Fliesen
Holzernte
Holzernte
Holzernte
Holzernte
Parkett
Laminat
 
Laminat
Laminat
Holzernte
Parkett
Laminat
Laminat
Laminat
 
Laminat
Laminat
Laminat
Laminat
Laminat
Laminat
Laminat

Die möglichen Einsatzbereiche für Bodenbeläge sind von der Art der Gebäudenutzung abhängig. Dabei wird eine grobe Einteilung in privaten Wohnbereich und öffentlichen bzw. gewerblichen Nutzungsbereich vorgenommen. Der Bodenbelag im privaten Wohnbereich muss nicht so strapazierfähig, belastbar und abnutzungsresistent sein, wie es im öffentlichen und gewerblichen Bereich gefordert wird. Hier steht zusätzlich auch die Eigenschaft im Vordergrund, dass er schnell, effektiv und wirtschaftlich zu reinigen ist. Im privaten Bereich stehen eher gestalterische, qualitative und ökologische Ansprüche im Vordergrund, um den Bewohnern eine behagliche Atmosphäre zu schaffen. Außerdem geht der Trend immer mehr in Richtung "Holzboden", der als "fußwarm" empfunden wird, wenn die heutzutage übliche Fußbodenheizung nicht in Betrieb ist.
Das Spektrum an Materialien und Herstelltechniken der angebotenen Bodenbeläge ist sehr umfangreich. Sie unterscheiden sich in ihren Material-, Gebrauchs- und Verlegeeigenschaften. Hier müssen die Vor- und Nachteile (und die eigenen finanziellen Möglichkeiten) der einzelnen Belagsarten miteinander abgewogen werden. Alle Bodenbeläge sind für Fußbodenheizungen geeignet.

Fliesen

Fliesen auf Fußboden- bzw. Flächenheizungen sind immer noch die beste Wahl, wenn es um Wohnkomfort (fußwarm) und Energieeffizienz (sehr niedrige Systemtemperaturen) geht. Keramische Fliesen und Naturstein leiten die Wärme im Boden sehr gut und sind daher ideale Bodenbelagsmaterialien. Auch bei der Wohnungssanierung ist dieser Belag einsetzbar, weil viele Hersteller Fußbodenheizungssysteme in speziellen Ausführungen bzw. mit niedriger Aufbauhöhe anbieten. Nachteilig sind diese Beläge, wenn die Fußbodenheizung außer Betrieb ist oder sehr niedrig temperiert sind, da dann der Boden als "kalt" empfunden wird. Hier helfen dann Teppiche und Läufer, die wieder entfernt werden können oder bei der Berechnung der Fußbodenheizung berücksichtigt werden.

Keramische Beläge sind:
• langlebig
• strapazierfähig und belastbar
• schadstofffrei (frei von chemischen Ausdünstungen)
• hergestellt aus natürlichen Rohstoffen und ökologisch verträglich
• für Allergiker empfohlen
• pflege- und reinigungsfreundlich
• antistatisch
• UV-beständig
• hitzeresistent (Brandfall entstehen keine giftigen Gase)
• recycelbar

Ausführliche Bescheibung über keramische Bodenbeläge (SHKwissen).


Terrazzo-Mosaikrosetten
Quelle: Terrazzo Peter Hess

Terrazzo
Schon in der griechischen und römischen Antike (ab ca. 300 v. Chr.) gab es Terrazzoböden. Die Terrazzoböden wurden in künstlerischer aber auch in einfacher Ausführung hergestellt. In Mitteleuropa wurde Terrazzo im Kirchenbau und dann auch in anderen öffentlichen Gebäuden als funktioneller, belastbarer und schmückender Bodenbelag eingesetzt. Hier wurden verschiedenfarbige Flächen miteinander kombiniert und hatten zusätzlich Ornamente oder Inschriften aus Mosaiksteinen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden in stark beanspruchten Bereichen des Wohnungsbaus (Treppenhäuser, Küchen und Bäder) einfarbige Beläge eingesetzt. In den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts wurden die Terrazzoböden sehr häufig verlegt und wurden später von "Terrazzo-Platten" abgelöst. Außerdem verdrängten in den 60er-Jahren des letzten Jahhunderts billigere, industriell hergestellte Produkte (Keramikfliesen, Teppichboden und PVC, Linoleum) die Terrazzoböden. Heutzutage wird Terrazzo für hochwertige Wohnbereiche wiederentdeckt.


Böden und Treppen
Quelle: Terrazzo-Beton GmbH

Herstellung-Walzterrazzo

Badezimmer

Dusche
Quelle: Terrazzo Peter Hess

Terrazzoböden - Terrazzo Peter Hess
Terraplan / Terrazzo-Beton - Terrazzo-Beton GmbH

Sichtestrich

Die meisten Fußböden haben im Bodenaufbau einen Estrich. Dieser wird in der Regel durch einen Bodenbelag verdeckt. Ein zementgebundener Sichtestrich, der den meisten Bauherren und Sanierern nicht bekannt ist, wird in geglätteter oder geschliffener Oberfläche angeboten. Die Oberfläche des Estrichs kann gleichmäßig matt, mit Zeichnung, mit vielen gewünschten Farbtönen oder mit besonderen Zuschlagstoffen (terrazzoähnlich) hergestellt werden.


Fußböden


Küche und Esstisch


Böden und Treppen


Badezimmer


Dusche
Quelle: a-monolith sichtestrich GmbH

Der Sichtestrich eignet sich nicht nur für Wohn- und Büroräume, sondern auch für Terrassen, andere Freiflächen (z. B. Auffahrten) und Außenwandputz. Je nach Verlegeart beträgt die Schichtstärke von 3 bis 50 mm. Wichtig ist ein tragfähiger Untergrund. Deswegen ist eine gute Zusammenarbeit eines Architekten und einem Fachverleger von der Planung bis zur Fertigstellung eine wichtige Voraussetzung.
Bei dieser Estrichart bietet sich der Einbau einer Fußbodenheizung besonders an, weil der Heizestrich die Wärme besonders gut leitet und nicht durch eine weitere Bodenbelagsschicht behindert wird.
Mit dem Material des Sichtestrichs gibt viele Gestaltungsmöglichkeiten. Neben Fußböden können auch Wände, Treppen und im Badezimmer Beckenlandschaften auf verschiedenen Ebenen silikonfugenfreie und übergangslose Duschbereiche oder integrierte Treppenläufe konstruiert werden. Einige Hersteller bieten auch Möbel an, die mit der Zementtechnik z. B. Esstische oder Regalwände verkleiden.
Sichtestrich ist äußerst widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, Reinigungs- oder Desinfektionsmittel, gegen tägliche Belastungen und ganz ohne Lösungsmittel. Bakterienresistent und hygienisch, sind die Oberflächen leicht zu reinigen und zu pflegen. Auch weil sie nahezu fugenlos verlegt werden.

Die Erstellung eines Sichtestrichbodens setzt viel Erfahrung und Qualifikation des Einbaubetriebes und des Spezialunternehmens für die nachfolgenden Schleifarbeiten voraus. Bei dem Einbau einer Fußboden- bzw. Flächenheizung sollte zusätzlich ein Heizungsbauers in die Projektplanung einbezogen werden. Im Rahmen der Bauteilaktivierung ist die Zement- bzw. Betontechnik eine sinnvolle Option.
Der Fließestrichlieferant bzw. das Betontransportunternehmen hat einen mitentscheidenden Einfluss auf die Qualität des Endproduktes. Durch die Verwendung bestimmter Ausgangsstoffe oder die gezielte Einstellung der Eigenschaften des Zementfließestrichs bzw. des Betons unter Berücksichtigung gültiger Normen wird die Optik des Designbodens mitbestimmt.
Je nach Bauart, z. B. bei Ausführung auf Dämmung, mit Fußbodenheizung, im Verbund oder auf Trennlage, sind die Anforderungen der DIN 18560 - Estriche im Bauwesen - 2015-11 maßgebend. Besonders bei der Ausführung auf einer Dämmung mit oder ohne Fußbodenheizung sind folgende Punkte wichtig:

Einbauhöhe der gesamten Fußbodenkonstruktion ausreichend bemessen
Dämmung, hinsichtlich Art und Dicke auswählen
Gebundene Ausgleichsschicht, z. B. Poriment, verwenden
Fugenplan erstellen
Bauablauf und Einbauabschnitte einschließlich notwendiger Trocknungs-/Stillstandszeiten festlegen

Bei der Planung und Herstellung von Designböden aus Beton sind grundsätzlich zwei verschiedene Ansätze zu berücksichtigen, um einen optisch und technisch hochwertigen Bodenbelag herzustellen.

