Badarten
Badplanung
Barrierefrei
Badmodernisierung
Staubfreie Badsanierung
Meterriss
Küchenmaße
Einbaumaße
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Sinnbilder
Grundrissplanung
Grundrissplanung
Lichtkamin
Lichtkamin
Lichtkamin
Lichtkamin
Lichtkamin
Ein Badezimmer wird immer mehr zur "Wohlfühloase". Eine professionelle Badplanung berücksichtigt Design- und Materialvorlieben ebenso wie Lichtverhältnisse, Farben und Kontraste. Es werden auch gerne Spanndecken eingesetzt, die dem Raum eine besondere Note geben. Wenn es die Maße des Badezimmers erlauben, wird z. B. eine freistehende Badewanne zum Mittelpunkt des Raumes, mit einer freistehenden Badarmatur kombiniert, wird sie zum Hingucker im Bad.
Ein Bad, ob Neubau oder Sanierung, ist ein in sich zu erstellendes Kunstwerk. Alle Teile müssen miteinander abgestimmt werden. Eine Investition für die nächsten 20 bis 30 Jahren sollte immer mit einem erfahrenen Fachmann geplant werden. Dieser wird mit Sicherheit auch Referenzen vorweisen können. Im Zeitalter des Internets wird man schon einmal eine Vorauswahl treffen können.
Richtige Fachleute haben auch vor einem vorinformierten Bauherren  keine Angst. Ob der Weg in eine Fachausstellung ohne vorheriges Gespräch, in dem die Wünsche des Bauherrens erfragt werden, sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln, weil dort nur Wünsche geweckt werden, die oftmals nicht in den eigenen Finanzierungsrahmen passen. Frust ist auf beiden Seiten vorprogrammiert.

Badarten
Das Baden in warmem oder kaltem Wasser diente schon immer der Körperreinigung, der Gesundheit und dem Wohlbefinden. Die ersten größeren Badeanlagen gab es in der Indus-Kultur (um 2500–1900 v. Chr.), die nicht nur zur Körperreinigung, sondern auch zu rituellen Zwecken verwendet wurden. > mehr

Barrierefrei

Aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung wird ein barrierefreies Bauen und hier besonders eine barrierefreie Installation zunehmend wichtiger.

Seit dem 1. Mai 2010 gibt es einen Extra-Zuschuss zur Barrierereduzierung bzw. "Altersgerecht Umbauen". Die KfW-Bank erstattet 5 % der förderfähigen Kosten, wenn mindestens 6.000 Euro investiert werden. Der max. Zuschuss pro Wohneinheit beträgt 2.500 Euro. Voraussetzung für die Fördermittelgewährung ist die Durchführung der Maßnahmen durch Fachunternehmen. Der Inhalt der Förderbausteine und die technischen Mindestanforderungen sind auf der Seite der KfW-Bank nachzulesen.
Quelle: AQUABAD GMBH
Staubfreie Badsanierung
Viele Altbaubaubesitzer schrecken von einer Badsanierung zurück, weil sie mit erheblichen Staubverunreinigungen in der restlichen Wohnung rechnen. So wird es wohl von vielen Bekannten berichtet worden sein. Eine kompetente Fachfirma wird schon im Angebot eine staubfreie Sanierung anbieten. Nun liegt es bei dem Auftraggeber, ob er den Mehrpreis für eine staubfreie Badsanierung bezahlen will.
Die Grundlage für eine staubfreie Sanierung ist ein Gerät (z. B. AirClean), das alles aus der Raumluft ausfiltert, was sich im Wasser binden lässt. > weiter

Badmodernisierung
Die Bäder in Wohnungen werden durchschnittlich nach 25 bis 30 Jahren modernisiert. Der  Hintergrund einer Modernisierung ist in den meisten Fällen, dass die Sanitärobjekte (Waschtisch, Dusche, Badewanne, WC-Becken) veraltet sind. Aber auch die Installationstechnik entspricht nicht mehr dem "neuesten" Stand der Technik. Spätestens bei dem ersten Rohrbruch sollte überlegt werden, eine Modernisierung oder eine Totalsanierung durchzuführen, denn auch die Fugen am Fußboden und den Wänden sind mit Sicherheit undicht. Dies kann zu Feuchtigkeitsschäden (z. B. Schimmelpilzbildung) unter dem Estrich und in den Wänden führen.
Bei dieser Gelegenheit sollten nicht nur die Sanitärobjekte erneuert werden, sondern auch deren Anordnung wenigsten altersgerecht oder besser gleich barrierefrei geplant werden. > weiter

Die Errichtung einer Trinkwasserinstallation und wesentliche Änderungen an diesen dürfen nur von Installationsbetrieben durchgeführt werden, die in das Installateurverzeichnis eines WVU eingetragen sind.

Arbeiten an und in elektrotechnischen Anlagen dürfen nur von Installationsbetrieben durchgeführt werden, die in das Installateurverzeichnis eines Energieversorgersunternehmens (EVU) bzw. Verteilungsnetzbetreibers (VNB) eingetragen sind. Eine Elektrofachkraft (EFK) darf im eingeschränktem fachbezogenen Bereich Bauteile anschließen.

Der Meterriss ist für alle Gewerke verbindlich!

