Immer wieder führen Bakterien (Pseudomonas aeruginosa, Legionella pneumophila) und Viren aus dem Trinkwasser zu Infektionen. Da sich die verschiedenen Bakterien im Trinkwasser bei bestimmten Temperaturen vermehren, sollte die Temperatur im Kaltwasser 25 °C nicht über- und im Warmwasser 55 °C nicht unterschreiten.
Die meisten Fehler entstehen schon bei der Wahl des richtigen Rohrleitungssystems und dessen Auslegung (Rohrweiten, Wärmedämmung). Auch in einem Einfamilienhaus sollte die Auslegung nicht "über den Daumen" gemacht werden. Weitere Mängel sind immer wieder bei der hygienischen Installation (Verschmutzung der Bauteile und Rohre auf der Baustelle) bzw. Inbetriebnahme (fehlende Spülung und Reinigung vor der Endmontage) festzustellen. Und dann kommen noch die Fehler bei dem Betrieb der Anlage (zu hohe bzw. zu niedrige Temperaturen, Stagnation) dazu.
Trinkwasser ist ein Lebensmittel - warum wird es nicht so behandelt?
Bei der Planung und Installation von Trinkwasserinstallationen (und hier unterscheidet man nicht zwischen Kalt- und Warmwasser) sollten folgende Punkte beachtet werden:
      •  Werkstoffwahl nach DIN 1988, DIN 50930-6 und DIN EN 12502
      •  Einsatz von Produkten mit anerkannten Prüfzeichen (z. B. DIN-DVGW, DVGW- oder GS-Zeichen)
      •  Ermittlung minimaler Wasservolumen
      •  Ring- oder Reihenleitungssystem planen
      •  Maximal möglichen Abstand von Trinkwasserleitungen (kalt) zu Wärmequellen planen
      •  In Schächten und abgehängten Decken für ausreichende Dämmung der Trinkwasserleitungen (kalt und warm) sorgen
      •  Apparate zur Nachbehandlung von Trinkwasser (kalt) nicht in Räumen mit Temperaturen > 25 °C installieren
      •  Solltemperatur (> 55°C) in der Trinkwassererwärmung und -verteilung sicherstellen
      •  Hydraulischen und thermischen Abgleich im Zirkulationssystem gewährleisten
      •  In öffentlichen Gebäuden und größeren Wohnbebäuden Probenahmeventile vorsehen
      •  Automatische Spüleinrichtungen in Anlagen, die über einen längeren Zeitraum nicht genutzt werden (Schulen, Turnhallen, Kindergärten und Kitas während der Schulferien, Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Hotels in der Nebensaison, Krankenhäuser, Gewerbebetriebe während der Betriebsferien) vorsehen.
      •  Einzelsicherungen wählen
      •  Wenn möglich, auf Membranausdehnungsgefäße in TWW-Anlagen verzichten
      •  Minimierung von Stagnation – z. B. Bypass-Strecken und Entleerleitungen vermeiden, keine Reserven einplanen
      •  Totstrecken von bestehenden Anlagen abtrennen
      •  Feuerlöschleitungen von Trinkwasseranlagen trennen
      •  Trockene Dichtheitsprüfungen bevorzugen
Doppelwandscheibe (oben), Wandscheiben-T-Stück (links unten), Doppelwandscheibe (rechts unten)
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Leitungsanordnung im Installationsschacht
1 Heizungsvorlauf 2 Heizungsrücklauf 3 Trinkwasser (warm) 4 Trinkwasser-Inliner-Zirkulation 5 Schmutzwasser 6 Trinkwasser (kalt)
Quelle: Viega GmbH
Eine hygienische Trinkwasserinstallation beginnt bei der Planung und der Auswahl der geeigneten Werkstoffe. Aus hygienischen Gesichtspunkten sind die Trinkwasserleitungen als Reihen- oder Ringleitungssystem herzustelllen, dazu sind spezielle Wandscheiben notwendig. Diese haben geringen Einzelwiderstände und ermöglichen niedrige Druckverluste in den Etagenverteilungen. Bei dem Reihensystem ist die am häufigsten genutzte Verbraucher am Ende der Reihe angeordnet, was eine Durchspülung aller Anschlüsse gewährleitet. In Anlagen, die keinen Hauptverbraucher haben, sollte grundsätzlich ein Ringsystem eingeplant werden.

Eine optimale Planung sieht klein dimensionierte Rohrleitungssysteme vor, die mit strömungsgünstigen Bauteilen und mit geringen Wassermengen in den Rohrleitungen ausgeführt werden soll. Dabei ist eine Überdimensionierung zu vermeiden, was durch eine exakte Bedarfsermittlung der tatsächlichen Wasserentnahmen und Gleichzeitigkeiten des jeweiligen Objektes erreicht wird. Auch die Planung der noch zulässigen Fließgeschwindigkeiten in Verbindung mit druckverlustarmer Absperrarmaturen (z. B. Kugelhähne) kann die Dimensionen in Rohrnetzen deutlich verringern.