1. Boden mit statischen Anforderungen als Bodenplatte bzw. Betondecke
Berücksichtigung der statischen und optischen Aspekte bei der Betonzusammensetzung und Auswahl der Ausgangsstoffe
Wahl der Bewehrung und/oder Rissgradbegrenzung durch Kunststoff- bzw. Stahlfasern
Auswahl von Fußbodenheizsystemen und deren fachgerechter Einbau unter Beachtung der hohen Anforderungen an die Oberflächenoptik
Passende Einbau- und Verdichtungstechniken unter Berücksichtigung der Notwendigkeit der gleichmäßigen Verteilung der Gesteinskörnung
Verwendung von sicheren Verbundtechniken bei 2-lagigem Einbau
Nachhaltiges Schutzkonzept für die Betonoberfläche bis zur Fertigstellung

2. Boden als Nutzbelag ohne statische Anforderungen
Wenn keine statischen Anforderungen an den Boden bestehen, kann die Zusammensetzung des Betons variabler gestaltet werden. Der Vorteil bei dieser Konstruktion liegt in einer wesentlich größeren Bandbreite der Gestaltungsmöglichkeiten.
Auswahl der Gesteinskörnung, Korngröße und Sieblinie
Auswahl eines Bodenheizsystems, auch als Niedertemperaturfußbodenheizung
Höhere Tagesleistung im Materialeinbau
Einbau ohne Bewehrung
Kosteneffizienz bei der Auswahl hochwertiger Zuschlagstoffe und Einsatz von Farbpigmenten, bedingt durch geringere Einbauhöhen (ab etwa 10 cm)

Designböden - KORODUR Westphal Hartbeton GmbH & Co. KG
Sichtestrich auch besondere Ideen - a-monolith sichtestrich GmbH
Zementgebundene Designböden - Heidelberger Beton GmbH
Designestrich, Beton und Gussasphalt - BOSUS GmbH

Teppich

Der Teppichboden (Auslegware) ist ein textiler Bodenbelag, der vollflächig in Räumen verlegt wird. Der Teppichboden besteht aus mehreren Schichten (Trägerschicht, evtl. Mittelschicht und Nutzschicht). Dann folgt bei manchen Teppichböden , welche die Fasern mit dem Trägergewebe verbindet. Die Trägerschicht (untere Schicht) ist der Teppichbodenrücken und besteht aus natürlichen oder synthetischen Materialien. Die Mittelschicht besteht aus einer Klebmasse. Die Nutzschicht (Pol - obere Schicht) besteht aus natürlichen oder synthentischen Fasern (oder eine Mischung).
Der Teppichboden (Auslegware) wird heutezutage oft auf Bereiche eingesetzt, in denen der Boden fußwarm sein soll (z. B. Schlafzimmer), denn Laminat, Parkett- oder Designböden können das nur eingeschränkt bieten. Um in Wohnungen mit Sichtestrich-, Fliesen- und Terrazzoböden in bestimmten Bereichen (Sitzbereiche, Badezimmer, Duschen) eine angenehme Fußwärme zu bekommen, werden Teppiche bzw. Läufer ausgelegt. Dies kann auch bei vorhandenen Fußbodenheizungen, besonders in den Sommermonaten, notwendig sein. Die Teppiche werden dann nur zu diesen Zeiten ausgelegt, weil sonst die Dämmwirkung der Teppiche bei der Berechnung der Fußbodenheizung berücksichtigt werden muss.

Je dicker ein Teppich bzw. Teppichboden, desto behaglicher ist auch die gefühlte Wohnatmosphäre bzw. Behaglichkeit (Akustische Behaglichkeit, Thermische Behaglichkeit).

Teppich- bzw. Teppichbodenarten:
• Velourteppichboden
• Schlingenteppichboden
• Woll-Teppichboden
• Woll-Berber-Teppichboden
• Nadelvliesteppichboden bzw. Nadelfilzteppichboden

Der Unterboden muss nach der ATV/DIN 18365 VOB Teil C "Bodenbelagsarbeiten" und den jeweiligen Aufbauempfehlungen der Werkstofflieferanten vorbereitet werden. Dabei müssen die zu belegenden Flächen fest, eben, staubfrei und rissfrei sein. Das Raumklima muss während der Verlegung stimmen, dabei muss die Raumtemperatur mindestens 18 °C haben und die relative Luftfeuchtigkeit darf 65 % nicht überschreiten. Außerdem darf die Oberflächentemperatur des Untergrundes 15 °C nicht unterschreiten.

Verlegearten:
• lose Verlegung
• Fixieren
• Verspannen
• Verkleben

Teppichboden verlegen - HEVO Zentralverwaltung GmbH
Teppichbodenratgeber - agentur elf42


Holzernte
Bevor geerntetes Holz zu Brennholz (Scheitholz, Pellets, Brikett, Hackschnitzel) verarbeitet wird, sollte bedacht werden, dass edlere Hölzer (z. B. Buche, Eiche, Ulme, Ahorn, Nussbaum) eigentlich zu schade sind, um diese durch den Schornstein zu entsorgen. Zur Verbrennung sollte erst einmal das Waldrestholz (Schlagabraum [Schwachholz, Waldrestholz, Kronenderbholz, Reisholz, Rinde]), welches nach der Holzernte übrig bleibt, weil es nicht industriell oder anderweitig genutzt werden kann, verwendet werden.
Holzstämme und dickere Äste sollte als Bauholz (Vollholz, Brettschichtholz, Holzwerkstoff), zur Herstellung von Möbeln, zur Verarbeitung als Funiere und Parkett verwendet werden. Parkett ist ein hochwertiger Fußbodenbelag, der aus kleinteiligen Holzstücken einen tragfähigen Untergrund bildet, keine Fugenbildung hat (sehr hygienisch), hygroskopisch ist und raumklimaregulierend wirkt. Bei der Auswahl des Herstellers sollte besonders auf Qualität und Erfahrung geachtet werden. Der Hersteller sollte neben der vorgeschriebenen Gewährleistung eine Garantie von mindestens 20 Jahre geben. Eine Bezugsquelle für Holzböden ist z. B. die Holzmarke Hori.


Bevor man an die richtige Holzlagerung und Verarbeitung denken kann, muss erst einmal Holz geerntet und lagergerecht bearbeitet werden. Das Holz kommt aus der Durchforstung, der Ernte von Waldholz und aus der Landschaftspflege.


Waldholz

Schlagabraum

Kronenholz

Das Brennholz ist hauptsächlich Schwachholz und Waldrestholz, das bei der Produktion von möglichst hochwertigem Stammholz anfällt. Bei diesem Schlagabraum handelt es sich minderwertige Sortimente und Rückstände, die noch in Kronenderbholz, Reisholz und Rinde unterteilt werden. Aber auch nicht verwertbare Baumstämme werden als Brennholz angeboten.

Bei Durchforstungsmaßnahmen, die in Abständen von ca. 10 Jahren wiederkehrend durchgeführt werden, fällt Schwachholz an. Es handelt sich dabei um konkurrierende, kranke oder minderwertige Bäume. Da es sich um Holz mit geringem Brusthöhendurchmesser (BHD) zwischen ca. 7 und 20 cm handelt, ist es als Industrieholz nicht zu gebrauchen. Es wird zu Hackschnitzel (mit Feinästen, aber meist ohne Nadeln) oder zu stückigem Brennholz (nach dem Entfernen des Reisholzes mit weniger als ca. 7 cm Durchmesser) verarbeitet.

Das Waldrestholz (Schlagabraum) das Holz, welches nach der Holzernte übrig bleibt, weil es nicht industriell oder anderweitig genutzt werden kann. Hier können das Kronenmaterial oder die kurzen Stammabschnitte zu Hackschnitzeln oder Scheitholz aufgearbeitet werden. Das Reisholz (inkl. Nadeln) und auch ein Teil der anfallende Rinde (bei Waldentrindung) verbleiben in vielen Fällen im Wald.

Die Aufarbeitung des Schlagabraums zu stückigem Brennholz oder Hackschnitzeln erfolgt durch den Forstbetrieb, einen Lohnunternehmer oder private Nutzer (Selbstwerber). Die Selbstwerber bekommen eine begrenzte Teilfläche als "Flächenlos" zugewiesen und führen die Aufarbeitung in Eigenregie durch.