Alle Maßangabe, die für die Installation in der Haustechnik (Heizung, Sanitär, Elektro) vorgegeben sind, sind von dem "Meterriss", der von der Bauleitung (Bauingineur, Polier) im Rohbau angebracht werden muss, abhängig. Er ist auch die Grundlage für alle anderen Gewerke (z. B. Estrich- und Fliesenleger, Tischler, Küchenbauer), die im Neubau arbeiten.

Der Meterriss wird von der Bauleitung (Bauingenieur, Polier) mit einem geeigneten Messgerät (Schlauchwaage, Laserwasserwaage, Nivelliergerät) in jedem Raum in der Nähe der Türöffnungen angebracht. Von diesen Bezugspunkten können alle Handwerker mit einer Schlauchwaage (eine Wasserwaage ist zu ungenau) oder einem Lasergerät die erforderlichen Maße für ihre eigene Montage übertragen.
Maße in der Küche
Bei der Küchenplanung bzw. dem Einbau sind die Arbeitsbereiche (Vorrat + Aufbewahrung + Vorbereitung + Zubereitung + Reinigung + Entsorgung) festzulegen und für die Berechnungen der optimalen Arbeitshöhen sind die auszuführenden Arbeiten und die Körpergröße der Personen die Hauptgrundlagen. Die ideale Arbeitshöhe für die Vorbereitung beträgt 95 cm. Die optimale Höhe für eine Spüle liegt bei 91 cm. Die normale Höhe zum Arbeiten bei 86 cm. Zum Kochen wird eine leicht abgesenkte Höhe von 81cm empfohlen. Die Sitzhöhe beträgt 72 cm. Problematisch wird es, wenn die in der Küche arbeitenden Personen unterschiedlich groß sind. Hier gibt es höhenverstellbare Arbeitsplatten.
Die Tiefe von An- und Einbauküchenmöbeln beträgt einheitlich 60 cm und in Breiten von 30 cm, 40 cm, 45 cm, 50 cm, 60 cm, 80 cm, 90 cm, 1,0 m und 1,2 cm. Der Abstand zwischen gegenüberliegenden Küchenzeilen sollte ca. 1,2 m eingehalten werden. Oberschränke werden in einer Höhe von ca. 50 cm über der Arbeitsfläche angebracht. Die Höhe der Unterschränke und Arbeitsplatten beträgt 80 cm bis 95 cm, je nach Körpergröße.
Einbaumaße
 Sanitärobjekte/ Accessoires Einbauhöhe ab Fertigfußboden
(OK = Oberkante; UK = Unterkante)
seitlicher Abstand
Bad mit Waschbecken
Waschbecken OK: 850 mm

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Spiegel UK: 1150-1200 mm

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Seifenschale UK: 950-1000 mm

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Handtuchstange Mitte: 800 mm

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WC
WC OK: 400 mm

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Papierhalter OK: 750-950 mm

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Reservepapierhalter UK: 300 mm

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Bürstenhalter Befestigung: 200 mm

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Bidet
Bidet OK: 400 mm

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Handtuchring Mitte: 800 mm

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Seifenschale Mitte: 700 mm

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Haltegriff Mitte (waagerecht) bzw. UK (senkrecht montiert) 1000 mm 200 - 450 mm
Bad mit Wanne (UP-Montage)
Badewanne OK: 600 mm

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UP-Armatur Mitte: 250 - 300 mm ab OK Wanne Mitte Badewanne
UP-Ventil (2 x DN 15) Mitte: 100/500 mm ab OK Wanne Mitte Badewanne
Handbrause UK: 500 mm ab OK Wanne* 200 mm ab Mitte Armatur
Fixfit Schlauchanschluss Mitte: 700 mm ab OK Wanne* 200 mm ab Mitte Armatur
Seifenschale Befestigung: 100 mm ab OK Wanne

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* Einbauhöhe an Schlauchlänge 1,25 m orientiert. 
Schlauch darf nicht in Badewanne hängen!
Bad mit Wanne (AP-Montage)
AP-Armatur Mitte: 150 mm ab OK Wanne 500 mm
Handbrause mit Wandstange OK: 1500 mm ab OK Wanne Mitte Bade wanne
Seifenschale Mitte: 100 mm ab OK Wanne 200 mm ab Mitte Wandstange Handbrause
Duschwanne (UP-Montage)
Kopfbrause OK: 2095 - 2200 mm Standfläche DW** 450 mm
Handbrause mit Wandstange OK: 2095 mm ab Standfläche DW 450 - 675 mm***
Seitenbrausen (3 Höhen) Mitte: 600/1000/1400 mm ab Standfläche DW

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Seitenbrausen (2 Höhen)

Mitte: 700/1300 mm ab Standfläche DW

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UP-Armatur mit UP-Ventil

1 x DN 20

Mitte 1000 mm

Mitte 1200 mm (jeweils ab Standfläche DW)
 225 - 450 mm***

UP-Armatur mit UP-Ventil

2 x DN 15

Mitte 1200 mm

Mitte 1000/1400 mm (jeweils ab Standfläche DW)
225 - 450 mm***
Quattro-Vierwegeumstellung Mitte: 1300 -1400 mm ab Standfläche DW 450 mm
 Fixfit Schlauchanschluss  Mitte: 1400 mm ab Standfläche DW  675 - 700 mm (Außeneck) 100 (Inneneck)
 Haltestange  UK: 1000 mm ab Standfläche DW  200 mm senkrechte); mittig (waagerechte Montage)

