssen viele Generationen zusammenarbeiten. Hier treffen sich Personen, die im Privatleben keinen Kontakt hätten. Da arbeitet der 46-jährige Juniorchef mit dem 32-jährigen Angestellten und einer 55-jährigen Kollegin Hand in Hand oder der 17-jährige Azubi und die 20-jährige Praktikantin kommen täglich mit ihrem 70 Jahre alten Chef in Kontakt. So prallen an vielen Arbeitsplätzen Generationen aufeinander. Die birgt Chancen und Risiken zugleich.
So arbeiten bis zu fünf Generationen gleichzeitig für dasselbe Ziel und das mit zum Teil völlig unterschiedlichen Herangehensweisen, Intentionen und Hintergründen. Die verschiedenen Bedürfnisse der Generationen können zu Generationskonflikten führen. Sie bieten aber auch Chancen, denn junge Menschen können viel von der Erfahrung älterer Menschen lernen, die schon lange im Berufsleben stehen. Doch auch ältere Menschen können von der jungen Generation lernen und durch den Austausch darin bestärkt werden, den Anschluss an den Zeitgeist nicht zu verlieren.
Um das Konfliktpotenzial zu identifizieren, dass das Zusammenkommen verschiedener Generationen am Arbeitsplatz bergen kann, ist es wichtig, die charakteristischen Merkmale der Generationen zu kennen.
Es wird auch immer schwieriger, den Bedürfnissen der einzelnen Generationen gerecht zu werden. Hier ist es im Zeitalter des Arbeitskräftemangels bzw. Fachkräftemangels besonders wichtig, dass man auf die Eigenarten der jeweiligen Generationen eingeht. |
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• Generation Silent (stille Generation, Traditionalisten) > Mitte der 20er-Jahre bis 1945
• Nachkriegsgeneration (Wirtschaftswundergeneration) > 1945 bis Mitte der 50er-Jahre
• Babyboomer-Generation (GenBB) > Mitte der 50er- bis Ende der 60er-Jahre
• Generation X (GenX) > 70er- bis frühe 80er-Jahre
• Generation Y (GenY) > Mitte der 80er- bis Mitte der 90er-Jahre
• Generation Z (GenZ) > Mitte der 90er- bis Anfang der 2010er-Jahre
• Generation Pause (GenP ["Generation Neets"]) > Ende der 90er bis Anfang der 2010er-Jahre
• Generation Alpha (Genα) > Anfang der 2010er- bis Mitte der 2020er-Jahre
• Generation Lockdown (Generation Covid - GenC) > 2021/2022 - 16- bis 29-Jährige Personen)
• Generation Beta (Genβ) > Anfang der 2025er-Jahre bis ......
Bernd Lindner, Bundeszentrale für politische Bildung |
Da Generationen sich teilweise über Jahrzehnte erstrecken, kann es innerhalb der Gruppen zu Überschneidungen kommen. |
Pauschalierungen sind (manchmal) nötig
Institut für Generationenforschung |

Quelle: Simon Schnetzer, Jugendforscher
Generationen im Überblick Studyflix GmbH
Geld oder Freizeit: Was Fachkräften im Job wichtiger ist
Deutsche Handwerks Zeitung - Holzmann Medien GmbH & Co. KG
Zwischen Integration und Distanzierung
Bernd Lindner, Bundeszentrale für politische Bildung |
Bist du vor 1978 geboren ???
(Babyboomer-Generation + Generation X)
dann lesen
Nach 1978 geboren ???
(ab Generation Y)
Hau ab!
Was da steht verstehst du sowieso nicht !!! |
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Generation Silent |
Die Generation Silent (stille Generation, Weltkriegsgeneration) wurde von den Folgen des Zweiten Weltkriegs und dem alltäglichen Mangel an Nahrung, Wohnraum und Sicherheit geprägt. Entbehrungen geprägt. In dieser unsicheren Zeit lernten sie, pragmatisch zu handeln und durchzuhalten. Werte wie Disziplin und Bescheidenheit stehen daher bei ihnen im Vordergrund.
Der Name der Generation kommt daher, dass sie in einem politisch gefährlichen Klima aufwuchsen. In dieser Zeit war es oft sicherer, die eigene Meinung für sich zu behalten und still (englisch: silent) zu bleiben. Deshalb bevorzugen sie in der Kommunikation bis heute Zurückhaltung und Verlässlichkeit statt offener Kritik.
Heute ist diese Generation im Ruhestand, doch ihr Einfluss wirkt über familiäre Werte und Traditionen weiter. Ihre harte Arbeit nach dem Krieg bildet bis heute das Fundament vieler sozialer und wirtschaftlicher Strukturen. |
Silent Generation
– Definition und Merkmale der Jahrgänge
Neue Pressegesellschaft mbH
Silent Generation: Was steckt hinter dieser Generation?