Parkett und Fußbodenheizung

Im Gegensatz zur allgemein verbreiteten Meinung spricht nichts gegen Parkett auf Fußbodenheizungen oder Fußbodentemperierungen. Außerdem ist der Parkettboden im Gegensatz zum Fliesenboden fusswarm, was besonders dann vorteilhaft ist, wenn die Heizung nicht in Betrieb ist.
Auf der Fussbodenheizung sind aber nicht alle Holz- und Parkettarten (z. B. Mehrschichtparkett) geeignet. Man sollte sich immer durch den Hersteller bestätigen lassen, das der angedachte Parkettboden geeiget ist und wie es mit der Garantiezeit aussieht.
Geeignet ist ein Massivparkett mit Nut und Feder oder Mehrschicht-Einzelstab-Parkett (10 bis 14 mm) mit den entsprechenden Freigaben der Hersteller, Mosaikparkett (8 mm), Stabparkett (bis max. 19 mm), Fertigparkett (3-schichtig) je nach Wärmedurchlaßwiderstand schubfest verklebt aus geeigneten Hölzern.
Der Holzfußboden sollte eine Dicke von maximal 22 mm nicht übersteigen.
Die Wärmeabgabe eines Holzfußbodens wird durch den Wärmedurchlasswiderstand des Holzes definiert. Bei der Wärmeleitfähigkeit spielt die Dichte des Holzes eine große Rolle. Hartholz leitet um ein Drittel besser als Weichholz.
Um eine ausreichende Wärmeabgabe an den zu beheizenden Raum zu erreichen, soll der Wärmeleitwiderstand des Bodenbelages möglichst nicht größer als Rλ = 0,15 (m2 K) / W sein.
Die Wärmeleitwiderstände der einzelnen Parkettarten betragen wie folgt:
Mosaikparkett (Eiche, 8 mm dick) Rλ = 0,038 (m2K)/W
Stabparkett (Eiche, 22 mm dick) Rλ = 0,105 (m2K)/W
Fertigparkett (10 bis 15 mm dick) Rλ = 0,08 bis 0,11 (m2K)/W
Sie liegen also insgesamt im günstigen Bereich < 0,15 (m2K)/W. Soweit bei der schwimmenden Verlegung von Fertigparkettelementen eine Rippenpappe von ca. 2,5 mm Dicke zu berücksichtigen ist, sind weitere 0,05 (m2K)/W hinzuzurechnen.
Auf Parkettfußböden mit Fußbodenheizung sollten möglichst keine dicken Teppiche gelegt werden. Eine Verlegung auf einer Elektro-Fußbodenheizung muss immer durch den Hersteller der Elektro-Fußbodenheizung freigegeben werden.
Das Verkleben des Parketts (auch beim Mehrschicht-Parkett) ist immer der schwimmenden Verlegung vorzuziehen, da Luftpolster die Heizleistung erheblich minimiert. Ungeeignet ist Hirnholzparkett oder große Einzelelemente (Massivdielen), da hier Spannungsschäden auftreten oder eine verstärkte Fugenbildung entstehen können.
Holzarten mit kurzen Feuchtewechselzeiten wie z. B. Buche und Ahorn neigen stärker zu ausgeprägten Fugen als z. B. Eiche.
Vor dem Verkleben des Parketts muss der Untergrund richtig vorbereitet werden. Ein frischer Zementestrich ist, je nach Estrichdicke und -art, frühestens nach 21 Tagen, Anhydritestriche frühestens nach 7 Tagen aufzuheizen. Nach dem Erreichen der Endfestigkeit, ist die Heizung mindestens 14 Tagen in Betrieb zu nehmen. Dabei wird mit ca. 2/3 der ausgelegten maximalen Vorlauftemperatur gefahren und nur kurz die Maximaltemperatur der Fussbodenheizung betrieben. Hierüber muss ein Aufheiz- und Prüfprotokoll erstellt werden. Ein bis zwei Tage vor der Verlegung ist die Heizung abzuschalten. Je nach der Außentemperatur sollte die Oberflächentemperatur des Unterbodens ca. 18 °C nicht übersteigen.


Parkettboden

Eiche-Parkettboden

Dielenparkettboden

Während der Verlegung sollte die Raumtemperatur 18 bis 20 °C betragen (DIN 18356, DIN 18365, DIN 18367) und die Fußbodenheizung abgeschaltet sein. Außerdem muss die Normfeuchte der jeweiligen Parkettarten (z. B bei Stab- und Mosaikparkett 9 bis 11 % und für Fertigparkett 8 bis 10 %) eingehalten werden.
Auf Estrichen sind schubfeste, weitgehend temperaturstabile und qualitativ gute Parkettklebstoffe zu verwenden. Schubfest verklebtes Parkett arbeitet weniger und die Wärmeübertragung ist deutlich höher als bei schwimmend verlegten Fertigparkettsorten. Bis zum vollständigen Abbinden des Klebers (ca. 2 bis 10 Tage je nach Klebstofftyp und Verlegebedingungen) sollte die Oberflächentemperatur des Estrichs ca. 15 bis 18 °C betragen.
Besonders wichtig ist die richtige Oberflächenbehandlung des verklebten Parketts. Bei wasserbasierenden und lösemittelhaltigen 2-Komponenten und sehr spröden Lacken kann es zur Seitenverleimung der Einzelelemente kommen, was zu unerwünschten Block- und Fugenbildungen führt. Um dieses zu vermeiden, sollten geeignete Grundierungen oder Lacke mit hoher Elastizität verwendet werden. Auf Fußbodenheizungen sollen ausschließlich aushärtende Öle eingesetzt werden. Hartwachsöle sind ungeeignet.  Geölte Böden sollten mit einer geegneten Holzbodenseife gepflegt werden. Wachshaltige Pflegemittel sind ungeeignet.
Ca. 1 bis 2 Tage nach der Endbehandlung und zu Beginn der Heizperiode darf die Heizung nur stufenweise (ca. 5 °C/Tag) in Betrieb genommen werden.

Das Parkett Portal - netzwerk-parkett
Parkett - Hamberger Flooring GmbH & Co. KG

Dielen und Fußbodenheizung

Im Gegensatz zu einem kleinformatigen Holzboden (Parkett) besteht ein großformatiger Holzboden aus breiten und langen Vollholzdielen, die stoß- und fugenfrei verlegt werden. Diese Dielen gibt es in verschiedenen Breiten, Längen, Ausführungen und Holzarten (Nadelholz [Kiefer, Lärche, Fichte bzw. Tanne, Douglasie], Hartholz [Eiche, Buche, Ahorn, Esche]) verwendet.
Üblich sind
- massive Dielen (Bretter), die zwischen (15) 20 bis 50 mm dick sind und eine Breite ab 80 mm haben. Ab einer Dicke von weniger als 40 mm bezeichnet man die Diele als Brett und über 40 mm als Bohle.
- zwei- oder mehrschichtig aufgebaute, großformatige Holzelemente (Landhausdielen).

Vorteile von Dielenböden
- fußwarm
- feuchteregulierend
- langlebig
- abschleifbar
- hygienisch
- pflegeleicht
- rustikale Optik
Nachteile von Dielenböden
- für Fußbodenheizung nur bedingt geeignet
- Riss- und Fugenbildung möglich
- Trittschallübertragung
- hoher Bodenaufbau
- aufwändige Verlegung
- nicht für den Nassbereich geeignet


Eiche-Massivholzboden


Restaurierter Dielenboden

Aufgrund der jahreszeitlichen Feuchte- und Temperaturschwankungen in der Raumluft passt sich das Holz diesen Verhältnissen an. Besonders während der Heizzeiten mit der oftmals sehr niedrigen Raumluftfeuchte schwindet das Holz und quillt in einer feuchten Umgebung auf. Dadurch können Fugen und Risse in den Dielen entstehen. Deswegen sagt man, dass das Holz "arbeitet". Die Dielen sollten eine Holzfeuchte von ca. 10 % haben.
Im Gegensatz zu der heutigen Verlegetechnik, bei der die Dielen schwimmend, mit elastischem Klebstoff oder auf einer Unterkonstruktion aus Lagerhölzern verlegt werden, wurden früher die Dielen direkt auf die Deckenbalken genagelt und übernahmen außerdem als Verbundfläche eine statisch aussteifende Funktion im Hausbau. Dies führte zu Luftschall- und Trittschallübertragungen, die man in den anderen Stockwerken hörte. Außerdem zog die Luft durch die Decke.
Heutzutage wird die komplette Fläche mit einer Trittschalldämmung auslegt oder die Lagerhölzer wurden auf der Unterseite der Dielen mit Dämmmaterial ausstattet. Damit der Dielenboden nicht aufquillt, kann eine feuchtigkeitssperrende PE-Folie verlegt werden.
Wenn die Dielen nicht vorbehandelt sind, sollten sie nach dem Verlegen mit Lack, Lasur oder Öl versiegelt werden.


pur natur Dielen mit JOCO Klimaboden Top 2000
Quelle: Phoenix Metall GmbH / JOCO

Auch ein Dielenboden ist in Verbindung mit einer Fußbodenheizung möglich. Hier sollten nur Massivholzdielen z. B. in schwimmender Verlegetechnik verwendet werden. Die Wärmeabgabe eines Holzdielenbodens wird durch den Wärmedurchlasswiderstand des Holzes definiert. Bei der Wärmeleitfähigkeit spielt die Dichte des Holzes eine große Rolle. Hartholz leitet um ein Drittel besser als Weichholz.
Fichte, Kiefer, Tanne -
λ 0,130 W/(m K)
Buche, Eiche -
λ 0,180 W/(m K)
Um eine ausreichende Wärmeabgabe an den zu beheizenden Raum zu erreichen, soll der Wärmeleitwiderstand des Bodenbelages möglichst nicht größer als
Rλ = 0,15 (m2 K) / W sein.
Hier gelten die gleichen Grundätze, die bei Parkettfußböden zu beachten sind.


Korkboden-Formate

Aufbau Korkboden
Quelle: Hamberger Flooring GmbH & Co. KG

Schwimmende Verlegung / Vollflächige Verklebung
Quelle: Apcor/ Deutscher Kork-Verband e.V.

Kork
Kork wird aus der Rinde der Korkeiche hergestellt und eignet sich bestens als Bodenbelag. Moderne Korkböden gibt es in verschienden Korkdesigns oder täuschend echte Holznachbildungen. Eine weitere herausragende Eigenschaft von Kork ist die Fußwärme und eignet sich deshalb besonders für Wohnräume.
Für die Bodenbeläge kommen Korkparkett als Fliesen, die vollständig mit dem Untergrund verklebt werden und Kork-Fertigparkett, das mit Nut- und Feder-Systemen schwimmend verlegt wird, also nicht mit dem Untergrund verklebt wird, zum Einsatz. Ganz ohne Klebstoff beim Verlegen kommen Systeme mit speziellen Verbindungen zwischen den Fliesen ("Klick-Systeme") aus.
Man unterscheidet zwischen einschichtigen Presskork-Korkbeläge und furnierten, mehrschichtigen Bodenbelägen. Die furnierten Korkbodenbeläge unterscheiden sich durch ein aufgeklebtes Korkfurnier von den einschichtigen Presskork-Korkplatten. Korkfliesen und Kork-Fertigparkett bestehen aus Korkgranulat, was in verschiedenen Verfahren mit Bindemitteln (Polyurethanharze, Phenolharze) gemischt und gepresst wird. Polyurethanharze hat nur eine kurze Auslüftungszeit und gelten als gesundheitlich unbedenklich. Bei den Phenolharzen verdunsten Restphenole über lange Zeit aus und können die Gesundheit der Bewohner belasten.
Furnierte Korkfliesen haben eine schlechte Abriebfestigkeit, die aber mit Siegellack deutlich verbessert werden kann. .Die Siegellacke sollten auf Wasserbasis basieren.