**  Maß mit Kunde abstimmen

***  Außermittige Anordnung oder Eckmontage der Wandstange gibt mehr Bewegungsfreiheit und vermeidet Spritzwasser

Beispiel - Waschtisch

Hansgrohe AG, Schiltach

 

Beispiel - Badewanne

Hansgrohe AG, Schiltach

Beispiel - WC
Beispiel - Bidet
Beispiel - Badewanne - Unterputzinstallation
Beispiel - Badewanne - Aufputzinstallation
Beispiel - Duschwanne - Unterputzinstallation
Beispiel - Duschwanne - Aufputzinstallation

 


"Dackelbein" ist die umgangssprachliche Bezeichnung für S-Anschlüsse. Diese werden bei jeder Sanitär-Wand-Armatur mitgeliefert, um Ungenauigkeiten bei den Wandanschlüssen auszugleichen. Die Verarbeitung muss sorgfältig erfolgen, damit bei dem Anschrauben der Armatur keine Spannungen auftreten. Nur dann kann die Verbindung richtig abgedichtet werden.
In die einfachen S-Anschlüsse können auch Geräuschdämpfer (Wasserschalldämpfer) oder Einsteckrückflussverhinderer eingesteckt werden.

Auch zum Ausgleich eines unterschiedlichen Nabenabstands bei einem Heizkörpertausch werden die S-Anschlüsse eingesetzt. Wenn die Heizkörperanschlüsse (Vorlauf / Rücklauf) nicht  passen bzw. vertauscht sind, werden Kreuzstücke eingesetzt.


Heizkörper-Austauschadapter

Kreuzungsstück



Einsteckrückflussverhinderer
Quelle: Watts Industries Deutschland GmbH

In S-Anschlüsse (Dackelbeine) können Einsteckrückflussverhinderer eingesteckt werden.
Einsteckrückflussverhinderer vehindern das Einsaugen von Nichttrinkwasser in die Trinkwasserinstallation (z. B. über einen Duschschlauch in der Badewanne). Dies kann bei unzureicheichendem Schutz (fehlende Sammelsicherung) notwendig werden. In diesem Fällen müssen alle Zapfstellen mit Einzelsicherungen (RV) ausgestattet sein.  Die Teile werden auch am Wasserzähler eingebaut.
Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und die Feder aus Edelstahl. Das Bauteil darf mit einem max. Betriebsdruck von 10 bar (PN 16) und einer max. Temperatur von 90 °C belastet werden.

 



Wasserschalldämpfer (Geräuschdämpfer)

Wasserschalldämpfer (Geräuschdämpfer) im S-Anschluss

Wasserarmaturen im Geräuschtest - Dr. Lutz Weber

In S-Anschlüsse (Dackelbeine) können Wasserschalldämpfer (Geräuschdämpfer) eingesteckt werden.
Bei der Armaturenmontage sind körperschalldämmende Maßnahmen (z. B. Dämmunterlagen für Armaturenwandscheiben) vorzusehen.
Die Schallübertragung entlang der Rohrleitung erfolgt auch über weite Entfernungen weitgehend verlustfrei. Die Übertragung findet über die Rohrwand (Rohrschall) und über die Wassersäule im Rohr (Wasserschall) statt. Rohr- und Wasserschall tauschen Schallenergie aus. Die Weiterleitung kann nicht mit einer elastischen Unterbrechung verhindert werden, da der Wasserschall ungehindert passieren kann und das Rohr hinter der Unterbrechung erneut anregt. Deshalb ist die Wirkung der Unterbrechung schon nach wenigen Metern wirkungslos. Die Schallübertragung über die Rohrwand hängt vom Rohrmaterial ab und ist bei Kunststoff- oder Metall-Kunststoff-Verbundrohren aufgrund der erhöhten inneren Dämpfung geringer als bei Kupfer- oder Edelstahlrohren.
Körperschallübertragung von der Wasserleitung ins Bauwerk wird über die Rohrbefestigungen (Schellen) mit körperschalldämmenden Einlagen (z. B. Profilgummi) minimiert.
Wasserschall kann durch Wasserschalldämpfer (Geräuschdämpfer) minimiert werden. Die eingesetzten Dämpfer arbeiten nach dem Reflexionsprinzip. Sie bestehen aus einer Gummi-Manschette, die in den Armaturenanschluss (S-Anschlüsse) eingesteckt werden. Dabei befindet sich zwischen der Manschette und dem Rohr eine luftgefüllte Kammer. Da Luft und Wasser stark unterschiedliche Schallausbreitungsbedingungen haben (der Wellen-Widerstand in Wasser ist etwa 3500-mal höher als in Luft), wird der auf den Dämpfer auftreffende Wasserschall zu einem großen Teil reflektiert und zur Armatur zurückgeleitet. Die Wirkung von Wasserschalldämpfern ist frequenzabhängig und steigt mit zunehmender Frequenz an. Bezogen auf den Armaturengeräuschpegel (Gesamtpegel unter Einbeziehung aller Frequenzen) wird eine Geräuschminderung von etwa 10 bis 15 dB(A) erreicht.
Fitting