Sophia Auer, FOCUS online - BurdaForward GmbH |
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Nachkriegsgeneration |
Die Nachkriegsgeneration (circa 1945 1950) – Von SchimmelwegschneidernUnsicherheit, Angst und traumatisierte Kriegsrückkehrer führten bei vielen Angehörigen dieser Generation zu emotionalen Blockaden und geringem Selbstwertgefühl. Die Jugendlichen der Nachkriegsgegenration hatten fast ausnahmslos den Zweiten Weltkrieg miterleben müssen. Das ist die Generation, die extreme Armut und Angst erfahren hatte. Sie waren es gewöhnt, den Schimmel beim Brot wegzuschneiden, nichts wurde weggeworfen. Gefühle wurden nicht gezeigt. Die Erfahrungen der Kriegs-/Nachkriegsgeneration prägten auch den Erziehungsstil dieser Generation. Und damit auch die nachfolgende Generation, die Generation der Babyboomer. |
Wenn Altern bedeutet, allein zu Hause zu sitzen
Dong NAM
Verdrängt, verschwiegen – und vererbt
Wibke Bergemann, Stiftung Bildung
Vererbtes Leid
DOMRADIO.DE gGmbH |
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Babyboomer-Generation |
Ein Faktor bei dem Problem des Fachkräftemangels ist die Babyboomer-Generation*1, die schon in oder kurz vor der Rente bzw. Pensionierung bzw. im Ruhestand sind. 53 % der geburtenstarken Jahrgänge waren 2018 noch erwerbstätig und im gleichen Alter waren von der stillen Generation*2 nur noch 44 %. Die Arbeitgeber müssen die Babyboomer im Auge behalten, wenn sie die Arbeitsplatzpolitik gestalten und Personalentscheidungen treffen. Ältere Arbeitnehmer haben andere Prioritäten als ihre jüngeren Kollegen. Anstatt eine Karriere anzustreben oder größere Anschaffungen zu tätigen, wie z. B. ein Haus, werden die Babyboomer für ein Einkommen planen, das nach der Pensionierung fortbesteht. Bei den Sozialleistungen werden sich die jüngeren Generationen z. B. mehr Sorgen um den Elternurlaub machen. Während sich die Babyboomer vielleicht mehr für Renten oder ruhigeres Leben interessieren.
Die Willenskraft der Babyboomer zeignet sich durch ihre hohe Arbeitsmoral aus. Ein strukturierter Arbeitsstil und lange Arbeitstage sind bei ihnen unabdingbare Faktoren für ein erfolgreiches Leben. Der Begriff "Workaholic“ beschreibt diese Generation nicht nur, sie erfanden ihn sogar.
Wenn die Babyboomer-Generation die Arbeitswelt verlässt, führt das zu Lücken, die die jüngeren Generationen nicht füllen können. Im Laufe der Jahre werden ca. 6 Millionen Arbeitskräfte wegfallen. Jede Überlegung den Alterungsprozess dieser Generation zu verlangsamen und die Rente hinauszuzögern, wird vor dem Hintergrund verständlich. Damit sorgt nicht nur die fortschreitende Digitalisierung, sondern auch der Fachkräftemangel für unausweichliche Veränderungen in der Arbeitswelt. Die nächsten Generationen müssen also in den kommenden Jahren mit einem Wandel der Wirtschaft rechnen, man kann das auch einen Verzicht auf einen Teil des vielgeliebten Wohlstands nennen.
*1Inmitten des Wirtschaftswunders der Nachkriegsjahre wurde in Deutschland die höchste Geburtenrate gemessen, die es jemals gab. Es brach buchstäblich der Babyboom aus. Erst mit Einführung der Antibabypille im Jahr 1965 sank die Geburtenrate erheblich, was auch als Pillenknick bezeichnet wird.
Quelle: Generation XYZ – Eine Übersicht der Merkmale und Touchpoints - UNICUM GmbH & Co. KG
*2Als stille Generation (Silent Generation) werden die Kinder der 1920er bis 1940er Jahre bezeichnet. Die Silent Generation erhielt ihren Namen aus mehreren möglichen Quellen.
Quelle: Was ist die stille Generation: Die Kinder der 1920er bis 1940er Jahre - Emily Hutton, Image Restoration Center |

Motive für Erwerbsarbeit im Ruhestand, insgesamt und nach Geschlecht, 2018
Quelle: IAB - Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
Erwerbsarbeit im Ruhestand hat vielfältige Gründe – nicht nur finanzielle
- Laura Romeu Gordo, Stefanie Gundert, Heribert Engstler, Claudia Vogel und Julia Simonson, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
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Fachkräftesicherung in Deutschland – diese Potenziale gibt es noch
- KOFA - Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung
Abschied der Babyboomer: fünf Werte, die der Arbeitswelt fehlen werden
Vanessa Weber, Werkzeug Weber GmbH & Co KG
Generation Wirtschaftswunder
Johanna Duscher, Display Europe |
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Generation X |
Die Generation X wurde in eine analoge Welt hineingeboren und hat den Sprung ins Digitale miterlebt und mitgestaltet. Umweltkatastrophen wie Tschernobyl, steigende Scheidungsraten und Haushalte mit zwei berufstätigen Eltern prägten ihre Kindheit. Die Gen X erlebte erstmals eine Kindheit ohne direkte Kriegseinflüsse und mit mehr Freiheit. Doch diese neue Freiheit sorgte auch für eine gewisse Orientierungslosigkeit, da sie nicht mehr ihr ganzes Leben nach dem Krieg ausrichten mussten.
Im Beruf zeigt sich die Gen X deshalb oft als leistungsbereit und anpassungsfähig. Sie legt Wert auf Stabilität und Eigenverantwortung. Für viele ist der Job oft das Mittel zum Zweck: Eine zentrale Säule, um sich ein stabiles und schönes Privatleben leisten zu können. Innovation lehnen sie nicht per se ab — wollen aber abgeholt und mitgenommen werden. |

Generation X
Katharina Jaretzke, Anna Geisler, Clockodo GmbH
Generation X: Zwischen Tradition und digitalem Wandel
HRworks GmbH
Generation X- die vergessene Generation?