Bei der Verlegung auf der Fußbodenheizung gelten die gleichen Voraussetzungen wie bei dem Laminat- oder Parkettboden.

Korkboden - Hamberger Flooring GmbH & Co. KG
Korkfußböden - Apcor/ Deutscher Kork-Verband e.V.

 

Laminat und Fußbodenheizung
Ein Laminat ist ein Werkstoff bzw. Produkt, das aus zwei oder mehreren flächig miteinander verklebten (laminierte) Schichten (gleiche oder unterschiedliche Materialien) besteht. Mit der Laminierung der verschiedenen Werkstoffe übernimmt das fertige Laminat die Eigenschaften aller Komponenten. So wir zum Beispiel bei Fußbodenbelägen eine feste und preiswerte Unterlage mit einer optisch ansprechenden Deckschicht (Holzimitat) zum Laminatboden verklebt.
Viele andere Holzwerkstoffe sind Laminate (Sperrholz [Tischlerplatten, Multiplex-Platten, formverleimtes Sperrholz], OSB-Platten [Grobspanplatten], Arbeitsplatten und Möbelfronten  [Spanplatte mit Furnier oder einer schützenden Kunststoff-Dekorschicht], kaltverleimtes Formschichtholz).
Auch die Versiegelung von Druckerzeugnissen kann durch eine Laminierung (Einkleben zwischen zwei transparente Kunststofffolien [Polyesterfolien]) erfolgen, um normales Papier vor Nässe, Knicken und Beschädigungen zu schützen, auch Manipulationen werden erschwert und die Beschriftungen lassen sich bei Bedarf leicht wieder entfernen.
Laminat als Bodenbelag besteht aus verschiedenen Schichten (Overlay, Dekorschicht, Trägerplatte (Span- oder HDF-Platte), Gegenzuglaminat). Die fertige Laminatplatte ist zwischen 6 und 12 mm dick.
Das Overlay, die oberste Schicht, ist fast so hart wie Diamant und an Robustheit, Kratzbeständigkeit und Festigkeit kaum zu übertreffen.
Die Dekorschicht, ein lichtechtes Spezialpapier, das aufwendig bedruckt und in Melaminharz getränkt wird, garantiert höchste Natürlichkeit und brillante Farben.


Laminat-Formate

Aufbau - Laminat


Verbindungsarten
Quelle: Hamberger Flooring GmbH & Co. KG


Bei Bodenbelägen bestätigt dieses Symbol ausdrücklich die Eignung für die Kombination des Belags mit einer Fußbodenheizung

Die Trägerplatte aus Nadelholz sorgt für höchste Formstabilität und schützt gegen Feuchtigkeit.
Das Gegenzuglaminat auf der Unterseite der Laminatboden-Diele gleicht die Spannung zum Overlay aus. Es verhindert das Verziehen der Diele.

Die DIN EN 13329 ermöglicht einen qualitativen Vergleich von Laminatböden. Die Qualität der angebotenen Laminate kann bezüglich der Belastungsfähigkeit über lange Zeiträume erheblich unterschiedlich sein. Wichtige Faktoren, die beachtet werden sollen, sind der Widerstand gegen alltägliche Gefahren (z. B. Zigarettenglut), Druckfestigkeit, Kantengradheit, Lichtbeständigkeit, die Fleckenunempfindlichkeit, UV-Eignung für Fußbodenheizung oder Stuhlrollenfestigkeit.
Um den passenden Laminatboden auswählen zu können gibt es verschiedene Nutzungsklassen. Die in verschiedene Beanspruchungsklassen und Abriebklassen eingeteilt werden.
Die Beanspruchungsklasse unterscheidet zwischen "Wohnen" und "Gewerblich" und zwischen "geringer oder zeitweiser Nutzung", "mittlerer Nutzung" und "intensiver Nutzung". Die Beanspruchungsklassen "Wohnen" sind 21, 22 und 23, die Klassen "Gewerblich" 31, 32 und 33.
Laminat der Beanspruchungsklasse 21 ist "Wohnen" (2) bei geringer Nutzung (1), 23 wäre "Wohnen" (2) bei intensiver Nutzung (3). Die gewerblichen Klassen haben als erste Ziffer die 3, zum Beispiel 32 = "Gewerblich" (3) und mittlere Nutzung (2).
Die Abriebklasse wird mit maschineller Unterstützung ermittelt. Dabei wird die Oberfläche mit Schmirgelpapier solange bearbeitet bis erste Abriebspuren erkennbar sind. Danach wird eine Abnutzungsklasse festgelegt (A1 mit dem geringsten Abriebwiderstand bis zu A5 mit dem höchsten Abriebwiederstand). So steht die Abriebklasse mit der Beanspruchungsklasse im Verhältnis.
Laminat ist ein harter Untergrund bei dem im Raum Gehschall und in den Räumen darunter Trittschall entsteht. Eine Dämmschicht unter dem Laminat vermindert den Trittschall. Der Gehschall kann nur wenig beeinflusst werden, da er von der Bodenoberfläche abhängt. Je nach der Qualität der Dämmung kann Gehschall aber um bis zu 6 dB gedämpft werden, was die Lautstärke des Schalls um die Hälfte senkt. Normalerweise ist in Neubauten bereits eine Trittschalldämmung im Fußbodenaufbau integriert. Aber eine zusätzliche Dämmung kann der Trittschall in Räumen unter dem Laminatboden um mehr als 20 dB gedämpft werden.
Die Verlegung des jeweiligen Laminatbodens wird in den Verlegeanweisungen der Hersteller vorgegeben.

Laminatboden - Hamberger Flooring GmbH & Co. KG
CELENIO by HARO - der etwas andere Holzboden


Sportboden
Quelle: Hamberger Flooring GmbH & Co. KG


Parkett, Laminat oder Kork auf Fußbodenheizung
Quelle: Hamberger Flooring GmbH & Co. KG

Fußbodenheizung
Ein Holzboden (Parkett, Laminat oder Kork) ist auch auf einer Fußbodenheizung ohne Probleme einsetzbar. Dabei sollte der Wärmeleitwiderstand des Bodenbelages möglichst nicht größer als Rλ = 0,15 (m2*K)/W sein und die Oberflächentemperatur des Bodens bei bestimmungsgemäßem Betrieb max. 25 °C betragen. Teppichausleger sollten möglichst im Heizbetrieb nicht verwendet werden, weil es sonst evtl. zu einem Wärmestau bzw. zu zu hohen Temperaturen kommen kann.

 


Funktions- und Belegreifheizen
Quelle: Hamberger Flooring GmbH & Co. KG

Belegreifheizen
1. Der Estrich muss fachgerecht nach DIN EN 13183 hergestellt werden. Zu beachten ist hierzu auch das Merkblatt für beheizte Fußbodenkonstruktionen vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes. Die Liegezeit für das Belegreifheizen eines Zementestriches liegt in der Regel bei mindestens 28 Tagen, bei Calciumsulfatestrichen (Anhydrit) mindestens 14 Tagen. Die Belegreife ist erreicht, wenn bei der durchzuführenden CM-Messung die Estrichfeuchtewerte bei Zementestrich von 1,8 CM %, bei Calciumsulfatestrich (Anhydrit) von 0,3 CM % gemessen wurden. Scheinfugen und Risse im Estrich müssen bei vollflächiger Verklebung und auch bei schwimmender Verlegung unbedingt kraftschlüssig verbunden werden. Dies erfolgt durch Ausgießen mit Zwei-Komponenten-Kunstharz. Bewegungsfugen, die vom Heizungshersteller zwingend eingebracht wurden, müssen in die Bodenbelagsfläche übernommen werden.

Vor dem Belegreifheizen ist ein Funktionsheizen durchzuführen.

2. Beim Belegreifheizen ist die Vorlauftemperatur täglich, von 25 °C beginnend, um 10 °C zu erhöhen bis zur Erreichung von 55 °C bzw. der vorgesehenen max. Vorlauftemperatur (Nachtabsenkung außer Betrieb).
3. 11 Tage lang wird bei 55 °C bzw. mit der vorgesehenen max. Vorlauftemperatur ohne Nachtabsenkung geheizt.
4. Täglich um 10 °C abheizen, bis 25 °C erreicht werden (Nachtabsenkung außer Betrieb).
5. Nun muss die Estrichfläche mit einem CM-Gerät auf Feuchtigkeit überprüft werden. Dieses muss an den ausgewiesenen Messstellen erfolgen. Falls die Belegreife nicht erreicht wurde, muss mit ca. 40 °C Vorlauftemperatur bis zur Belegreife weitergeheizt werden.
6. Nun kann verlegt werden: Beachten Sie die entsprechende Verlegeanleitung. Bei der Verlegung muss die Oberflächentemperatur des Estrichs mind. 18 °C und die relative Luftfeuchtigkeit max. 65 % betragen.
7. Nach der Verlegung der Böden muss das oben genannte Klima mindestens 5 Tage lang gewährleistet sein.
8. Der Fußboden kann nun aufgeheizt werden.
Während der Heizperiode ist aufgrund der raumklimatischen Verhältnisse nicht auszuschließen, dass zwischen den Elementen geringfügige Fugen entstehen. Dies ist jedoch kein Qualitätsmangel. Minimiert bzw. verhindert werden kann diese Erscheinung durch ein nahezu konstantes Klima im Raum von ca. 20 °C und 50 % rel. Luftfeuchtigkeit. Der Einsatz eines elektrischen Luftbefeuchters auf Verdunstungsbasis, der zusätzlich die Behaglichkeit der Bewohner fördert, ist hier von Vorteil.