Die Bezeichnung der oder das "Fitting" (Fittings) steht für Passstück, Formstück, Verbindungsstück und Zubehörteil in der Montagetechnik. Jedes Rohrleitungssystem (Stahlrohr, Kupfer, Edelstahl, Kunststoff, Mehrschichtverbundrohr) hat genormte Fittings (Gewinde-, Löt-, Press-, Steck-, Schneidringfittings) oder vom Hersteller festgelegte Maße. Die Fittings können aus Stahl, Temperguss, Kupfer, Messing, Rotguss, Edelstahl und Kunststoff hergestellt sein. Die Maße sind aus den Herstellerunterlagen zu entnehmen. Über die festgelegten Maße ist die sogenannte "z-Maß-Methode" (isometrischen Darstellung [Raumschema]) für die Vorfertigung von Leitungsteilen möglich.
Die Fittings werden verwendet für
· Gerade Verbindungen von Rohrleitungen (Muffen, Verschraubungen, Kupplungen)
· Durchmesserwechsel (Reduzierungen)
· Richtungswechsel (Rohrbögen)
· Abzweigungen (T-Stücke [3 Ausgänge])
· Kreuzungen (4 Ausgänge)
· Verbindungen zu Bauteilen (Nippel)
· Verbindungen verschiedener Rohrmaterialien

> mehr

Grundrissplanung - Abstandsflächen im Wohnungsbau

Grundlagen für die Grundrissplanung bilden die DIN 18022 Ausgabe 11/89* als Planungsnorm für "Küchen, Bäder und WC's im Wohnungsbau" und eine weitere Planungshilfe ist z. B. die VDI-Richtlinie 6000-1 - Planung und Bemessung von Küchen, Bädern und WCs im Wohnungsbau. Sie enthalten Angaben für den Platzbedarf von Einrichtungen. Da die Sanierung von sanitären Räumen in Bezug auf Abstandsflächen nicht immer zufriedenstellend sein kann, wird dieser Sachverhalt in der DIN 18022 unter Abschnitt 1 so beschrieben: "Bei Aus- und Umbau sowie Modernisierung ist diese Norm unter Berücksichtigung der baulichen Gegebenheiten anzuwenden".
* diese Norm wurde ersatzlos zurückgezogen

Die Anzahl, Größe und Einrichtungen von sanitären Räumen ist von der Anzahl der Personen (1 - 2, 3 - 4, 5 - 7) abhängig, für die die Wohnungen geplant werden. Aber auch die Gebäudeart (normaler Wohnungsbau, Wohnungsbau mit erhöhten Ansprüchen, Eigentumswohnungen, Eigenheim) wird hier berücksichtigt. > mehr
Die VDI-Richtlinie 6000 -1 bildet die Grundlage für Abstandsflächen bei der Planung, Bemessung und Ausstattung von Sanitärräumen wie Bad, Gäste-WC, Küche, Waschküche und Hausarbeitsräume in Miet- und Eigentumswohnungen, Apartments in Ein- und Mehrfamilienwohngebäuden.
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Für die Anordnung von Schaltern, Steckdosen, Leuchten und Lüftungseinrichtungen, sowie von Heizkörpern und Warmwasserbereitern, sind folgende seitliche Abstände von Stellflächen zu berücksichtigen:
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Flächenbedarf für Sanitärobjekte in öffentlichen Sanitärräumen:
Planungsgrundlagen - MEPA - Pauli und Menden GmbH
Sinnbilder - Symbole

Sinnbilder Abwasser nach DIN EN 12056 in Verbindung mit DIN 1986-100

Die grafischen Symbole aus den Tabellen sollen zur zeichnerischen Darstellung von Abwasseranlagen in Grund- und Aufriss verwendet werden.

 

 

Mindestgefälle von Abwasserleitungen
Alle Abwasserabflussleitungen müssen so verlegt werden, dass sie durch das Gefälle leer laufen können. So werden Fließgeräusche und Ablagerungen vermieden. Außerdem müssen alle Leitungen frostsicher verlegt sein (Mindesttiefe in Deutschland > 1,20 m).
Grundleitungen (DIN 1986-100 und DIN EN 12056) sind private auf dem Grundstück im Erdreich außerhalb des Gebäudes und innerhalb der Umfassungsmauern des Gebäudes unterhalb der Bauwerkssohle oder in der Grundplatte verlegte Abwasserleitungen.
Die Entwässerungsleitungs-Dimensionierung sind von einem Planer hydraulisch zu berechnen. Damit die Selbstreinigung der Rohre gewährleistet ist, sind Überdimensionierungen zu vermeiden.  Dabei sind die Leitungen zwischen den einzelnen Schächten möglichst geradlinig zu verlegen. > mehr

 

 

 

 

 

 

 

Sinnbilder Wasserversorgung nach DIN 1988
Die mit * gekennzeichneten Kurzzeichen sind nur anzuwenden, wenn eine verbale Abkürzung unumgänglich ist.
Quelle: Geberit
Durch die neue Trinkwasserverordnung 2011, die ab dem 1. November 2011 anzuwenden ist, ändern sich die normgerechten Bezeichnungen für die Wasserleitungen in Zeichnungen und Beschilderung.