Dirk Beiser - Training, Coaching & Beratung
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Generation Y |
Die Generation Y wuchs in einer Ära zwischen grenzenlosem Optimismus und globalen Krisen wie 9/11 und der Finanzkrise auf. Als erste Digital Natives erlebten sie den Aufstieg des Internets und der Globalisierung, wenn auch noch ohne Smartphone in der Grundschule.
Typisch für sie ist, dass sie herkömmliche Strukturen kritisch hinterfragen — daher ihr Name "Generation Why" (Generation Warum). Dieses konstante Streben nach dem "Warum" führt dazu, dass Millennials den persönlichen Sinn ihrer Tätigkeit über klassischen Status stellen. Sie wollen sich mit ihrer Arbeit identifizieren, fordern Flexibilität und legen Wert auf Selbstverwirklichung und eine gesunde Work-Life-Balance.
In der Kommunikation suchen sie den Dialog auf Augenhöhe. Damit haben sie Entwicklungen angestoßen, die heute Standard sind: flache Hierarchien, mobiles Arbeiten, Gleichberechtigung der Frau und aller Geschlechter. |

Generation Y – Brücke zwischen Tradition und digitaler Zukunft
Simon Schnetzer
Zwischen Selbstverwirklichung und Sinnsuche:
Warum die Generation Y Unternehmen fordert
HRworks GmbH
Generation Y: Eine Generation voller Erwartungen –
und was erwartet die Unternehmen?
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Generation Z |
Für die Anwerbung von Fachkräften müssen sich die Firman mit den Skills (Fertigkeit, Fähigkeit, Können, Verhalten) und Kompetenzen der jeweiligen Bewerbern der verschiedenen Generationen befassen. Denn die Gruppen der heute 29-Jährigen und Jüngeren (GenZ) werden in die Arbeitswelt einsteigen, was ein Umdenken bei den Bewerbungsgesprächen und der Mitarbeiterführung notwendig macht. Die künftigen Fachkräfte finden sich auf anderen Wegen, als die 30- bis 40-jährigen Millennials (Gen Y) und lassen sich durch andere Anreize für das Unternehmen gewinnen.
Allgemein gesehen wird es in Zukunft wichtig, sich um die Gen Z besonders zu bemühen. Denn aufgrund der geringeren Geburtenrate in diesen Jahrgängen werden Unternehmen künftig vermehrt mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen haben.
Die Generation Z (Gen Z) umfasst alle Geburtsjahrgänge ab ca. 1995 bis ca. 2012. Sie stellt die Nachfolgegeneration der Millennials (Generation Y) dar, die zwischen 1981 und 1995 geboren sind. Die junge Generation bringt völlig neue Skills (Eigenschaften und Merkmale) mit sich. Sie sehnen sich nach Sicherheit und Nachhaltigkeit und sind bereit einen Beitrag dafür zu leisten. Hier ist die globale soziale Bewegung “Fridays for Future” ein Beispiel. |
Die Generation Z wird auch als Digital Natives bezeichnet, denn es ist die erste Generation, die von Kindesbeinen an mit den digitalen Technologien aufgewachsen ist und eine hohe Affinität zu den mobilen Endgeräten besitzt. Im Gegensatz zu den vorherigen Generationen ist die digitale Welt nicht nur ein Teil des Lebens, sondern die jungen Menschen leben in ihr. Somit gibt es für sie nicht mehr die klare Abgrenzung zwischen der realen und virtuellen Welt, denn die Generation Z ist 24-Stunden online und nutzt die Möglichkeiten im vollen Zuge aus. Klassische Medien wie Zeitschriften und Magazine werden von den Jugendlichen kaum noch genutzt, da alle Informationen über den Laptop, das Tablet oder das Smartphone abgerufen werden. Die Flut von digitalen Nachrichten zu verarbeiten und für sich zu nutzen, ist ein weiteres Merkmal der Generation Z. Angehörige der Generation X mussten sich zum Beispiel Wissen mithilfe von Büchern aneignen, die Generation Z hingegen speichert es in der Cloud und ruft es bei Bedarf ab. Man kann hier von wahren Informationsmanagern sprechen, die die unwichtigen von den wichtigen Daten abgrenzen und die relevanten Informationen situationsbedingt optimal einsetzen. Die Digitalisierung hat auch dazu beigetragen, dass die Jugendlichen sich vorzugsweise über soziale Netzwerke, WhatsApp, Blogs sowie Foren austauschen und sich mit Menschen aller Kontinente verbinden. Die Generation Z präsentiert ihr Leben bei Facebook, Instagram und Snapchat: Bilder, Nachrichten und Videos werden erstellt und der Öffentlichkeit bereitgestellt. Manch einer identifiziert sich über die Anzahl der Follower auf den Kanälen und bemüht sich stets mehr Shares, Likes und Tweets zu generieren. Im Vordergrund steht jedoch immer das Bedürfnis nach freier Entfaltung und dass sie ihre Ideen und Vorstellungen vom Leben verwirklichen können. Quelle: AUBI-plus GmbH
Ein Teil der Generation Z wird auch als Generation Pause bezeichnet. |
Besonderheiten |
Wunsch nach Entwicklungs- und Selbstverwirklichungsmöglichkeiten |
| Werte |
- Weltoffen
- Wohlfühlen
- Sicherheit
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| Merkmale |
- Geringe Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber
- Sinnhaftigkeit und Spaß an der Arbeit
- Hoher Anspruch an moderne Ausstattung und Internetzugang am Arbeitsplatz
- Keine Wochenendarbeit
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| Kommunikation |
- Smartphone
- Clouds und Apps
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| Motivation |
- Selbstverwirklichung
- Attraktive Freizeitgestaltung
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| Quelle: AUBI-plus GmbH |
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Generation Z: Generationen im Wandel der Zeit - AUBI-plus GmbH
Studie: Wie die Generation Z die Arbeitswelt verändert - bbg Betriebsberatungs GmbH |
Bei der Generation Z steht die Arbeit nicht an oberster Stelle. Eine steile Karriere und ein gutes Gehalt sind bei diesen Personen längst nicht so wichtig, wie Freiheit und Spaß am Leben. Im Job suchen sie nach klaren Strukturen und geregelten Arbeitszeiten. Auch Überstunden sind für die Gen Z nicht gerne gesehen, denn ihre Freizeit hat jederzeit höchste Priorität.