Verlegung auf Fußbodenheizung - Hamberger Flooring GmbH & Co. KG

Funktionsheizen
Durch das Funktionsheizen (erste Aufheizen bis zur höchst zulässigen Vorlauftemperatur) des Estrichs aus Zement und Calciumsulfat/Anhydrit wird ein Teil des überschüssigen Wassers aus dem Estrich entfernt. Dieser Aufheizvorgang hat nichts mit dem Erreichen der Belegreife zur nachfolgenden Verlegung des Oberbodenbelages zu tun. Mit dem Funktionsheizen nach DIN EN 1264 Teil 4 kann der ausführende Heizungsfachbetrieb im Rahmen der Funktionskontrolle nach DIN EN 1264-4 und VOB DIN 18380 die Erstellung eines mangelfreien Gewerks nachweisen.

Vor dem Aufheizen muß sowohl die Druckpüfung (Dichtheitsprüfung) und die Einregulierung (Hydraulischer Abgleich) erfolgt sein. Das Funktionsheizen wird nach der spezifischen Liegezeit (Zementestrichen 21 Tage und Calciumsulfat-/Anhydritestrichen 7 Tage [bzw. nach Herstellervorgaben]) des Estrichs durchgeführt. Das Funktionsheizen gewährleistet nicht, dass dadurch die notwendige Ausgleichsfeuchte zur Verlegung des Oberbodenbelags erreicht wird. Hier wird ein Belegreifheizen und eine CM-Messung notwendig!
Bei der Einbringung des Estrichs müssen die Heizrohre der Fußbodenheizung mit Wasser gefüllt und die Fußbodenheizung darf aber nicht in Betrieb sein. Nur im Winter darf die Warmwasser-Fußbodenheizung bei der Estricheinbringung nur mit einer max. Vorlauftemperatur von 15 - 20 C° beheizt werden. Das eigentliche Aufheizen (Steigerung der Vorlauftemperatur) darf bei Zementestrichen erst 21 Tage nach Estrichherstellung, bei Calciumsulfatestrichen frühestens 7 Tage (bzw. nach Herstellervorgaben) nach Estrichherstellung erfolgen.
Beim Aufheizen nach der spezifischen Liegezeit ist die Vorlauftemperatur auf ca. 20 °C einzustellen und ist beim frischen Estrich dann täglich um ca. 5 °C bis zu der max. Vorlauftemperatur zu erhöhen und mindestens 2 Tage zu halten. Danach ist die Heizleistung der Fußbodenheizung zu überprüfen.

Nach dem Abschalten der Fußbodenheizung ist der Estrich vor Zugluft und zu schnellem Austrocknen zu schützen.

Aufheizung von Estrichen - Funktionsheizen nach DIN EN 1264 Teil 4
Uponor Heizen/Kühlen – Beschreibungen und Formblätter zur Dichtheitsprüfung und zum Funktionsheizen, Normen und Vorschriften
Kombiniertes Funktions- und Belegreifheizen für
Fußbodenheizungen mit Calciumsulfat- und Zementestrichen

CM-Messung
Die Estrichfeuchte kann direkt oder indirekt gemessen werden. Mit den direkten Methoden (CM-Methode, Darr-Messung) wird die genaue Menge an Wasser im Estrich bestimmt. Bei den indirekten Feuchtemessmethoden wird z. B. die elektrische Leitfähigkeit mit einem elektronischen Messgerät gemessen. Ein "normales° Feuchtigkeitsmessgerät ist für die Restfeuchtemessung der verschiedenen Estricharten für die Belegreife nicht geeignet.
Da es verschiedene Estricharten (Zementestrich, Zementheizestich, Anhydritestrich, Anhydritheizestrich) gibt, sollte man die genaue Zusammensetzung kennen. Jeder mineralische Baustoff nimmt unterschiedlich viel Feuchtigkeit aus der Luft auf und gibt sie, in Abhängigkeit von der relativen Feuchte der umgebenden Raumluft, wieder ab. Außerdem trocknet jeder neu eingebrachte Estrich anders und unterschiedlich schnell.

Die CM-Messung ist die älteste und bewährteste Methode für die Bestimmung der Restfeuchte im Estrich. Die Belegreife muss vor den Bodenbelag- und Parkettarbeiten bekannt sein. In der Praxis werden keine Unterschiede bei den verschieden Bodenbelagsarten (Teppichboden, Fliesen, Laminat, Parkett, Kork) gemacht. Bei den Heizestrichen wird die Restfeuchtemessung nach dem Funktionsheizen vorgenommen. Evtl. ist auch noch ein Belegreifheizen erforderlich.

Restfeuchte für die Belegreife
               - Zementestrich < 2,0 CM%
               - Zementheizestich < 1,8 CM%
               - Anhydritestrich < 0,5 CM%
               - Anhydritheizestrich < 0,3 CM%

Der genaue Punkt (möglichst feuchte Stelle) der Probennahme des Stemmgutmaterials in den Räumen wird mit einem elektronischen Messgerät an der Estrichfläche gesucht. Bei einem Heizestrich (Fußbodenheizung) legt Heizungsplaner nach DIN EN 1264 Teil 4 in der Installationszeichnung eine Messstelle pro Raum fest, der 10 cm Abstand zu Heizungsrohren haben muss. Hier müssen natürlich die Anordnung der Rohrleitungen nach der Planungsvorgabe ausgeführt werden.
Die Probenentnahme für die CM-Messung wird aus dem unteren Estrichdrittel entnommen. Der CM-Gerätekoffer hat alle erforderlichen Messgeräte und Werkzeuge zur Stemmgut-Probenentnahme.
Die Ergebnisse der Messungen sind in einem Protokoll (Beipiel 1, Beispiel 2) einzutragen.

Kurze Erläuterung der CM-Messung nach DIN 18560-4

  • CM-Gerät, geprüfte Druckflasche nach Richtlinie 97/23/EG mit Manometer, montiert nach EN 837-2 (max. absoluter Fehler 25 mbar), Waage, Fehlergrenze ± 2 g, Beutel, aus Polyethylen (PE)
  • Durchschnittsprobe über den ganzen Querschnitt des Estrichs entnehmen und in einen PE-Beutel einfüllen, Probe im PE-Beutel in der Schale zerkleinern, Homogenisieren der Probe durch Umfüllen in einen weiteren PE-Beutel
  • Aus dem vorbereiteten Prüfgut eine Materialprobe abwiegen: Calciumsulfatestrich 100 g, Magnesiaestrich 50 g, Zementestrich 50 g
  • Prüfgut und Stahlkugeln und im Anschluss Glasampulle mit Calciumcarbid vorsichtig in das CM-Gerät einfüllen. Nach dem Verschließen des CM-Gerätes 2 Minuten kräftig schütteln, 5 Minuten später nochmals eine Minute schütteln, sowie 10 Minuten später nochmals kurz (~ 10 s) aufschütteln und Wert ablesen.
  • Prüfgutkontrolle durchführen: wenn das Prüfgut nicht vollständig zerkleinert ist, Prüfergebnis verwerfen und Messung wiederholen
CM-Messung ist das Maß aller Dinge - Institut für Baustoffprüfung und Fußbodenforschung (IBF)
CM-Messgerät
Mit diesem Messgerät kann schnell und zuverlässig die Feuchtigkeit in Baustoffen bestimmt werden.

Während und nach dem Funktionsheizen von Fußbodenheizungen und dem Belegreifheizen kann die Restfeuchtigkeit von Unterlagsböden nach der Carbid-Methode (CM) festgestellt werden. Die Feuchtigkeit kann auf dem Manometer ohne Umrechnungstabelle direkt abgelesen werden. Das Manometer hat eine Drosselschraube, wodurch die Lebensdauer wesentlich verlängert wird. Die robuste mechanische Federwaage ist mit einer Ablesehilfe aller gängigen Einwaagen versehen.

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Quelle: DS Messwerkzeuge
 
Linoleum
Linoleum ist ein Naturprodukt, das aus Leinöl, Naturharzen, Holz- und Kalksteinmehl hergestellt wird.
Bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts war Linoleum wegen seiner Stabilität ein weit verbreiteter Bodenbelag. Auf Grund des zunehmenden Umweltbewusstseins und der technischen Entwicklung ist der biologisch abbaubare und pflegeleichte Bodenbelag in den letzten Jahren wieder in Mode gekommen.

Der Bodenbelag ist nach der Verlegung, Grundreinigung und Einpflege einfach sauber zu halten. Abkehren, absaugen und nebelfeucht wischen ist kein Problem. Außerdem ist er fußwarm, antistatisch, antibakteriell und äußerst widerstandsfähig. Mit dem Klick-System sind die Linoleumböden schnell und einfach wie z. B. Laminatböden zu verlegen.


