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Häuser in der Zukunft

Plusenergiehaus "Heliotrop"

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Fertighaus
Bauwerksabdichtung
Bauwerksabdichtung
Fertighaus

Wohnhäuser gibt es den unterschiedlichsten Bauweisen. Jede hat Ihre Vor– und Nachteile. Die gängigsten Bauweisen sind

Eine der wichtigsten Voraussetzung für den Werterhalt eines Hauses ist eine fachgerechte Bauwerksabdichtung. Diese besteht in der Hauptsache aus der Außenabdichtung, Sockelabdichtung und Innenabdichtung.


Durchfeuchtungsursachen
Quelle: Getifix GmbH


Eine steigende Bodenfeuchte ist die Gefahr für den Keller bzw. Fundament und Bodenplatte. Hier dringt über die Stellen mit fehlerhaften Abdichtung über Putz, Mauerwerk oder Beton die Feuchtigkeit ein. Auch hygroskopische Feuchte kann durch eine hygroskopische Wasseraufnahme (kapillar aufsteigende Feuchtigkeit) in das Gebäude gelangen. Dabei nehmen Salze Wasser aus der Außen- und/oder Innnenluft auf und lagern es im Baustoff ab. Aber auch durch Kochen, Waschen, Duschen und Zimmerpflanzen entsteht viel Feuchtigkeit, die sich als Kondensat im Inneren des Hauses niederschlägt. Dadurch können Schäden vom Keller bis zum Dach auftreten. Die Feuchtigkeit verschlechtert die Dämmeigenschaften und fördern die Schimmelpilzbildung und/oder Schwammbildung. Neben muffigem Geruch, Flecken an den Wänden und schlechtem Raumklima zersetzt der Pilz die Bausubstanz und kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen (z. B. Asthma, Allergien) führen.

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Bauwerksabdichtung - Außenabdichtung · Innenabdichtung · Sockelabdichtung · Sonderlösungen - Getifix GmbH
Bauwerksabdichtungen - MC-Bauchemie Müller GmbH & Co. KG


Massivhaus mit Vorblendung und Wärmedämmung
Massivhaus
Ein Massivhaus kann ein gemauertes bzw. durch Stahlbetonelemente erstelltes Gebäude oder ein Fachwerkhaus (Skelettbau) sein. Sie unterscheiden sich in der Baukonstruktion. Ein Maussivhaus hat keine Trennung zwischen tragender und raumabschließender Funktion. Bei einem Fachwerkhaus wird der vertikale Lastabtrag von einzelnen Stützen und Streben übernommen. Die Zwischenräume (Ausfachung) werden in der Regel mit Mauerwerk gefüllt.
Die massive Bauweise ich immer noch die häufigste Bauweise. Dafür stehen verschiedene Materialien zur Verfügung (Naturstein, Ziegel aus Ton und Lehm, Porenbeton, Kalksandstein oder Leichtbaustein). Bei einigen dieser Steine wird eine zusätzliche Fassadendämmung benötigt, andere besitzen selbst eine ausreichende Wetterfestigkeit und Dämmeigenschaft.

Neben der Stein auf Stein-Bauweise oder aus Stahlbetonelemente (Fertighaus) gibt es auch Massivhäuser mit Holz (Fachwerkaus) und die Stamm auf Stamm-Bauweise (Blockhaus). Aufgrund dieser Optionen und Baumaterialien gibt es einige Vor- und Nachteile, die der Bauherr abwägen muss.
Die meisten Massivhäuser besitzen einen guten Schallschutz, weil die Masse bzw. das Gewicht einer Wand das wichtigste Kriterium für den Schallschutz ist und die Masse die Grundlage für die Stabilität ist. Da in Deutschland aber alle Bauweisen, also auch Leichtbauhäuser, die gleichen Normen erfüllen müssen, sind diese den Massivbauten gleichzusetzen.Aber massive Wände sind überall tragfähig. Deswegen können an diesen Wänden überall schwere Gegenstände (z. B. Wandschränke) aufgehängt werden. Im Fertighausbau (Holzrahmenhaus, Holzelementhaus) ist das nicht der Fall. Massivhäuser besitzen einen höheren Wiederverkaufswert, weil die Mehrheit der Bauherren Häuser in Massivbauweise bevorzugen.
Ein häufig genannter Nachteil bei einem Massivhaus ist, dass es teurer als ein Fertighaus sein soll. Aber ein massives Typenhaus aus Beton- und Steinelemente mit einfacher Ausstattung ist in der Regel günstiger als ein Holzelementhaus der gleichen Größe mit individuellem Grundriss und hochwertiger Ausstattung. Nach der heutigen EnEV haben Massivhäuser eine schlechte Wärmedämmung mit Standardsteine. Hier muss eine zusätzliche Fassadendämmung angebracht werden. Die Hauptnachteile der Massivhäuser sind eine längere Bauzeit der gemauerten Häuser und sie müssen austrocknen.