Viele Bewerber (Auszubildende, Gesellen) aus der sog. Generation Z (Gen Z) sind z. B. in vielen Fällen nur noch zu bekommen, wenn man diesen mit weniger Arbeitszeit und anderen attraktiven Angeboten lockt. Neben einer angemessenen Entlohnung werden zunehmend auch noch andere Voraussetzungen gefordert, wenn jemand über eine neue Stelle nachdenkt.
Die 4-Tage-Woche steht an erster Stelle der Angebote an neue Mitarbeiter. Mehr Freizeit am Stück für die Mitarbeiter, längere Servicezeiten für die Kunden und ein starkes Alleinstellungsmerkmal für den Betrieb bieten dieses Modell geradezu an., das nicht nur die in der SHK-Branche so dringend benötigten Fachkräften, sondern auch neue Kunden anlockt. |
Beispiele des neuen Denkens
- unbefristete und sichere Anstellung in einer coolen Zukunftsbranche
- Attraktive, an Leistung und Verantwortung orientierte Bezahlung (übertariflich)
- 4-Tage-Woche (Freitag, Samstag, Sonntag oder Samstag, Sonntag, Montag - frei)
- Kostengünstige Wohnung
- Einkaufsgutschein (40 EUR /monatlich)
- Freizeitausgleich bei Überstunden
- E-Bike Leasing, Jobrad
- bis zu 30 Tage Urlaub im Jahr
- Urlaubs- und Weihnachtsgeld
- vollständige Arbeitskleidung und Schutzausrüstung auf dem neuesten Stand
- eigenes Dienst-Smartphone und/oder Tablet
- Vielseitige Fortbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten
- voll ausgestattetes Servicefahrzeug für ihre Mobilität
- modernstes Werkzeug
- Vermögenswirksame Leistungen
- betriebliches Altersvorsorge
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"Nicht lustig machen, sondern sich Zeit nehmen und es zeigen"
Barbara Oberst, Deutsche Handwerks Zeitung - Holzmann Medien GmbH & Co. KG
Was ist die Generation Z? - CLEVIS GmbH
Generation Z: Generationen im Wandel der Zeit - AUBI-plus GmbH
Generation Z - unternehmer.de, MM New Media GmbH
Generation XYZ – Eine Übersicht der Merkmale und Touchpoints
UNICUM GmbH & Co. KG
4-Tage- vs. 5-Tage-Woche: Vor- und Nachteile im Check
Gründer.de, Digital Beat GmbH
Geld oder Freizeit: Was Fachkräften im Job wichtiger ist
Deutsche Handwerks Zeitung - Holzmann Medien GmbH & Co. KG |
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Generation Pause |
Statistiker bezeichnen über 500.000 junge Leute (zwischen 15 und 24 Jahre) in Deutschland, die nicht mehr in der Schule sind, aber auch nicht in Beschäftigung oder Ausbildung als "Neets" (Not in Education, Employment or Training) oder als Generation Pause. Und das, wo Unternehmen gleichzeitig Zehntausende Lehrstellen und Arbeitsplätze nicht besetzen können.
Zu dieser Generation gehören junge Leute, die demotiviert durchhängen (Schulabgänger ohne Abschluss, mit Sprachschwierigkeiten oder sonstigen Problemen) und Probleme haben, sowie Personen, die nach einer guten und sehr guten Schulbildung eine Zeit innehalten, um ihren Platz auf der Welt zu finden und nach einer Auszeit eine Ausbildung oder ein Studium anfangen.
Die Generation Pause ist ein Bestandteil der Generation Z. |
Generation Pause: Warum einige junge Leute (eine Weile) nichts tun
DHZ - Deutsche Handwerks Zeitung
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Generation Alpha |
In einer zunehmend von technologischen Entwicklungen und globaler Vernetzung geprägten Welt spielt die Generation Alpha eine wichtige Rolle. Diese jüngste Generation, geboren ab dem Jahr 2010, ist die erste, die vollständig im digitalen Zeitalter aufwächst. Sie wächst von Geburt an mit Smartphones, sozialen Medien, Streaming-Plattformen und künstlicher Intelligenz auf, also mit Technologien, die für vorangegangene Generationen Neuland waren.
Diese frühzeitige Prägung durch diese Technologie beeinflusst zentrale Bereiche der Persönlichkeitsentwicklung, besonders das Lernverhalten. Viele Kinder der Generation Alpha erleben bereits im Vorschulalter individualisierte Lernangebote, digitale Schulumgebungen und eine Alltagswelt, die stark durch soziale Plattformen geprägt ist. |

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Technologischer Fortschritt, soziale Medien und globale Vernetzung prägen die Lebensrealität der Mitglieder der Generation Alpha, (Gen Alpha). Darunter versteht man die Nachfolgegeneration der Gen Z bzw. Kinder, die ab dem Jahr 2010 geboren wurden. Diese jungen Menschen werden unter anderem von den folgenden Schlüsselfaktoren geprägt, die ihr Verhalten, ihre Denkweise und ihre Erwartungen, auch die an Unternehmen, beeinflussen. |
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Technologie
Mitglieder der Generation Alpha wachsen in einer Welt auf, in der digitale Technologien allgegenwärtig sind. Schon früh nutzen sie Smartphones, Tablets und andere digitale Geräte intuitiv – eine Tatsache, die die Art, wie sie lernen, Kontakte knüpfen und aufrechterhalten sowie ihre Sicht auf die Welt prägt.
