Eine Alternative, den Weg weg von Öl- oder Gasbrenner oder von handbeschickten Holzkesseln zu gehen, ist der Einsatz bzw. die Umrüstung bestehender Anlagen auf die Verfeuerung von Pellets. Der Pelletbrenner ersetzt die angebauten Gebläsebrenner bzw. wird an den Holzkessel gebaut. Natürlich muss der Heizungsfachmann und der Bezirksschornsteinfeger (Kaminkehrer) überprüfen, ob der jeweilige Kessel für eine Umrüstung geeignet ist.

Die Brennstoffzuführung wird mit den üblichen Techniken aus den Pelletlagerbehältern, die auch bei Pellet-Kesseln und Pellet-Öfen angewendet werden, ausgeführt. Eine Handbefüllung, so wie bei einigen Pellet-Öfen möglich ist, ist hier nicht möglich.
Quelle: ARITERM SWEDEN AB
Der Pelletbrenner ist nach den Hauptprinzipien konstruiert, die auch bei Ölheizungen gelten. Die Lagerung und die Anordnung des Brenners ist getrennt voneinander und die Zuführung des Brennstoffes erfolgt automatisch. Diese Pelletanlage wird auch als "schnell regelbar" eingestuft, d. h. die Brennstoffzufuhr wird bei erreichen der gewünschten Temperatur, einer Überhitzung oder im Störungsfall (z. B. Stromausfall) außerhalb des Kessels gestoppt. Dadurch ist eine thermische Ablaufsicherung (TAS) nicht notwendig. Wenn Probleme mit dem sog. Ausbrand bestehen sollten, kann dies durch einen Lastausgleichsbehälter (Schwerkraft) ausgeglichen werden.
Funktion - Pelletbrenner
Quelle: ARITERM SWEDEN AB

Dem Brenner wird immer eine begrenzte Pelletsmenge (150 g) über das Fördersystem zum oberen Anschluß zugeführt. Die Dosierung der benötigten Pelletsmenge zur Brennerschale erfolgt über eine besondere Förderschnecke durch eine Schleuse und die Brennerschnecke.

Nach dem Einschalten startet der Schneckenmotor des Brenners, der den Brennstoff über die Förderschnecke des Brenners in die Brennkammer befördert. Nach ca. 3 Minuten starten Lüfter und Zündelement des Brenners. Wenn der Brennstoff bis zum Warmluftausgang des Zündelementes erreicht hat, wird das Fördern verlangsamt, und nach ca. 3 bis 4 Minuten wird der Brennstoff entzündet. Über einen optischen Wächter schaltet das Zündelement aus, wenn der Brennstoff angezündet wurde.


Quelle: Pelltech-Austria OSM – Consulting
Mag. Ebner Unternehmensberatung GmbH


Quelle: Josef Luftensteiner GmbH

Holzpellets sind kleine, zylindrische Presslinge aus getrocknetem und naturbelassenem Holz mit einer Länge von ca. 20 - 50 mm und einem Durchmesser von ca. 4 - 10 mm und haben einen Heizwert von > 4,5 bzw. > 5 kWh pro kg. In Kleinfeuerungsanlagen sollten nur genormte Pellets nach der DIN EN 14961-2 -2011 - oder DIN Plus verwendet werden. > mehr

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