PW : Potable Water (Trinkwasserleitung)
PWC : Potable Water Cold (Trinkwasserleitung - kalt)
PWH : Potable Water Hot (Trinkwasserleitung - warm)
PWH-C : Potable Water Hot-Circulation (Trinkwasserleitung - warm, Zirkulation)
NPW :Non Potable Water (Nichttrinkwasser)
TI :Thermal Insulation (Wärmedämmung)

PWH : Potable Water Heater (Trinkwassererwärmer)

Farbtöne und Formen der Kennzeichnung für Rohrleitungen aller Art (DIN 2403) und Heizungsrohre (DIN 2404)
Medium
Farbe
Wasser
grün RAL 6018
Wasserdampf
rot RAL 3000
Luft
grau RAL 7001
Brennbare Gase
gelb RAL 1021 oder gelb mit Zusatzfarbe rot
Nichtbrennbare Gase
gelb RAL 1021 mit Zusatzfarbe Schwarz
Säuren
orange RAL 2000
Laugen
violett RAL 4001
Brennbare Flüssigkeiten
braun RAL 8001 oder braun mit Zusatzfarbe rot
Nichtbrennbare Flüssigkeiten
braun RAL 8001 mit Zusatzfarbe schwarz
Sauerstoff
blau RAL 5015
In der Raumlufttechnik werden die Luftarten zwischen der Wohnraumlüftung - DIN EN 12792 - 2004-05 (alt: DIN 1946 -1) und Lüftung von Nichtwohngebäuden - DIN EN 13779 unterschieden.
Festlegung von Luftarten (DIN EN 13779)
Zuluft SUP Blau
Luftstrom, der in den Raum eintritt oder Luft, die in die Anlage eintritt, nachdem sie behandelt wurde
Raumluft IDA Grau
Luft im Raum oder Bereich
Außenluft
ODA
Grün
Unbehandelte Luft, die von außen in die Anlage oder in eine Öffnung einströmt
Überströmluft TRA Grau
Raumluft, die vom Raum in einen anderen Bereich strömt
Abluft ETA Gelb
Luftstrom, der den Raum verlässt
Umluft RCA Orange
Abluft, die der Luftbehandlungsanlage wieder zugeführt wird und als Zuluft wiederverwendet wird.
Fortluft EHA Braun
Luftstrom, der ins Freie führt
Sekundärluft SEC Orange
Luftstrom, der einem Raum entnommen und nach Behandlung demselben Raum wieder zugeführt wird
Leckluft LEA Grau
Unbeabsichtigter Luftstrom durch undichte Stellen der Anlage
Infiltration
INF Grün
Lufteintritt in das Gebäude über Undichtigkeiten in der Gebäudehülle
Exfiltration EXF Grün
Luftaustritt aus dem Gebäude über Undichtigkeiten in der Gebäudehülle
Mischluft MIA getrennte Farben

Luft, die zwei oder mehr Luftströme (Luftarten) enthält

Außenluft - Einzelraum SRO Grün  
Zuluft - Einzelraum SRS Blau  
Abluft - Einzelraum SET Gelb  
Fortluft - Einzelraum SEH Braun  
 
DIN EN 12792 - 2004-01; Berichtigung 1 - 2004-05 > alt: DIN 1946 - 1
Zuluft je nach Luftaufbereitung ZU Grün, Rot, Blau, Violett
Abluft
AB
Gelb
Außenluft AU Grün
Umluft UM Gelb
Fortluft FO Braun
Mischluft MI Orange
Darstellung von Wand- und Deckendurchbrüchen und Schlitze

WD = Wanddurchbruch

WS = Wandschlitz

WA = Wandaussparung

DD = Deckendurchbruch

BD = Bodendurchbruch

FBD = Fußbodendurchbruch

DS = Deckenschlitz

DA = Deckenaussparung

BS = Bodenschlitz

FBS = Fußbodenschlitz

BA = Bodenaussparung

FBA = Fußbodenaussparung

FS = Fundamentschlitz

FA = Fundamentaussparung

FD = Fundamentdurchbruch

H = Heizung

S = Sanitär

L = Lüftung

G = Gas

E = Elektro

Beispiel:

 

SWS 25/12/1,25

UK = OK RFB

 

Sanitär-Wandschlitz, 25cm breit, 12cm tief, 1,25m hoch

Unterkante = Oberkante Rohfußboden

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Schlitze und Aussparungen

Installationszone
Wenn Leitungen (Elektro, Heizung, Wasser, Gas, Lüftung) in Gebäuden verdeckt bzw. unter Putz verlegt werden, dann sollte es Regeln geben, damit sich die verschiedenen Gewerke nicht über die Verlegebereiche streiten und die Leitungen auch später (bei Erweiterungen oder Sanierungsarbeiten) wiedergefunden werden. Nur bei Elektroinstallationen gibt es Regeln (DIN 18015-3 "Elektrische Anlagen in Wohngebäuden"), die die Leitungsführung in normierten Zonen festlegen.
Leider gibt es für Heizungs-, Wasser-, Gas- und Lüftungsleitungen keine festgelegte Installationszonen. Hier haben sich in den Regionen verschiedene Regeln eingeführt. Oder anders gesagt, jede Firma hat eigene Regeln festgelegt, was immer wieder zu Streitigkeiten auf den Baustellen führt, besonders dann, wenn diese ohne fachgerechte Bauplanung erstellt werden. Die fehlenden Regeln können nur durch eine gewerksübergreifende Planung ausgeglichen werden.
Natürlich müssen sich dann alle Firmen an die vorgegebenen Planungen halten, was nur durch eine Bauüberwachung des TGA-Planers (Technische Gebäudeausrüstung) zu einem reibunglosen Bauablauf führt.
Grundsätzlich sollten alle verlegten Leitungen (E-Instllationen, Heizungs-, Wasser- und Lüftungsleitungen) fotografiert und in die Baupläne eingezeichnet werden, damit es bei Erweiterungs- oder Renovierungsarbeiten nicht zu Schäden an Personen oder Baukörper kommt.