Soziale Medien
Soziale Medien gehören zum Alltag der Gen Alpha. YouTube, TikTok und Snapchat bieten ihnen Unterhaltung, helfen bei der Selbstdarstellung und ermöglichen Wissensvermittlung und sozialen Austausch.
Lernplattformen
Im Bildungsbereich bevorzugen Mitglieder der Gen Alpha moderne Lernmethoden und digitale Tools mit individuell anpassbaren Lerninhalten. Lernen wollen sie am liebsten mit Hilfe spielerischer und interaktiver Formate, die ihre Motivation und Neugier wecken und gleichzeitig ihre kognitiven Fähigkeiten stärken – eine Herausforderung und gleichzeitig eine Chance für Bildungseinrichtungen.
Gaming
Gaming ist für Mitglieder der Gen Alpha mehr als ein Hobby. (Multiplayer-)Spiele und Online-Communities fördern die Problemlösungs- und Teamfähigkeit der jungen Menschen und eröffnen Räume für soziale Interaktionen.
Nachhaltigkeit
Mitglieder der Gen Alpha wachsen in einer von Klimawandel und Umweltkrisen geprägten Welt auf. Schon in jungen Jahren werden sie die Folgen extremer Wetterereignisse erfahren und für ökologische Herausforderungen und die Wichtigkeit globaler Klimaschutzmaßnahmen sensibilisiert werden, zum Beispiel durch Eltern, Schulen und soziale Medien. Dieses Umweltbewusstsein prägt ihre Kaufentscheidungen und beruflichen Erwartungen. „Nachhaltigkeit” ist für Mitglieder der Gen Alpha also kein Modewort, sondern eine Grundvoraussetzung für die Zukunft. Von Unternehmen und Institutionen erwarten Mitglieder dieser Generation, dass sie Verantwortung übernehmen und nachhaltige Strategien umsetzen.
Soziale Verantwortung
Globale Konflikte und Krisen werden das Verständnis von Sicherheit, Stabilität und Gerechtigkeit von Mitgliedern der Generation Alpha prägen. Viele treibt deshalb das Bedürfnis nach Frieden und sozialem Engagement an, um positive Veränderungen zu bewirken⁴. Unternehmen, die sich sozial engagieren und glaubwürdige Initiativen vorantreiben, gewinnen das Vertrauen und ihre Unterstützung dieser Generation.
Psychische Gesundheit
In einer digital geprägten Welt suchen Mitglieder der Gen Alpha nach einer Balance zwischen digitalem Konsum und realen Erlebnissen. Diese Balance ist wichtig, da der ständige Zugang zu Informationen und die digitale Vernetzung sowohl Chancen als auch Stress mit sich bringen. Unternehmen, die Mental-Health-Programme anbieten und eine Kultur der Achtsamkeit fördern, sprechen diese Generation an. Denn diese Initiativen zeigen Mitgliedern der Gen Alpha, dass Unternehmen nicht nur wirtschaftliche Ziele verfolgen, sondern auch das Wohl ihrer Mitarbeitenden ernst nehmen.
Flexibilität und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten werden für Mitglieder der Gen Alpha essentiell sein. Sie wird erwarten, dass Unternehmen digitale Technologien nutzen, um Arbeitsabläufe zu optimieren und eine hohe Effizienz zu gewährleisten. Neben der Technologie wird die Sinnhaftigkeit von Tätigkeiten eine entscheidende Rolle dabei spielen, ob Mitglieder der Gen Alpha sich für oder gegen ein Unternehmen entscheiden. Denn diese Generation wird Berufe ausüben wollen, die die Gesellschaft positiv beeinflussen. Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung sind wichtige Themen, die bei der Wahl des Arbeitgebers mitentscheidend sind. Quelle: Persona Institut
Die Gen Alpha wächst in einer Umgebung intensiver Bildschirmnutzung und technischer Vernetzung auf. Sie leidet jedoch häufig unter mangelnder Selbstständigkeit, Überbehütung und starker Abhängigheit von digitalen Endgeräten (Nomophobie), was Empathie und soziale Kompetenz hemmen.
Zu den Problemen der Generation Alpha zählen:
• Überbehütung & Abhängigkeit: Viele Kinder lösen Aufgaben nicht selbst, da Eltern früh eingreifen.
• Nomophobie & Passivkonsum: Angst ohne Smartphone führt zu ständiger Online-Präsenz, echte Interaktion bleibt aus.
• Fehlende computer- und informationsbezogene Kompetenz: 40 % der Achtklässler verfügen nur über geringe Fähigkeiten im kompetenten und reflektierten Umgang mit digitalen Medien und Informationen (ICILS 2023).
• Emotionale Überforderung: Zukunftsängste wegen Klima- und Gerechtigkeitsfragen belasten schon Grundschulkinder.
• Bildungsparadoxon: Unterrichtsmethoden hinken hinterher, klassische Lernziele bleiben auf der Strecke.
• Soziale Defizite: Kaum analoges Miteinander, Konflikt- und Kooperationsfähigkeit schwinden.
• Finanzielle Ängste: Frühzeitige Sorge um Altersvorsorge und Wirtschaftslage verursacht Stress.