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Quelle:

Fachwerkhaus
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7 Fachwerkhaus Lektionen - Samuel Schneider

Blockhaus

Ferienhaus

Blockbohlenprofile
Quelle: Polar Life Haus
Blockhaus
Wegen der sehr guten Werte bezüglich der "Grauen Energie" werden Holzbauten, und hier besonders Blockhäuser, im Vergleich mit anderen Bauweisen (Massivbau) seit Jahrhunderten  in sehr kalten Regionen (z. B. Skandinavien, Alpenländer) gebaut. Sie sind ökologisch, energiesparend, natürlich, schadstofffrei und besonders leicht zu verarbeiten. Neben der guten Ökobilanz haben sie gegenüber der Massivbauweise eine gleich hohe oder sogar höhere Lebensdauer. Bei der Produktion von Blockhäusern werden weit weniger fossile Brennstoffe verbraucht, als für die Herstellung anderer Baumaterialien (Steine, Beton, Dämmstoffe). Die bei der Verarbeitung entstehenden Holzreste können zur Energiegewinnung genutzt werden. Hier benutzt z. B. der Blockhaus-Anbieter Polar Life Haus als Rohmaterial Polarfichten und Polarkiefern aus den mittelfinnischen Regionen.
Mit großformatigen Elementen oder Vollholzbauweise (Blockhaus) sind auch luft- und winddichte Häuser (Blower-Door-Test) im Passivhaus-Standard zu realisieren. Durch moderne Holzverarbeitungstechniken können lamellierte Blockbohlen mit einer Dicke von bis zu 60 cm und spezielle Blockbohlenprofile hergestellt werden. Dadurch sind auch die Anforderungen der EnEV ohne zusätzlich Dämmmaßnahmen zu erreichen.
Das Naturprodukt Holz reguliert auf ganz natürliche Weise die Luftfeuchtigkeit und bietet im Sommer ein angenehm kühles Raumklima und im Winter behagliche Wärme. Die Luftqualität in einem Blockhaus ist spürbar frisch und angenehm, da das Holz das Raumklima ausgleicht, die Luft filtert und reinigt. Aufgrund der atmungsaktiven Wandbeschaffenheit kann sich kein Kondenswasser bilden und Schimmelbildung und Raumluftproblemen wird entgegengewirkt.
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Quelle:
Kubushaus
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Leichtbauhaus

 
Fertighaus

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Häuser in der Zukunft

Nicht nur der Klimawandel sondern auch der gesellschaftliche und demographische Wandel und der technologische Fortschritt wird das Bauen im Vergleich zu heute massiv verändern.

So wird Klimawandel die Temperaturen bis 2050 um 2,8 bis 5,4 °C steigen lassen. Das führt zu einer Überhitzung in den Städten und in den Gebäuden führen. Relativ genaue Prognosen rechnen im Verlauf der 2050er Jahren mit ungefähr 7.000 hitzebedingten Todesfällen pro Jahr, was eine Verdreifachung des aktuellen Durchschnitts bedeutet. Deshalb wird in den nächsten 30 Jahren ein CO2-freies Wohnen gesetzlich verordnet werden müssen.