Elektro-Installationszonen
Für unter Putz verlegte E-Leitungen und Schalter bzw. Steckdosen sind bestimmte Installationszonen vorgeschrieben. So kann immer die Leitungsführung nachvollzogen werden, wodurch sich die Gefahr verringert, dass z. B. bei dem Bohren von Durchbrüchen oder Dübellöchern oder bei dem Einschlagen von Nägeln die Leitungen nicht beschädigt werden.

Alle verlegten Leitungen (E-Instllationen, Heizungs-, Wasser- und Lüftungsleitungen) sollten fotografiert und in die Baupläne eingezeichnet werden, damit es bei Erweiterungs- oder Renovierungsarbeiten nicht zu Schäden an Personen oder Baukörper kommt.
In der DIN 18015-3 "Elektrische Anlagen in Wohngebäuden" sind die Leitungsführungen und Anordnungen der Betriebsmittel und die Vorzugsmaße bei der Verlegung von Leitungen festgelegt.

Einige einfache Regeln für das Verlegen von Elektrokabel sind:

  • Leitungen in Wänden nur senkrecht oder waagerecht in den vorgegebenen Installationszonen verlegen
  • In Fußböden und Decken dürfen Leitungen auf dem kürzesten Wege verlegt werden
  • Nicht auf Schornsteinwangen (wegen der Erwärmung verringert sich die Lebensdauer der Isolierung)
  • Nicht in Schornsteinzügen
  • Nicht in Lüftungskanälen
  • Nicht in der Nähe von warmen Rohrleitungen und Blitzschutzanlagen


Leitungsverlegung und Installationszonen
Installationszonen nach DIN 18015-3 "Elektrische Anlagen in Wohngebäuden
"
Leitungsführung und Anordnung der elektrischen Betriebsmittel

Schutzbereiche im Bad
In Bereichen mit Bade- und Duscheinrichtungen ist aufgrund der Verringerung des elektrischen Widerstandes des menschlichen Körpers und seiner Verbindung mit Erdpotenzial mit erhöhter Wahrscheinlichkeit mit dem Auftreten eines gefährlichen Körperstroms zu rechnen. DIN VDE 0100-701 (Stand 2008-10) teilt Räume mit Bad- und Duschwanne nach dem Grad der Gefährdung in drei Bereiche (0 - 2) ein und stellt differenzierte Anforderungen hinsichtlich der Auswahl und Errichtung der ortsfesten elektrischen Anlagen. Die Bereiche beziehen sich lediglich auf den Raum mit Bade- und Duschwanne und enden an der Durchgangsöffnung.
  • Im Schutzbereich 0 - 2 sind Schalter, Steckdosen und Spiegelschränke mit integrierter Steckdose untersagt.
  • Außerhalb des Schutzbereiches 0 - 2 sind Steckdosen zulässig, wenn entsprechende Schutzleitungssysteme verwendet werden; z. B. Sicherung der Steckdose über einen Fehlerstromschalter (FI-Schutzschalter - RCD) nach DIN 57664 / VDE 0664 mit einem Bemessungsdifferenzstrom = 30 mA. Die bauseitige Elektroinstallation darf nur von autorisierten Fachleuten ausgeführt werden.
Ist der Elektroanschluss nur innerhalb des Schutzbereiches 2 möglich, kann die Elektroversorgung eines Dusch-WC direkt über eine Verbindungs- und Anschlussdose IPX4 als fester Anschluss erfolgen. Darüber hinaus sind diese Räume mit einem FI-Schutzschalter - RCD = 30 mA entsprechend den Vorschriften abzusichern.

In Bädern müssen die Schutzbereiche berücksichtigt werden. Es handelt sich um Spritzwasser belastete Zonen. Hier dürfen keine Leitungen in oder unter Putz verlegt werden.
Ausnahme: Leitungen, die zu fest an den Wänden installierten Verbrauchern führen, z. B. einem Durchlauferwärmer. Dann müssen aber sie senkrecht hinter dem Verbraucher verlaufen und mindestens 6 cm tief liegen.
In Altbauten kann man sich nicht darauf verlassen, dass die Unter-Putz-Leitungen diesen Vorgaben folgen. In jedem Fall sollten deshalb vorab mit einem Leitungssuchgerät der Leitungsverlauf ermittelt werden. Diese Kontrolle empfiehlt sich übrigens grundsätzlich vor jedem Bohren und Nageln. Größere Installationen sollte man stets unter der Beaufsichtigung eines konzessionierten Elektrikers ausführen oder besser gleich von diesem durchführen lassen, da er anschließend sowieso die Anlage auch abnehmen muss. Hier überschätzen sich viele Bauherren und Heimwerker. Erweiterungen und Erneuerungen in Altbauten sollten immer von einem konzessionierten Elektriker ausgeführt werden. Hier hat man es oft mit abenteuerlichen Leitungsführungen und mangelhaften Absicherungen zu tun. Natürlich wäre auch eine Arbeitsteilung möglich. Der Bauherr erstellt die Schlitze und verlegt die Leitungen nach seinen Plänen und der Fachmann schließt sie an.

Vorschrften für Elektroinstallationen im Badezimmer sind sehr streng zu beachten!