Linoleumboden - Aufbau
Quelle: tilo GmbH

Der heutige Linoleumboden wird ähnlich wie z. B. ein Laminatboden hergestellt. Er besteht aus einer ca. 2 mm dicken Nutzschicht aus Linoleum, einer hochverdichteten und quellreduzierten Faserplatte (HDF-Mittellage) und einer Korkdämmung, die zusätzlich stabilisiert und einen erhöhten Geh- und Trittschallschutz bietet.
Bei der Verlegung auf der Fußbodenheizung gelten die gleichen Voraussetzungen wie bei dem Laminat- oder Parkettboden

Linoleumböden - tilo GmbH

Kautschuk


Kautschuk-Bodenbeläge
Quelle: nora systems GmbH

Kautschuk-Bodenbeläge sind elastisch, außerordentlich strapazierfähig, unempfindlich gegenüber mechanischen Einwirkungen und gegen Zigarettenglut. Eine kurzfristige Einwirkung von Säuren, Laugen, Fette oder Öle kann den Belägen auch nicht schaden. Deswegen sind sie für extrem stark frequentierte Bereiche (z. B. Flughäfen, U-Bahnsteige, Werkstätten) ideal geeignet. Vor dem Einsatz sollte geprüft werden, dass die Beläge keine gesundheitsgefährdenden Stoffe (z. B. Formaldehyd, Asbest, Weichmacher, Halogene, FCKW, Cadmium) enthalten.
In extremen Einsatzbereichen werden Beläge mit besonderen Kautschukqualitäten eingesetzt. Einige widerstehen auch starken Säuren und Laugen, sind brandfest, UV-beständig oder leitfähig. Andere sind so unempfindlich gegen Einkerbungen und Kratzer, dass sie für die Gänge in Sporthallen eingesetzt werden können. Andere wiederum eignen sich für die ganzjährige Verlegung im Freien.
Die elastischen Bodenbeläge bieten einen hohen Geh- und Stehkomfort und verbessern das Trittschallmaß bis zu 20 dB. Außerdem sind sie aufgrund ihrer extrem dichten, geschlossenen Oberfläche schmutzabweisend und leicht zu reinigen.

Die Elastomer-Beläge bestehen aus Synthese-Kautschuk, Ruß, Farbstoffe, Schwefel, Zinkoxid, Stearinsäure, Beschleuniger, Alterungsmittel und Hilfsstoffe. Je nach Art und Umfang der Zusammensetzung werden Beläge mit spezifischen Eigenschaften (z. B. leitfähige oder besonders brandfeste Qualitäten) hergestellt.
In Knetern werden verschiedene Synthese-Kautschuksorten und die Zuschlagstoffe bei ca. 130 °C gemischt und so plastifiziert. Danach läuft die Masse über Walzwerke und Kalander. Beim anschließenden Vulkanisieren ("dem Feuer aussetzen") entsteht aus der thermoplastischen Kautschukmasse ein Elastomer. Durch das Vulkanisieren wird das Produkt abriebfest, wasser- und dampfdicht.
Der Kautschukbelag ist

      • feuchtraumgeeignet
      • stuhlrollengeeignet
      • treppengeeignet
      • für Fußbodenheizungen geeignet
      • antistatisch ausgerüstet
      • leitfähig
      • zigarettenglutbeständig
      • öl- und fettbeständig
      • extrem kerbzäh
      • extrem brandfest
      • brandtoxikologisch unbedenklich
      • recycelbar


Fachgerechte Verlegung von Bodenbelägen
Quelle: nora systems GmbH

In der Regel kann der Kautschuk-Bodenbelag relativ leicht selbst verlegen. Er lässt sich problemlos auch auf dem alten Bodenbelag anbringen. Dabei sollte aber vorher geprüft werden, ob der alte Belag nicht aus CV-Belägen und Flex-Platten aus Asbest besteht.
Der Untergrund muss sauber, eben und trocken sein. Der Belag sollte sich mindestens einen Tag vor der Verarbeitung an das Raumklima (Temperatur, Luftfeuchte) angepasst werden. Grundsätzlich unterscheidet sich das Verlegen von Platten- und Bahnenprodukte. Bis ca. 20 m2 Raumgröße können Wohnbeläge lose verlegt und in größeren Räumen müssen die Kanten meistens nur mit Doppelklebeband fixiert werden.

Ein Verfugen von Kautschuk-Belägen ist normalerweise auf Grund ihrer starken Maßstabilität nicht nötig. Aber in Nassräumen, in Räumen mit besonderen Anforderungen an die Hygiene oder bei feuchtigkeitsempfindlichen Untergründen wird ein Verfugen trotztdem empfohlen.

Vinyl - Designboden
Die Vinyl- und Designböden (Kunststoffböden) passen eigentlich nicht in die Rubrik "Holzboden", obwohl sie von der Optik her auch ein Holzdekor haben können. Vinyl (Polyvinylchlorid [PVC]) als Bodenbelag wurde ausschließlich für Gewerbebauten, Krankenhäuser und Kindergärten verwendet, da sie besonders strapazierfähig, abriebfest und hygienisch sind. Aber PVC und die beigemischten Weichmacher gelten als gesundheitsschädigend.



Designboden DISANO
Quelle: Hamberger Flooring GmbH & Co. KG

Um von dem schlechten Image des PVC's des Vinylbodens wegzukommen, wird heute der sog. Designboden angeboten. Dieser wasserfeste Belag besteht aus Polyurethane (PU) oder Polyethylenterephthalat (PET), die frei von Weichmachern und Polyvinylchlorid (PVC) sind. Deshalb sollte man sich vor dem Kauf über die noch vorhandenen Inhaltsstoffe informieren, denn es werden immer noch Produkte angeboten die z. B. Phthalate, phosphororganische Verbindungen (z. B. Triphenylphosphat) und/oder Dibutylzinn enthalten.

Dieses Material wird nicht mehr als Rollenware angeboten, sondern in Form von schmalen Elementen, die sich einfach verlegen lassen. Diese haben die gleichen Eigenschaften wie ein Vinylboden (pflegeleicht, strapazierfähig, fußwarm) und sind verlegetechnisch so schnell wie z. B. ein Laminatboden oder Fertigparkett zu verlegen. Dabei gibt es verschiedene Verlegetechniken. Sie werden entweder direkt auf den Boden geklebt oder per Klicksystem schwimmend verlegt.
Bei der Verlegung auf der Fußbodenheizung gelten die gleichen Voraussetzungen wie bei dem Laminat- oder Parkettboden.

DISANO by HARO - Hamberger Flooring GmbH & Co. KG

 

Feuchtemessung

In den kalten Jahreszeiten ist es sinnvoll, ein Hygrometer oder Hygrotemperaturmessgerät einzusetzen, um die jeweilige relative Luftfeuchtigkeit feststellen zu können und entsprechend zu reagieren. Ein Beispiel ist ein zu hoher Luftwechsel durch eine kontrollierte Wohnungslüftung (KWL) bei niedrigen Außentemperaturen.
Eine zu niedrige relative Feuchte ist die Grundlage für Konzentrationsmangel, Atemwegsreizungen, Atemwegsinfekte.und Kopfschmerzen. Auch die Staubbelastung der Raumluft nimmt bei zu niedrigen Feuchten zu, und dieser Staub verstärkt das Trockenheitsgefühl auf den Schleimhäuten. Bei einer relativen Luftfeuchte zwischen 20 – 35 % steigt das Risiko sich mit einem Influenza-A-Virus anzustecken, denn die Viren haben in zu trockener Luft eine längere Lebensdauer.
Eine zu hohe relative Feuchte ist die Grundlage für Schimmelpilzbildung (besonders in nichtbeheizten Räumen mit offenen Türen zu beheizten Räumen) und den dadurch entstehenden Bauschäden. Außerdem fühlen sich Viren, Bakterien und Milben in einer feuchten Umgebung wohl.
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Für gewerbliche Zwecke und "Bastler" (der Trend geht immer mehr in diese Richtung) ist der Einsatz eines Datenloggers zu empfehlen, um die relative Feuchte, Raumtemperatur, Wandtemperatur und Druck über längere Zeit zu dokumentieren.

Hygrometer
Hygrometer für relative Luftfeuchtigkeit oder kombinierte Thermohygrometer (Temperaturmessung und Feuchtemessung in einem Gerät) gibt es zur Messung verschiedener Feuchtebereiche. Die relative Luftfeuchte wird in vielen Sektoren ermittelt: Industrie, Transport, Gartenbau. Hygrometer helfen bei der Feststellung von Luftfeuchtigkeit und können daher eingesetzt werden, um zu garantieren, dass zum Beispiel Lebensmittel genießbar bleiben oder dass Schimmelbildung im Voraus verhindert werden kann.