Diese Mischung aus technischer Vertrautheit und fehlender Selbststeuerung stellt Familien, Schulen und später Arbeitgeber vor pralle Herausforderungen. Quelle: Rexx Systems GmbH |
Generation Alpha: Eine neue Generation am Start in die Arbeitswelt
HRworks GmbH
Generation Alpha: Werte, Ansprüche und Herausforderungen
Persona Institut® | Rippler Media GmbH
.Generation Alpha
Rexx Systems GmbH Headquarters
So tickt die Generation, die bald in Ihrer Werkstatt steht
DHZ - Deutsche Handwerks Zeitung |
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Generation Lockdown |
Als Generation Lockdown (Generation Corona) wird die Generation bezeichnet, deren Kindheit, Jugend oder junges Erwachsensein von der Corona-Pandemie geprägt wurde. Damit hat sie Überschneidungen mit der Generation Z und der Generation Alpha. Die Begrifflichkeit wurde – vor allem im deutschsprachigen Raum – von den Medien benutzt, zum Teil auch von der Wissenschaft, etwa von Soziologie, Psychologie und Arbeitswissenschaft.
Die Betroffenen konnten zwischen 2020 und 2022 zeitweise den Unterricht nicht besuchen und waren auf digitale Werkzeuge wie Notebook und Tablet sowie Lernplattformen und Videokonferenzsysteme angewiesen. Dies zeigte einerseits die Grenzen des Bildungssystems auf bzw. vertiefte den digitalen Graben und eröffnete andererseits neue Perspektiven wie die systematische Nutzung. |
Was ist "Generation Corona"?
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Generation Lockdown
Henrik Müller, manager magazin new media GmbH & Co. KG
Generation Lockdown: Auf der Suche nach Sinn und Sicherheit
HighText Verlag Graf und Treplin OHG |
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Generation Beta |
Zur Zeit drückt die Generation Alpha noch die Schulbank, werden schon die ersten Kinder der
Nachfolgegeneration der Generation Alpha geboren. Die Generation Beta (Gen β) ist die zweite Generation, die vollständig im digitalen Zeitalter aufgewachsen ist. Auch diese Generation, zu der die Geburtenjahrgänge ab etwa 2025 gehören, wird sich grundlegend von ihren Vorgängern unterscheiden, was ihren Umgang mit digitalen Medien und ihre sozialen und beruflichen Erwartungen betrifft. Noch fehlen natürlich empirische Daten, doch es ist abzusehen, dass sich der demografische und technologische Wandel fortsetzen wird.
Die Generation Beta wächst in einer Welt auf, in der KI nicht nur Werkzeuge bereitstellt, sondern aktiv Entscheidungen mitgestaltet. Künstliche Intelligenz, Automatisierung und digitale Vernetzung werden ihre Lebensweise prägen. Unternehmen müssen sich frühzeitig auf diese Entwicklungen einstellen, um die Konsument*innen von morgen zu erreichen. |
2025: Willkommen Generation Beta!
Felix Behm Consulting
Gen Beta: Die erste Generation mit KI im Blut
Gioia Pillittu, jim & jim AG |
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Aufbaugeneration, Integrierte und Distanzierte Generation |
Mit der in der BRD bekannten markanten Generationseinheiten hat die DDR keine vergleichbare Genenerationen hervorgebracht.
Die prägenden Aktivitätsformen Jugendlicher in 40 Jahren DDR waren:
• ihr anhaltendes Mitmachen bei der weiteren Gestaltung der sozialistischen Gesellschaft, trotz vieler Warnzeichen und punktueller Zweifel an der Legitimität der SED-Herrschaft
• ihre schrittweise Distanzierung vom "real existierenden Sozialismus".
Für den Zeitraum von 1945 bis 1989 zeichnen sich demnach drei prägende Generationseinheiten ab:
• Aufbaugeneration
• Integrierte Generation
• Distanzierte Generation
Diese Generationsgestalten entwickelten sich - ausgehend von ihrem jeweiligen Geburtszeitraum - nicht parallel, sondern quer zu den zeitgeschichtlichen Etappen.
Diese dreigliedrige Generationenfolge erfasst den Mainstream der Jugendentwicklung, dessen jeweiliger politischer, kultureller und sozialer Charakter. Zur Auflösung der Fußnote [8] den zentralen Generationseinheiten seinen Stempel aufgedrückt hat, wie sie auch ihrerseits die historischen Phasen, in denen sie dominant waren, (mehr oder minder) aktiv geprägt haben. Ihnen zur Seite bzw. konträr entgegen standen stets weitere Generationseinheiten, die jedoch keinen prägenden (und damit namengebendenen) Status für "ihre" Generation zu erlangen vermochten. Dennoch sind sie als Widerpart für die Prägnanzbildung des Mainstreams unabdingbar. Quelle: Bernd Lindner, Bundeszentrale für politische Bildung |
Zwischen Integration und Distanzierung -
Jugendgenerationen in der DDR in den sechziger und siebziger Jahren
Bernd Lindner, Bundeszentrale für politische Bildung
Geschichte der Generationen in der DDR
Marc-Dietrich Ohse, HIS Hochschul-Informations-System GmbH |
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Quiet Quitting
Der Begriff "Quiet Quitting" (wörtlich übersetzt "stille Kündigung") hat nichts mit der inneren Kündigung zu tun. Arbeitspsychologen nennen das die weitgehende Verweigerung von Arbeit. Viele verstehen den Trend hingegen so, dass es darum geht, Grenzen zu setzen. Das schließt Leistungsfähigkeit nicht aus, aber eben nur im vereinbarten Rahmen. Ohne Sonderaufgaben und Überstunden am Abend und an den Wochenenden. Quiet Quitting wird auch als Dienst nach Vorschrift bezeichnet. Quiet Quitting wird im gewissen Umfang der Generation Z zugeordnet.