Bei der Auswahl der Materialien ist darauf zu achten, dass diese keine unerwünschten Nährstoffe in das Trinkwasser abgeben. Nach der Trinkwasser-Verordnung (TrinkwV 2001, ab Oktober 2011 - TrinkwV 2011) darf von Werkstoffen keine unzulässige Veränderung der Trinkwasser-Qualität ausgehen. Außerdem sind die ergänzenden Regelwerke DIN 50 930-6, die Anforderungen der Kommission Trinkwasser (KTW) und das DVGW-Arbeitsblatt W 270 - Einfluss werkstoffseitiger Parameter auf die Trinkwasser-Beschaffenheit, zu beachten.

Die Rohrleitungen müssen so verlegt werden, dass jedes Rohr mit der vorgeschriebenen Dämmschichtdicke (Warmwasserleitungen nach EnEV 2009, Anlage 5 und Kaltwasser nach DIN 1988-2) fachgerecht gedämmt werden kann. Je nach der Dämmstoffart können diese Abstände verschieden groß sein. Diese Abstände bestimmen dann die Maße der Schächte, Kanäle und Wand- und Deckendurchführungen. Kaltwasserleitungen sollten nicht unter Fußbodenheizungen verlegt werden, weil hier auch mit ausreichender Dämmung das Wasser über 25 °C erwärmt werden kann.

Schon bei der Herstellung, dem Transport, der Lagerung und Montage werden die Weichen für eine hygienische Trinkwasserinstrallation gestellt. So muss es selbstverständlich sein, dass alle mit dem Trinkwasser in Berührung kommenden Teile vor Verunreinigungen geschützt werden. Das erreicht man dadurch, dass man alle Schutzvorrichtungen (Schutzkappen auf den Rohrenden, Folienverpackungen der Fittings und Bauteile) erst unmittelbar vor der Montage entfernt werden. Letztendlich weiß später keiner, welche Verunreinigungen (Insekten, Sand, Erde, Steine, Laub) während des Tranportes und der Lagerung auf der Baustelle in die Rohre gekommen sind.

 

Was hat der Stein in der Zirkulationspumpe zu suchen?
> so viel zur Hygiene bei der Installation

Eine Trinkwasserinstallation sollte eigentlich nur noch mit eiiner trockenen Dichtheitsprüfung auf Dichtheit geprüft werden. Vor allen Dingen dann, wenn zwischen der Dichtheitsprüfung und der Inbetriebnahme ein längerer Zeitraum oder die Prüfung während einer Frostperiode durchgeführt werden muss und nicht gefüllt bleiben kann. .Die nasse Dichtheitsprüfung mit Trinkwasser wird nur noch bei Anlagen empfohlen, die kurzfristig nach der Prüfung in Betrieb gehen, was in den meisten Einfamilienhäusern der Fall ist. Dem Betreiber der Anlage ist ein Protokoll der Dichtheitsprüfung und ein Inbetriebnahme- und Einweisungsprotokoll zu übergeben.

Bei dem Betrieb einer Trinkwasserinstallation muss der Betreiber seinen Pflichten nachkommen. So ist er gemäß der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001/2011) für die ordnungsgemäße Erweiterung, Änderung und Unterhaltung der Trinkwasserinstallation ab dem Hausanschluss (mit Ausnahme des Wasserzählers) inkl. einer regelmäßigen Wasserentnahme verantwortlich. Die Nichteinhaltung wesentlicher Parameter stellt einen Straftatbestand dar. Bei der Übergabe eines Objektes ist der Betreiber deshalb besonders darauf hinzuweisen, dass er ab diesem Zeitpunkt für einen regelmäßigen und vollständigen Austausch des Trinkwassers und den bestimmungsgemäßen Betrieb Sorge zu tragen hat, und zwar an allen Entnahmestellen.

Anlagen, die einer erhöhten Hygienemaßnahmen erfordern (z. B. Lebensmittelbetriebe, Krankenhäuser, Seniorenpflegeheime), muss ein Hygieneplan mit dem Betreiber, einem Hygieniker, der zuständigen Gesundheitsbehörde und dem Wasserversorgungsunternehmen abgestimmt werden. Dieser Hygieneplan der Trinkwasserinstallation ist dabei nutzungs- und anlagenspezifisch zu erstellen und muss Angaben über den bestimmungsgemäßen Betrieb der Trinkwasserinstallation bzw. bestimmungsgemäßen Verwendung der Bauteile enthalten. Grundsätzlich wird ein Inspektions- und Wartungsvertrag mit einem Fachbetrieb empfohlen. In Großanlagen können die Inspektions- und Wartungsarbeiten auch durch speziell ausgebildetes, eigenes Fachpersonal (Haustechniker) durchgeführt werden.