Ein Leben ohne elektrischen Strom ist in der heutigen Zeit unvorstellbar. Morgens nach dem Aufstehen und abends bevor man in das Bett geht, betätigt man den Lichtschalter. Zwischen dieser Zeit benutzt man irgendein elektrisches Gerät. Auch im Bad ist der elektrische Strom nicht wegzudenken. Hier wird gefönt, rasiert, Radio gehört und vieles mehr. Decken- oder Wandleuchten rücken das moderne Bad ins "richtige Licht" im Bad. Was aber oft, gerade bei der Leuchteninstallation in Selbsthilfe, nicht beachtet wird: Alle Leuchten in unmittelbarer Nähe von Dusche und Wanne müssen für den Einsatz in Feuchträumen zugelassen sein. Schutzmaßnahmen im Bad sind in einer Norm (DIN 57100/VDE 100 Teil 701) festgelegt
Es gibt drei Schutzbereiche:

Bereich 0:
Dieser Bereich ist definiert als Inneres der Bade- oder Duschwanne. Bei Duschen ohne Wanne ist es die nasse Bodenfläche bis in eine Höhe von 5 cm über dem Bodenbelag. In diesem Bereich dürfen nur Betriebsmittel, also alle elektrischen Verbraucher, mit einer Schutzart von mindestens IPX7 betrieben werden. Diese müssen festinstalliert sein, eine Zulassung für diesen Bereich vom Hersteller ufweisen und mit einer Betriebsspannung von höchstens 12 Volt Wechselspannung oder 30 Volt Gleichspannung betrieben werden. Der versorgende Trafo muss allerdings außerhalb der Schutzbereiche 0 und 1 liegen.
Bereich 1:
Dieser Schutzbereich erstreckt sich senkrecht über und unterhalb des Bereichs 0 vom Fertigfußoden bis auf eine Höhe von mindestens 2,25 m. Gibt es eine Dusche, gilt ein Radius von 120 Zentimetern rund um den Brausekopf in seiner Halterung. Es sind nur elektrische Verbrauchsmittel erlaubt, wenn es sich um Wassererwärmer, Whirlpool- und Abwasserpumpen oder Abluftgeräte handelt. Andere Verbrauchsmittel, Installationsgeräte oder Leuchten dürfen nur dann installiert werden, wenn deren Betriebsspannung nicht mehr als 26 Volt Wechselspannung oder 60 Volt Gleichspannung beträgt. Auch hier gilt eine erhöhte Schutzart von mindestens IPX4 der Verbraucher. Die Stromquellen zur Versorgung dieser Geräte und Leuchten müssen unbedingt außerhalb der Schutzbereiche 0 und 1 liegen.
Bereich 2:
Dieser Bereich erstreckt sich auf Fläbrchen mit einer Tiefe von 60 cm vor der Badewanne oder Duschwanne mit einer Höhe über dem Fertigfußboden von 2,25 m. Bei ebenerdigen Duschen mit dem auf 120 cm vergrößerten Bereich 1 entfällt der Bereich 2 (siehe Zeichnung). Im Bereich 2 gelten die Forderungen wie in Schutzbereich 1. Hier können zusätzlich Waschmaschine oder Trockner mit Spritzwasserschutz aufgestellt werden. Die Installation von Leuchten mit der Schutzart IPX4 oder höher ist in diesem Bereich zulässig. Beim Einsatz von Massagedüsen in der Dusche ist eine Schutzart von mindestens IPX5 (Schutz gegen Strahlwasser) erforderlich.
In allen Schutzbereichen ist die Montage von Schaltern und Steckdosen nicht erlaubt . Ummantelte Leitungen dürfen im Badezimmer auf oder unter Putz verlegt werden, Stegleitungen nur unter Putz in einer Tiefe von mindestens sechs Zentimetern. Steckdosen, auch wenn sie in die Leuchte eingebaut sind, und Schalter sind in den Bereichen 0, 1 und 2 nicht zugelassen. In Leuchten eingebaute Schalter sind dagegen erlaubt, dürfen jedoch die Schutzart nicht herabsetzten. Stromkreisleitungen für die Beleuchtung können nur im Bereich 2 und im verbleibenden Raum verlegt werden.
Sind die Maße der fest angebrachten Abtrennungen kleiner als die Maße der jeweiligen Bereiche, z. B. an einer Duschwand, bei der der vergrößerte Bereich 1 von 120 cm nicht eingehalten werden kann, muss bei den Abtrennungen das Um- und Übergreifen berücksichtig werden.

Neuausgabe der DIN VDE 0100 Teil 701 - W. Hörmann, Erlangen

DIN VDE 0100 Teil 701 unterscheidet drei Schutzbereiche für den Feuchtraum "Bad" - Licht.de

Elektro-Installationen in Räumen mit Badewanne oder Dusche - W. Baade, Bad Zwischenahn

Kennzeichnung der Geräte für die Schutzbereiche im Bad

IP-
Code

Anforderung

Geeignet
für Bereich

Tropfen-
Kennzeichnung

IPX0

Ohne Wasserschutz

Außerhalb der Bereiche

Ohne Symbol

IPX1

Tropfwassergeschützt

Außerhalb der Bereiche

1

IPX2

Tropfwassergeschützt

Außerhalb der Bereiche

1

IPX3

Sprühwasser- und Regengeschützt

1

1

IPX4

Spritzwassergeschütz

2

2

IPX5

Strahlwassergeschützt

1 und 2

3

IPX6

Eintauch- u. Flutungsgeschützt, Wasserdicht

1 und 2

1

IPX7

Eintauch- u. Flutungsgeschützt, Wasserdicht

0

1

IPX8

Untertauchgeschützt,
Druckwasserdicht

0

...bar...m


Beispiele für spritzwasserbeanspruchte Bereiche
Quelle:Absatzförderungsfonds der deutschen Forst- und Holzwirtschaft
– HOLZABSATZFONDS –

Arbeiten an und in elektrotechnischen Anlagen dürfen nur von Installationsbetrieben durchgeführt werden, die in das Installateurverzeichnis eines Energieversorgersunternehmens (EVU) bzw. Verteilungsnetzbetreibers (VNB) eingetragen sind. Eine Elektrofachkraft (EFK) darf im eingeschränktem fachbezogenen Bereich Bauteile anschließen.