Die drei Hauptgründe sind
• eine Überforderung der Mitarbeiter, die dann versuchen, durch die Reduktion auf das Leistungsminimum ihre Work-Life-Balance (Aufteilung zwischen dienstlichem Engagement, privaten Angelegenheiten und Erholungsphasen im Gleichgewicht) zu verbessern.
• die Erkenntnis, dass das Leben mehr als Arbeit zu bieten hat, ebenfalls ein Grund für Quiet Quitting zu sein.
• die Motivation, in der Freizeit einem Nebenerwerb, vor allen Dingen online oder als Freiberufler nachzugehen. So schafft man sich mehr freie Zeit, um nebenberuflich tätig zu werden.
Das Phänomen des "stillen Kündigens" ist keinesfalls neu. Vermutlich gibt es die Quiet Quitter bereits seit dem Beginn der Lohnarbeit. Neu ist lediglich die nachlassende Arbeitsmotivation. Den Auslöser sehen viele in der Covid-19-Pandemie, die das Arbeitsleben für Milliarden von Arbeitstätigen auf den Kopf gestellt hat. Homeoffice und Quarantäne haben etlichen Menschen bewusst gemacht, wie viel Zeit sie normalerweise bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin verbringen. Das Quiet Quitting kann daher als eine Art Ausgleichseffekt verstanden werden, der durch die Pandemie befeuert wurde.

Tipps für Führungskräfte, um bei Mitarbeitern die Eigenarten des Quiet Quitting zu verhindern
Die wichtigsten Tipps aus Sicht der Experten, den Mitarbeitern die Entfaltung eigener Fähigkeiten zu ermöglichen:
• Freiräume für Selbststeuerung und eigenverantwortliches Arbeiten schaffen
• Mikromanagement beseitigen: Dem Mitarbeiter Vertrauen schenken, statt ihn ständig zu kontrollieren.
• Fehlertoleranz entwickeln
• Echte Wertschätzung ausdrücken
• Dem Mitarbeiter psychologische Sicherheit schenken und ihn ins Unternehmen einbinden
• Angemessene Kommunikation und regelmäßige Feedbackgespräche
• Motivationsfördernde Rahmenbedingungen für die Arbeit gestalten
Quelle: Capterra
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Quiet Quitting: Wenn Mitarbeiter nur noch Dienst nach Vorschrift machen
DHZ - Holzmann Medien GmbH & Co. KG
Quiet Quitting: Was es bedeutet – warum es falsch ist!
Jochen Mai, Karrierebibel GmbH |
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Skills |
In jeder Branche sind bestimmte Skills (Fertigkeit, Fähigkeit, Können) und Kompetenzen notwendig. Diese sind besonders bei einer Bewerbung als Fachkraft von großer Bedeutung. Hierbei ergänzen die weiche Fähigkeiten (Soft Skills1) die harten Fähigkeiten (Hard Skills2). Je tiefer oder individueller die zusätzlichen Kenntnisse im selben oder auch in einem ganz anderen Bereich sind, desto mehr hebt sich ein Bewerber von den anderen ab.
1 Soft Skills sind eine Vielzahl an persönlichen Werten, Charaktereigenschaften, individueller Fähigkeiten und sozialen Kompetenzen von Mitarbeitern und Führungskräften. Dabei werden die Kooperation und die Motivation innerhalb eines Unternehmens durch die Soft Skills des Einzelne positiv beeinflusst. Zwischen Soft Skills gibt es zwar eine große Überschneidung, aber die Soft Skills gehen aufgrund der individuellen Fähigkeiten und der personenbezogenen Eigenschaftsdimensionen darüber hinaus.
Soft Skills sind fachübergreifende Schlüsselkompetenzen bzgl. des zwischenmenschlichen Umgangs mit Kollegen und Vorgesetzten, d.h. egal in welcher Branche du arbeitest, du brauchst gewisse Soft Skills, wie z. B. Flexibilität brauchst du in der IT-Branche genauso, wie im Marketing.
Quelle: JobTeaser |
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Die wichtigsten Soft Skills, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben bzw. verbessern sollten. |
• Work-Life-Balance - Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den beruflichen Anforderungen und privaten Bedürfnissen finden und dabei auf die eigene körperliche und geistige Gesundheit achten.
• Zwischenmenschliche Kommunikationsfähigkeiten - Zuhören, verstehen und eigene Ideen vermitteln können.• Teamwork - Sich integrieren und gut mit anderen zusammenarbeiten.
• Flexibilität und Anpassungsfähigkeit - Eine anpassungsfähige Denkweise haben und offen sein für Veränderungen am Arbeitsplatz.
• Kreativität - Die Fähigkeit, sich etwas vorzustellen, zu träumen und neue Ideen zu entwickeln.
• Ständiges Lernen und Neugier - Eine wachstumsorientierte Einstellung behalten und dafür sorgen, dass persönliches und berufliches lernen und wachsen wichtig ist.
• Kritisches Denken - Die Fähigkeit, vertrauenswürdige Daten zu finden und sie zu nutzen, um Entscheidungen zu treffen.
• Veränderungen annehmen - Veränderungen am Arbeitsplatz akzeptieren und bewältigen.
• Leadership - Hervorragende Führung von Gruppen (sowohl an der Spitze einer Organisation und auch im gesamten Unternehmen).