So wie es keine gleichen Gebäude gibt sind auch die Nutzungsbedingungen unterschiedlich. Da aber Nutzungsunterbrechungen (Stagnation) möglichst kurz sein sollten, bleibt es nicht aus, dass ungenutzte Bereiche entweder abzusperren oder regelmäßig zu spülen sind. Nur so sind negative Einflüsse (z. B. Rückkeimung) auf andere Leitungsbereiche der Installation auszuschließen. Auf Grund der Art und Intensität der Nutzung kann man Anlagen in verschiedene Typen einteilen.
  • Typ 0: Nutzung kaum unterbrochen, z.B. voll genutztes Wohnhaus
  • Typ 1: Zimmer-/ Wohnungsweise Nutzungsunterbrechung, z.B. Hotels, Krankhäuser, Ferienwohnungen
  • Typ 2: Etagenweise Nutzungsunterbrechung, z.B. Geschäftshaus mit gemischter Nutzung, leerstehende Wohnungen
  • Typ 3: Gebäudeweise Nutzungsunterbrechung z.B. Schule, Saisonhotel, Ferienwohngen
In Gebäuden mit dem Nutzungstyp 0 sollte es eigentlich keine hygienischen Probleme geben, wenn das richtige Leitungssystem ausgewählt wurde.
In Gebäuden mit den Nutzungstypen 1 bis 3 sind bedarfs- und volumengesteuerte Maßnahmen des Wasseraustauschs sinnvoll. Hier kann bei Typ 1 die Ausstattung jedes Zimmers mit einer Betätigungsplatte, z. B. mit der Viega Hygiene+ Funktion, zu hygienischen Wasserverhältnissen sorgen. Diese Spülstation spült automatisch nach einem individuell einstellbaren Zeitintervall (z. B. 3 mal wöchentlich, ein Wasservolumen von 3 l). Bei Typ 2 werden die Stockwerksleitungen mit einer Betätigungsplatte, z. B. mit der Viega Hygiene+ Funktion, automatisch gespült (z. B. 3 mal wöchentlich ein Wasservolumen von 4 l). Bei Typ 3 werden die Stockwerksleitungen mit Betätigungsplatte mit Viega Hygiene+ Funktion und/oder Visign-Urinal-Spülsystem mit 24-h-Intervall-Spülung ausgestattet.
Elektronisch gesteuerte Betätigungsplatte - Spülstation
In öffentlichen und gewerblichen Gebäuden mit Nutzungsunterbrechungen (Krankenhäuser, Hotels, Schulen, Kindergärten, Kitas) sind die hygienische Anforderungen an die Trinkwasserinstallation besonders zu beachten. Hier kann die Stagnation in den Trinkwasserleitungen (Kalt und Warmwasser) von Hand durch den Haustechniker bzw. Hausmeister (Facility Manager) unterbrochen werden. Da hier der Aufwand ziemlich groß ist, weil besonders bei verzweigter Leitungsführung (Einzelzuleitungen oder T-Stück-Installation) jede Auslaufarmatur betätigt werden muss
Betätigungsplatte - Programmierung durch Magnet-Schlüssel
Spülstation im Reihen- und Ringleitungssystem
Quelle: Viega GmbH & Co. KG

Der Einsatz einer elektronisch gesteuerten Betätigungsplatten mit einer Spülstation in Verbindung mit der Reihen- oder Ringleitungs-Installation ist die ideale Lösung, um die Trinkwassergüte an jeder Entnahmestelle sicherzustellen.

Die Betätigungsplatte, die am Ende einer Reihen- oder Ringleitung montiert wird, gewährleistet den bestimmungsgemäßen Betrieb durch eine dezentrale, individuelle Auslöseautomatik, die den Wasseraustausch sowohl zeit- als auch volumenbezogen über eine spezielle Programmierung steuert. Alle Entnahmestellen werden dazu durch eine „eingeschleifte“ Trinkwasserrohrverlegung, z. B. mit Doppelwandscheiben von Armaturanschluss zu Armaturanschluss, installiert.
Die in die Betätigungsplatte integrierte Steuerung registriert die ausbleibende Trinkwasserentnahme und stellt nach einem individuell programmierbaren Zeitraum den bestimmungsgemäßen Betrieb selbsttätig her. Verkeimungen durch Stagnation werden vermieden. Außerdem erfolgt der Wasseraustausch mengenorientiert, d. h. sie entspricht ausschließlich dem erforderlichen Volumen des zu spülenden Installationsabschnitts.
Vorteile
  • kein unnötig erhöhter Wasserverbrauch
  • keine unnötig erhöhten Abwassergebühren
  • uneingeschränkte Stockwerks- und Nasszellenmöglichkeiten durch freie Wahl der Stockwerksleitungsführung (z. B. als Reihen- oder Ringleitungen)
  • hygienische Nutzung durch berührungslose, elektronische Betätigungsplatte „sensitive“ (die Programmierung erfolgt ohne Werkzeug über die Sensorfläche)
  • einstellbare Zeitintervalle: 1-mal, 2-mal, 3-mal wöchentlich, 2- oder 4-wöchentlich
  • einstellbare Spülvolumina [Liter]: 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 9
  • kombinierbar mit UP-Spülkästen mit 2-Mengen-Technik nachrüstbar, sofern 230V-Anschluss, Reihen-/ Ringleitungsinstallation und Leerrohr für Steuerleitung vorhanden sind
Hygienespülung - Geberit Vertriebs GmbH