Die Hygrometer zur Messung der Feuchte decken das volle Spektrum ab: Einfache Messung und Anzeige, Registrierung und Sammlung der Messwerte oder auch Übertragung der mit dem Hygrometer gewonnenen Daten zum PC und folgende Analyse. Hygrometer können auch eingesetzt werden um optimalen Komfort in privaten Haushalten zu garantieren.
Hygrometer
Quelle: PCE Deutschland GmbH

Wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch oder zu niedrig ist, fühlt sich der Mensch nicht wohl. Da Schimmel schon ab 70 % Luftfeuchtigkeit entstehen kann, die optimale Luftfeuchtigkeit für den Menschen hingegen 50 - 65 % beträgt, sind optimale Bedingungen nur schwer zu garantieren. Dank unseren Hygrometern kann die Luftfeuchtigkeit angezeigt und dementsprechend optimiert werden. Unsere Hygrometer sind in verschiedenen Ausführungen verfügbar. Sei es zur kontaktlosen Bestimmung von Feuchte oder zur Speicherung von bis zu 2.000.000 Messwerten. Einige Modelle sind wasserdicht verfügbar, wieder andere besitzen Taupunktscanner oder Alarmfunktionen. Zur Verfügung stehen auch die benötigten Kalibrierlösungen, Kalibriersets und weiteres Zubehör. Für viele Hygrometer sind ISO Kalibrierzertifikate erhältlich - einige Modelle sind extra validiert (diese Messwerte sind gerichtsverwendbar). Besonders bei Schadensfällen in z.B. Lagerhäusern sind die Hygrometer sehr wertvoll, weil mit ihrer Hilfe die Ursache der Schäden genau und effizient ermittelt werden kann. Quelle: PCE Deutschland GmbH

Mit dem Protimeter Feuchtigkeitsmesser MMS-2 können die Feuchtebedingungen in einem Gebäude unter verschiedenen Aspekten analysiert werden. Durch die Messung der Materialfeuchte und der relativen Luftfeuchte kann die Feuchtigkeit in Bauteilen und auf ihrer Oberfläche, das Holzfeuchteäquivalent von Materialien, die relative Luftfeuchte und die Umgebungstemperatur (Messung mit Infrarot-Thermometer) und das Vorhandensein von Kondensfeuchte festgestellt werden. Die Messdaten werden auf einem großen LCD Display verständlich dargestellt werden.




Feuchtemessgerät Protimeter MMS 2
Quelle: HEYLO GmbH

Messfunktionen:
Widerstandsmessverfahren für Holz- oder Baufeuchte

Zwei Messnadeln des Feuchtigkeitsmessgerätes werden in das zu prüfende Material gedrückt, und der Feuchtigkeitsgehalt wird punktgenau bestimmt. Der prozentuale Feuchtegehalt von Holz und das Holzfeuchteäquivalent (% HFÄ, d. h. ein in seiner Bedeutung der Holzfeuchtigkeit entsprechender Feuchtigkeitswert) für Mauerwerk werden festgestellt. Dadurch kann beurteilt werden, ob das Material trocken ist, die Feuchte im Grenzbereich liegt, oder ob es feucht ist. Bei zu hohen Feuchtigkeitswerten sollten für eine weitergehende Untersuchung Tiefenmesssonden verwendet werden. Damit kann ein Feuchtigkeitsprofil über verschiedene Messtiefen erstellt werden.

Mit den Tiefenmesssonden kann das Messgerät als Salzdetektor (Filterpapier und destilliertem Wasser) verwendet werden. Das Filterpapier wird mit dem Wasser angefeuchtet und mit dem Feuchtefühler wird ein Referenzwert bestimmt. Dann wird das Filterpapier gegen die zu untersuchende Fläche gedrückt. Nach 30 Sekunden wird das Papier entfernt und mit dem Messfühler das Papier erneut gemessen. Der erhaltene Messwert wird mit dem Referenzwert verglichen. Beträgt der Unterschied mehr als 20 Punkte, liegt eine erhebliche Verunreinigung durch Salze vor und es sollte eine weitere Untersuchung vorgenommen werden.
nicht-invasive Hochfrequenzmessung für Holz- oder Baufeuchte

Das Feuchtigkeitsmessgerät wird einfach gegen die Oberfläche gehalten und die relative Feuchtigkeit in dem Material gemessen.
Messung relativer Luftfeuchte und Temperatur mit kurzer Reaktionszeit

Mit einem Hygrostick an dem Feuchtigkeitsmessgerät kann die relative Luftfeuchte, die Umgebungstemperatur und der Taupunkt ermittelt werden. Der Hygrostick kann mit entsprechenden Messhülsen in Fußböden oder Wänden installiert werden, um die relative Ausgleichsfeuchte des Bauteils zu messen.
berührungslose IR-Temperaturmessung mit Abgleich der Taupunkttemperatur
Mit dieser Sonderfunktion lässt sich Kondensat an Oberflächen schnell und sicher feststellen. Dadurch ist eine Bewertung der Oberflächentemperatur, des Taupunktes bezogen auf die Oberfläche und des Unterschied zwischen Oberflächentemperatur und dem Taupunkt möglich.

Protimeter MMS2 Bedienungsanleitung - General Electric Company
Protimeter - Prenotec AG

Holzfeuchte-Äquivalent - GE Measurement & Control

Die Materialfeuchte wird bezogen auf Holzfeuchte-Äquivalent (HFÄ). Das HFÄ wird mit dem Feuchtegehalt verschiedener Baustoffe in Beziehung gesetzt. Das Holzfeuchte-Äquivalent gibt den Messwert an, der in einem Stück Holz gemessen werden würde, das sich in Kontakt und in völligem Feuchteausgleich mit dem gemessenen Baustoff befindet.


Quelle: General Electric Company

Der Protimeter WME (Wood Moisture Equivalent) - Holzfeuchte-Äquivalent (HFÄ) ist der prozentuale %mc-Wert, den ein Stück Holz in engem Kontakt und im Feuchtegleichgewicht mit dem getesteten Material aufweisen würde. WME-Angaben können direkt zur Feststellung dienen, ob nichtleitendes Material in einem trockenen, grenzwertigen oder nassen Zustand ist, denn die entsprechenden Grenzwerte von Holz sind bekannt.

Das Hygrometer   ist ein einfaches mechanisches Gerät, das für die Messung der relative Luftfeuchtigkeit eines Raumes oder Bereiches eingesetzt wird. Hier ist ein Thermohygrometer (Temperaturmessung und Feuchtemessung in einem Gerät) sinnvoll.
Mit einem handelsüblichen Hygrometer kann auf Dauer nur eine halbwegs präzise gemessen werden. Die einfache Bauart, fehlende Kalibrierungen und schwankende Temperaturen führen zu ungenauen Messwerten.
Haar-Synthetik-Thermo-/Hygrometer

Quelle: TFA Dostmann GmbH & Co. KG

Das Messverfahren nutzt die Ausdehnung und das Zusammenziehen von verschiedenen Messelementen (Haare, Durometer, Darmsaiten). Am häufigsten werden Haarelemente oder Durotherme (künstliches, feuchteempfindliches Messelement) eingesetzt. Über ein Werk wird die Längenänderung des Messelementes auf den Zeiger übertragen.
Das Haarhygrometer muss regelmässig gewartet werden. Damit es nicht austrocknet und dadurch eine Drift entsteht, muss es regelmässig regeneriert werden. Hierzu wird die Haarharfe mit einem, mit destilliertem Wasser befeuchteten Tuch umhüllt oder mit destilliertem Wasser besprüht, so dass eine Sättigung eintritt. Nach etwa einer Stunde stellt sich ein Messwert von ca. 98 % relativer Feuchte ein. An den meisten Geräten kann über eine Stellschraube eine Einpunkt-Justierung durchgeführt werden.

Hochpräzise Messungen können nur mit einem elektronsichen Präzisions-Hygrometer mit kapazitivem Sensor oder mit einem Taupunktspiegel durchgeführt werden.

Das Hygrotemperaturmessgerät ist ein mobiles, batteriebetriebenes Gerät zur schnellen Bestimmung der Raumluftfeuchte in Wohnräumen und an Arbeitsstätten. Es dient zur Kontrolle von Klimasteuerungen, zur Bauschadenanalyse, zur Erkennung möglicher Schimmelpilzpotenziale. Es misst die aktuelle Luftfeuchte und Temperatur und ermittelt daraus die Taupunkt- und Feuchtkugeltemperatur.


Bedienungsanleitung
Quelle: Wöhler GmbH

Anwendungen
  • schnelle Bestimmung der Raumluftfeuchte in Wohnräumen und Arbeitsstätten
  • Kontrolle von Klimasteuerungen
  • Messung der Materialausgleichsfeuchte
  • Bauschadensanalyse, Schimmelpilzproblematik
  • misst die aktuelle Luftfeuchte und Temperatur und errechnet daraus die Taupunkt- und Feuchtkugeltemperatur
Vorteile
  • Bestimmung von Taupunkt- und Feuchtkugeltemperatur
  • externer Fühler mit Spiralkabel
  • Hold Funktion
  • MIN, MAX und AVG
  • Hintergrundbeleuchtung
  • Stativanschluss
Thermo-Hygrometer-Datenlogger
Ein Funk-Thermo-/Hygrometer mit Datenlogger-Funktion und PC-Interface erfasst die Innen- und bis zu fünf externe Temperaturen (Außen- bzw. Innentemperatuen) sowie die zugehörigen Luftfeuchten und speichert die Werte in einstellbaren Intervallen. Diese Daten sind entweder über das Gerät selbst oder auf einem PC auswertbar. Das Gerät verfügt über eine Kalibrierfunktion, damit ist es auch für genau reproduzierbare Messbedingungen im professionellen Bereich geeignet.
Funk-Thermo-/Hygrometer mit Datenlogger-Funktion und PC-Interface