• Urteilsvermögen und komplexe Entscheidungsfindung - Verständnis für die weiteren Auswirkungen von Entscheidungen.• Emotionale Intelligenz (EQ) - Die Fähigkeit, eigene Gefühle und die anderer Menschen zu erfassen, richtig einzustufen und Handlungen daraus abzuleiten. Dabei müssen die Empfindungen des Gegenübers nicht nur wahrgenommmen, sondern auch angemessen darauf reagiert werden.
• Vielfalt - Ein Bewusstsein für Vielfalt und die Tatsache, dass Arbeitsplätze und Gesellschaften immer vielfältiger werden.
• Kulturelle Intelligenz - Die Fähigkeit, mit anderen in Beziehung zu treten und effektiv mit Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund zusammenzuarbeiten.
• Ethisches Bewusstsein - Verständnis für die ethischen Auswirkungen von Arbeit und Technologie auf Kunden, Mitarbeiter und andere Interessengruppen (einschließlich der Umwelt).
• Arbeiten in Gigs - Sich in der Gig Economy (zeitlich befristete Aufträge - flexiblen Arbeitsumgebung der Zukunft) zurechtfinden.
• Networking - Beziehungen aufbauen, ein Netzwerk erweitern und online wie offline den eigenen Ruf pflegen ohne andere zu schädigen. |
2 Hard Skills sind fachliche Kompetenzen und Fähigkeiten, die man erlernen kann. Sie sind greifbar und messbar. Deswegen werden sie als die harten Fähigkeiten bezeichnet.
Diese Fachkompetenzen erlernst man bereits in der Schule, wie z. B. Lesen, Schreiben und Rechnen. Dabei stellt die Schule eine Grundausbildung dar, in der man die Basisfähigkeiten lernt. Dazu zählt auch z. B. das Erlernen von Sprachen oder das Absolvieren eines Computerkurses. Durch eine Berufsausbildung, ein Studium und/oder praktische Erfahrungen werden diese Basisfähigkeiten erweitert und ergänzt. Diese werden durch den Erwerb von Zeugnissen und Zertifikaten belegt.
Somit setzen sich Hard Skills aus Basisfachkompetenzen aus der Schule, aus Kernkompetenzen von einem Studium oder von einer Ausbildung und aus Zusatzqualifikationen wie Schulungen, Zusatzkursen oder Weiterbildungen zusammen. Diese werden stets durch weitere Praxiserfahrungen im Beruf fortlaufend in deinem Berufslebens ergänzt.
Quelle: JobTeaser |
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Fähigkeiten sind geistige, praktische Anlagen, die angeborenen oder konkreten erlernten Fertigkeiten, die man benötigt, um eine bestimmte Arbeit gut zu erledigen. Abhängig von der jeweiligen Position reichen sie von Buchführung und Programmierung bis hin zu Schweißen oder der Erstellung von Ausschreibungen.
Im Bereich der Programmierung gibt es beispielsweise auch spezialisierte Tätigkeitsbereiche. So legen manche Webentwickler ihren Fokus auf bestimmte Programmiersprachen wie Java oder PHP. Zum Beruf als Programmierer kann man auf verschiedenen Wegen gelangen. Grundlage ist in der Regel eine passende Ausbildung oder ein fachspezifisches Studium wie Informatik. Meist haben Absolventen eines Studiums jedoch bessere Berufschancen auf dem Markt. Wer sich auf die Skriptsprache PHP spezialisiert, bringt als PHP Programmierer die benötigte Expertise mit. Zum Tätigkeitsbereich in der PHP Programmierung gehören neben vielem anderen die Erstellung von Anwendungen, Plug-ins und das Warten von Quellcodes. Oft arbeiten Programmierer als Freiberufler oder in angestellt in einer Agentur zusammen mit anderen Unternehmen.
Aber man muss auch hier zwischen Fachwissen und sozialen Fähigkeiten unterscheiden. Fachwissen beruht auf messbare fachliche Fähigkeiten, die eine Fachkraft durch ihre speziellen Qualifikationen und Berufserfahrungen nachweist. Die sozialen Fähigkeiten haben keinen fachlichen Bezug und sind leider oft in speziellen Berufsfeldern nicht unbedingt gefragt. So sind z. B. Computerprogrammierung oder Fremdsprachenkenntnisse und soziale Fähigkeiten z. B. Zeitmanagement oder verbale Kommunikation notwendig.
Kompetenzen sind Kenntnisse und Verhaltensweisen, die ein Mensch in seinem Leben erlernt und die ihm zur Verfügung stehen. Dies schließt alle Wissensbestände und Denkmethoden, ein individuelles Vermögen an Kompetenz, Befähigung und Potenzial ein. Das sind also Kenntnisse und Verhaltensweisen, durch die eine Person in einem Job erfolgreich ist. Dazu zählen z. B. strategische Planung und datenbasierte Entscheidungen. Methodische Kompetenzen zeigen, wie eine Person durch ihr Verhalten in ihrer Position die gewünschten Ergebnisse erzielt. Genau wie bei den Fähigkeiten und Skills gibt es auch verschiedene Arten von Kompetenzen. Hierzu zählen persönliche Kompetenzen, soziale Kompetenzen wie auch Ihre Kernkompetenzen. Diese beschreiben Attribute, die ein erfolgreicher Mitarbeiter*in benötigt, um sich von Kollegen*in abzuheben. |
Skills in der Bewerbung - Welche Branche braucht welche Fähigkeiten? - JobTeaser
Fachkräftemangel
Arbeitskräftemangel / Personalmangel |
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