Auf Grund der ständigen Änderungen der Normen kann diese Unterlage unvollständig oder nicht mehr gültig sein. Über eine Nachricht würde ich mich freuen.


Leitungsschema - isometrische Darstellung
Quelle: Georg Fischer GmbH

z-Maß-Methode

Übersichtliches Skizzieren der Rohrleitungen anhand einer isometrischen Darstellung (Raumschema)

Strangschema und Grundrisszeichnungen eignen sich nicht für die rasche Durchführung der Vorbereitungs- und Montagearbeiten im Rahmen der Montage-Methode.

Der Verlauf der Rohrleitungen soll auf einfache Art, aber zweckmässig und übersichtlich dargestellt werden. Die Skizzen können auch vom Praktiker vor Ort selbst ausgeführt werden können.

Diese Darstellungsart ermöglicht die Skizzen schnell und ohne Hilfsmittel wie Lineal, Winkel usw. entweder an der Einbaustelle direkt oder nach Plan anzufertigen. Das auszuführende Leitungssystem ist mit allen erforderlichen Fittings, Armaturen usw. immer klar erkennbar.

Die Leitungsskizze 30° (Raumschema) wird bewusst nicht maßstäblich gezeichnet, das bedeutet, lange Rohrstücke verkürzt, kurze Rohrstücke meist etwas länger gezeichnet. Auf diese Weise können auch umfangreichere Leitungssysteme dargestellt werden.

Unabhängig von Winkeln und Maßen werden die Richtungsänderungen im Verhältnis 2:1 oder 1:2 dargestellt. Durch Einzeichnen des Hilfsdreiecks wird die Richtungsänderung genau bestimmt. Die Abweichung wird durch Angabe der Fittingssorte (Katalognummer oder Winkel) oder durch Bemaßung festgelegt. Fittings bzw. Dichtungsstellen können mit einem kleinen Querstrich markiert werden, Armaturen mit den Norm-Symbolen.

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Lichtkamin®
Streulinse
Beleuchtungsstärke
Quelle: TALIS Tageslichtsysteme GmbH
Besonders in innenliegenden Sanitärräumen, aber auch in Räumen, die durch Außenbeschattung oder Büroräume mit großer Raumtiefe kein oder sehr wenig Tageslicht bekommen, gibt es die sog. "Lichtkamine". Da konstant gleichbleibendes Licht auf Dauer als unangenehm empfunden wird, kann durch diese Technik die Beleuchtungsstärke abhängig vom Sonnenstand und Wetter beeinflusst werden. Dieses wechselnde Licht gibt den Bewohnern bzw. den im Büro arbeitenden Personen Informationen über die Lichtsituation im Freien, was die Leistungsfähigkeit und Kreativität steigert.
Lichtkamine
Quelle: TALIS Tageslichtsysteme GmbH
Durch eine durchsichtige Acrylglaskuppel (Plexiglas) auf dem Dach fällt das Tageslicht in eine oben offene Röhre (30 cm Durchmesser). Diese Röhre ist innen mit einer hochreflektierenden optischen Schicht (Reflex98 -Gesamt-reflexionsgrad 98 % pro Spiegelung) versehen. An dieser Schicht wird der Lichtstrom immer wieder gespiegelt und nach unten reflektiert. Am unteren Ende der Röhre befindet sich die sogenannte Streulinse. Das bis dahin zum Großteil gerichtete Licht trifft auf die Streulinse. Die Streulinse ist aus Acrylglas und enthält ca. 1.900 kleine Prismen, welche das Licht in den Raum streuen.
Der Vorteil dieses Prinzips liegt darin, dass das Licht bis zur Zimmerdecke gerichtet transportiert und erst dann gestreut wird. Streulicht lässt sich nur mit großen Verlusten transportieren. Wenn das Licht einmal gestreut ist, nimmt die Intensität sehr schnell ab.
Die Beleuchtungsstärke wird in lux [lx] gemessen. Bei Sonnenschein wird je nach Jahreszeit tagsüber zwischen 20.000 und 100.000 lx im Freien, im Schnitt also ca. 60.000 lx, gemessen. Eine Glühlampe mit 75 W bringt in 1,5 m Entfernung von der Lichtquelle 30 lx. Bei optimalem Einbau und direktem Sonnenschein sind am Lichtkamin® 300 lx und mehr in 1,5 m Entfernung von der Streulinse zu messen. Quelle: TALIS Tageslichtsysteme GmbH
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Planung
Naßbereiche in Bädern - wichtige Planungshinweise

Vorwandinstallation
Vorwand-Systeme - MEPA - Pauli und Menden GmbH
Vorwandinstallation - Knauf Bauprodukte GmbH & Co. KG
Vorwandtechnik - Viega GmbH & Co. KG
BIS Sanitärsysteme - Walraven GmbH

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