Quelle: TFA Dostmann GmbH & Co. KG

Weiteren Funktionen:
-
Kalenderanzeige
- Taupunktanzeige
- Durchschnittswerte
- Min.- und Max.-Wert-Speicher
- Zeitzonenoption (+/- 12 Stunden)
- 12/24 Stunden-Zeitanzeigeformat
- DCF-Zeitempfang Ein/Aus wählbar
- Alarm bei Über- oder Unterschreiten von frei einstellbaren Temperatur- und Feuchtewerten
- Raum- und Außenluftfeuchtigkeitsanzeige in % RH mit Speicherung der MIN- und MAX-Werte
- Anschließbar an den COM-Port eines PC-Datenübertragung zum PC mithilfe der mitgelieferten Software
- Datenerfassungsfunktion - mit einstellbaren Erfassungsintervallen, kann bis zu 3000 Sätze von Temperatur - und Luftfeuchtigekeitsdaten speichern.
- bis zu fünf Funk-Außensensoren erfassbarbar. Außensensoren mit eigenem Display für Temperatur/Luftfeuchte
Integrierter Datenlogger
Über die Datenloggerfunktion sind bis zu 3000 Datensätze (Temperatur/Luftfeuchte, Datum/Zeit) speicherbar. Das Aufzeichnungsintervall ist zwischen 1 Minute und 24 Stunden einstellbar (1-2-5-10-15-30 Min. – 1-2-3...24 Std.). Die aufgezeichneten Daten werden durch die mitgelieferte Software in übersichtlich in Tabellenform dargestellt. Die integrierte Exportfunktion ermöglicht eine grafische Auswertung mittels gängiger Tabellenkalkulationssoftware.


Klimadatenlogger
Quelle: Wöhler GmbH

Der Klimadatenlogger bietet in Verbindung mit einem externen Temperaturfühler die ideale Lösung für die Langzeitdatenaufnahme der Kennwerte Feuchte, Raumtemperatur, Wandtemperatur und Druck. Durch den äußerst geringen Energieverbrauch können die Messwerte über zwei Jahre kontinuierlich aufgezeichnet werden. Mit der dazugehörigen PC-Software (Excel-Makro) können standardmäßig Auswertungen wie z.B. die Taupunkt-Abstandsbestimmung durchgeführt werden.
Benutzererweiterungen der Software sind nahezu beliebig möglich.
Anwendungen
Klimadatenlogger zur Analyse bei Feuchteproblemen in Gebäuden
Vorteile

  • Abtastrate einstellbar: 30 s bis 4 h für Aufzeichnungsintervalle von 2 Tagen bis zu 3 Jahren
  • Multifunktional: 2 x Temperatur, Luftfeuchte, Druck
  • Sehr reaktionsschnell
  • PC- / Druckerschnittstellle
Lüftungslogger-Stift
Der Lüftungslogger-Stift ist ein kleines Gerät in der Größe und Form eines USB-Speicherstifts zur kontinuierlichen Aufzeichnung von relativer Luftfeuchte und Temperatur. Er zeichnet die Raumklimadaten für eine anschließende Analyse auf.
Durch diese Daten kann beurteilt werden, ob richtig und ausreichend gelüftet wurde.

Beschreibung

Quelle: Luftdicht.de

Eigenschaften
-
Darstellung der Messwerte über den ganzen Zeitraum und abschnitsweise, z.B. tageweise
- Vollautomatische Erzeugung der Diagramme.
- Automatische und manuelle Wahl der Werteachsen
- Die Angaben auf den Auswertungsblättern können mittels zentraler Vorgaben individuell angepasst werden.
- Personalisierungsdaten können von extern geladen werden.
- Analyse auf Anzahl Lüftungsvorgänge über dem Aufzeichnungszeitraum
- Berechnung der mittleren Lüftungsrate (mittlere Anzahl von Lüftungen pro Tag)
- Automatischer Ausdruck der gefüllten Diagramme mit einem Klick

Weitere Analysen sind auf Anfrage möglich.
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Feuchtigkeitsmesser
Quelle: Wetekom
Um die Feuchtigkeit in Flächen zu überprüfen, wird in der Praxis häufig die Leitfähigkeitsmessung (Elektrische Widerstandmessung) eingesetzt.

Dabei werden zwei Elektroden in den Baustoff eingelassen. Der vom Gerät erzeugte Messstrom fließt durch die Elektrode in den Baustoff und über die zweite Elektrode wieder zurück zum Gerät.

Je leitfähiger der Baustoff (Feuchtigkeit, Salze usw.) umso mehr Strom fließt zurück. Es wird ein digitaler Wert ausgegeben.

 

Feuchtigkeitsmessgerät mit Sucher- und Nadelmodus für die Messung von Feuchte in Holz und Baustoffen.

Baustoffe und Holz mit glatter Oberfläche werden im  Suchermodus (kapazitive Messung). Holz mit rauer Oberfläche im Nadelmodus (Leitfähigkeitsmessung) evtl. auch mit Einschlag-Elektroden für Tiefenmessungen in Hölzern.

Das Messgerät ist auch für geeignet, um Feuchtigkeitsdifferenzen im Estrich zu erkennen. Dabei erfolgt die Messung zerstörungsfrei und schnell. Bei zu hohen Feuchtewerten erübrigt sich eine zerstörende Messung im Trockenschrankverfahren oder mit der CM-Methode. Innerhalb eines Raumes können große Feuchtedifferenzen vorhanden sein, deshalb ist eine zerstörungsfreie Messung vorteilhaft um die kritischen Stellen für eine genauere Untersuchung zu ermitteln. Die Zahl der notwendigen, aber zeitaufwendigen, Messungen wird reduziert.

Ein Infrarot-Thermometer misst berührungslos eine Oberflächentemperatur. Die meisten Infrarot-Thermometer haben einen zusätzlichen Laser-Spot, mit dem durch eine 2-Punkt-Lasermarkierung der Durchmesser des Messkreises exakt angezeigt wird.
Ein Infrarotthermometers erfasst mit einem Sensor emittierende, reflektierte und durchgelassene Wärmestrahlung einer Fläche und wandelt diese Information in einen Temperaturwert um. Dabei muss der Emissionsfaktor des Materials bekannt sein und eingestellt werden.

Bedienungsanleitung

Quelle: Wöhler GmbH

Der Emissionsfaktor beschreibt die von einer Fläche ausgehende infrarote Wärmestrahlung, die von der Eigentemperatur des Materials bestimmt ist. Die (typische Anwendung) und angemalte oder oxidierte Oberflächen haben Die meisten Geräte haben einen fest eingestellten Emissionsfaktor von 0,95. Da aber die meisten organischen Materialien einen Faktor von 0,90 haben, muss der passende Wert eingestellt werden. Auch die Reflexionen von benachbarten Körpern oder durch Transmission (Durchlässigkeit des Objektes) beeinflussen das Messergebnis.
Bei hochglänzenden Metalloberflächen kann nur ein Temperaturtrend gemessen werden. Eine genaue Messung auf polierten Flächen ist nicht möglich. Um ein einigermaßen genaues Messergebnis zu erreichen, kann man die zu messende Fläche mit schwarzem Klebeband abkleben oder die Oberfläche wird schwarz angestrichen.

CO2-neutral
Die Begriffe "CO2-neutral" oder "klimaneutral" sollen aussagen, dass die eingesetzten Brennstoffe (z. B. Holz, Pellets) oder die Aktivitäten der Menschen (z. B. Biokraftstoffe, E-Antrieb über Photovoltaik) keinen Einfluss auf den CO2-Gehalt (Kohlendioxid-Konzentration) der Atmosphäre haben sollen. Dadurch wird der Eindruck erweckt, dass deren Verwendung nicht klimaschädlich ist.
Alle "CO2-neutralen kohlenstoffhaltigen Brennstoffe" (z. B. Holz, Pellets, Biokraftstoffe [Biogas, Biodiesel und Bioethanol] aus Biomasse [Pflanzenmaterial]) setzen bei ihrer Verbrennung CO2 frei und emitieren diesen in die Atmosphäre. Die CO2-Emissionen können so kompensiert sein, dass das CO2 der Atmosphäre wieder zu Kohlenstoff wird (z. B. Holz- und Pflanzenwachstum).
Leider wächst das Holz eines Waldes nicht so schnell nach (CO2-Aufnahme > Bildung und Ablagerung von Kohlenstoff), wie es bei der Verbrennung genutzt wird, Das gleiche gilt auch für die Pflanzen (Biomasse, z. B. Mais, Raps), aus denen die Biokraftstoffe (Biogas, Biodiesel und Bioethanol) werden aus Pflanzenmaterial gewonnen werden. Auf der anderen Seite würde aber bei der nutzlosen Verrottung von Holz und Pflanzen auch CO2 und das erheblich schädlichere Methan freigesetzt werden. Hierüber wird immer noch gestritten, ob bei der Verbrennung nur so viel CO2 (Klimagas) freigesetzt wird, wie es sonst ohnehin mit der zusätzlich Entstehung von Methan (Klimagas) entstanden wäre.

Auch wenn sich die Brenn- und Kraftstoffe als "CO2-neutral" oder "klimaneutral" erweisen, sollte auch die "Graue Energie" mit eingerechnet werden. Hierbei handelt es sich um die Energiemenge, die für die Herstellung, den Transport, der Lagerung, des Verkaufs und der Entsorgung der Produkte benötigt wird.
Dabei wird sich herausstellen, dass es hier und auch bei Solaranlagen keine Klimaneutralität geben wird.

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