Die passive solare Architektur ist nicht neu, sie wird in allen Teilen der Erde schon seit Jahrtausenden angewandt. Ein Beispiel mag das antike Griechenland vor rund 2.500 Jahren geben, das damals ebenfalls in einer Energiekrise steckte. Als Lösung für das Problem des immer knapper und teurer werdende Brennholzes wurde die verglaste Südfläche mit weitüberstehendem Vorbau entwickelt. Sokrates beschrieb dies so: "In Häuser, die nach Süden blicken, dringt die Sonne im Winter durch die Vorhalle bis in die Wohnräume vor und wärmt sie. Im Sommer jedoch hält das Dach der Vorhalle die Sonne ab und spendet kühlenden Schatten."  mehr > hier ein paar Beispiele   Quelle: Buch der Synergie - Achmed A. W. Khammas

Ein Beispiel ist das Plusenergiehaus "Heliotrop"

Heliotrop®
Holzkonstruktion des Heliotrop
Drehkranz
Heliotrop-Solarpanel
Quelle: Rolf Disch

Plusenergiehaus "Heliotrop"

Das Hauskonzept entspricht dem Prinzip der Sonnenblume. Diese Blume dreht ihre Blütenköpfe und Blätter nach dem Sonnenstand von Osten nach Westen. Die Frucht bleibt in der Oststellung stehen.
Dem drehbaren Solarhaus Heliotrop® liegt die Idee zugrunde ein Gebäude zu konstruieren, das höchsten Ansprüchen an Architektur und Umweltschutz genügt und dennoch ohne lästige Einschränkungen seinen Bewohnern exklusiven Wohnkomfort bietet.
Das Heliotrop® ist nicht nur ein architektonisch außergewöhnliches Wohn- und Geschäftshaus, es repräsentiert vielmehr ein Konzept, das in jeder Hinsicht so ressourcenschonend wie möglich vorgeht. Erstmals wurde der zukunftsweisende Plusenergiehausstandard zu einem einzigartigen Wohnerlebnis komponiert.
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Das Grundgerüst des Hauses, das aus Fichten-Brettschichtholz besteht, windet sich in einer Höhe von  6 m zylinderförmig um eine 14 m hohe, tragende Zentralsäule, in der die Elektrostationen untergebracht sind. Die Räume sind über eine Wendeltreppe an der Zentralsäule zu erreichen.

Die Wohn- und Arbeitsräume sind umlaufend, ansteigend in einer 18-eckigen Spiralkonzeption angeordnet und sind so alle miteinander verbunden. Die optimale Ausrichtung nach dem Sonnenstand wird durch einen Drehkranz mit Schwenklager und einem Elektromotor möglich. Eine passive Kühlung kann bei Bedarf durch das Drehen der großen Glasflächen des Hauses aus der Sonne erfolgen.
Auf der zentralen Säule ist über der Dachterrasse ein zweiachsig nachgeführtes Fotovoltaik-Solarkraftwerk angebracht, das fünf bis sechsmal soviel Strom erzeugt, als im Haus selbst verbraucht wird. Dadurch wird es zu einem Plusenergiehaus. Durch die Konstruktion des Hauses wird das Haus durch die Sonne, Vakuumröhren-Kollektoren und einem Erdwärmeaustauscher beheizt und Trinkwasser erwärmt. Hierzu kann auch ein Pufferspeicher eingesetzt werden.
Dass in diesem Haus auch die Abfälle und Fäkalien kompostiert und das Abwasser durch eine Teichklärung wiederverwendet werden, ist wohl auch eine Selbstverständlichkeit.
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Hinweis! Schutzrechtsverletzung: Falls Sie meinen, dass von meiner Website aus Ihre Schutzrechte verletzt werden, bitte ich Sie, zur Vermeidung eines unnötigen Rechtsstreites, mich umgehend bereits im Vorfeld zu kontaktieren, damit zügig Abhilfe geschaffen werden kann. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis: Das zeitauf-wändigere Einschalten eines Anwaltes zur Erstellung einer für den Diensteanbieter kostenpflichtigen Abmah-nung entspricht nicht dessen wirklichen oder mutmaßlichen Willen. Die Kostennote einer anwaltlichen Abmahnung ohne vorhergehende Kontaktaufnahme mit mir wird daher im Sinne der Schadensminderungspflicht als unbegründet zurückgewiesen.
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