ABA-flow Comfort 2

ABA-flow Steuer- und Überwachungsset
Quelle: ABA BEUL GmbH


ABA-flow Hygienekonzept

Das ABA-flow Hygienekonzept bewirkt geplante vollautomatische Zwangsspülungen und stellt einen hygienekonformen Betrieb einer Trinkwasserinstallation sicher. Das System besteht aus einer Hygienesteuerung (Steuerzentrale), die die Steuer- und Überwachungssets (eControl (Kolbenventil), freier Auslauf und Temperatur- und Durchflusssensor) miteinander verbindet.
Bis zu 8 Steuer- und Überwachungssets können gleichzeitig betrieben werden. Dabei können die Parameter (Temperatur, Spülzeitpunkt, Spülmenge) für Kalt- und Warmwasserstränge einzeln individuell konfiguriert und per Speichermedium dauerhaft protokolliert werden, so dass der hygienische Betrieb der Anlage jederzeit nachweisbar ist.

Folgende Spülszenarien können über die ABA-flow-Software per Datenkabel oder WLan über PC, Tablet-PC oder Smartphone konfiguriert werden:

1. Spülen nach Zeitplan
Spülung der Trinkwasserleitung in definierten Mengen und Zeitabständen
2. Spülen nach Temperatur
Spülung der Trinkwasserleitung bei Abweichungen definierter Temperaturen
3. Spülen nach Plan- und Nutzungsverhalten
Spülung der Trinkwasserleitung unter Berücksichtigung von Verbrauch und Zeitplan
4. Spülen mit Automatik
Spülung der Trinkwasserleitung unter Berücksichtigung von Verbrauch, Zeitplan und Temperatur

Die Programmierung und Konfiguration findet über Ethernet (onboard) statt und die Kommunikation ist per Modbus IP oder BACnet IP zur Anbindung an Fremdsysteme oder übergeordnete Gebäudeleittechnik möglich. Die Ereignisse werden in der Benutzeroberfläche visuell und detailliert angezeigt. Zusätzlich kann eine Meldung per E-Mail eingerichtet werden. Eine historische Datenaufzeichnung (Temperaturverläufe, Spülzeiten, Spülvolumen) erfolgt auf einer integrierter SD-Karte.
Das Einbinden einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) kann sinnvoll sein, um bei bei einem Stromausfall den automatischen Schließvorgang evtl. geöffneter Ventile zuverlässig durchzuführen.

Diese Sicherungseinrichtung erfüllt die in der Trinkwasserverordnung vorgeschriebene Maßnahmen zur Trinkwasserhygiene. Danach sind Einrichtungen zur Vermeidung von Kontaminationen des Trinkwassers durch Bakterien oder Viren vorgeschrieben.
Diese können durch lange Stagnationszeiten des Trinkwassers in der Rohrinstallation auftreten, da stehendes Wasser einen idealer Nährboden für solche Erreger ist. Auch wenn das Wassersystem richtig geplant und installiert wurde gibt es Anlagen, die über einen längeren Zeitraum nicht genutzt werden (Schulen, Turnhallen, Kindergärten und Kitas während der Schulferien, Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Hotels in der Nebensaison, Krankenhäuser, Gewerbebetriebe während der Betriebsferien).


Hygienisch problematisch in der Trinkwasserinstallation sind selten genutzte Entnahmestellen, so z. B. Gäste-WC, Gästezimmer, gelegentlich genutzte Räume (Partyraum) oder besonders Außenzapfstellen. Aber auch in Wohnungen (Ferienwohnungen, leerstehende Wohnungen) kann Stagnationswasser ein großes Problem darstellen.
frostsichere Außenarmatur
Quelle: Honeywell
Besonders die Leitungen zu Außenzapfstellen sind stagnationsgefährdet. Um dem Kunden das Absperren und Entleeren der Leitung zu ersparen, werden oft frostfrei absperrende Ventile eingebaut. Damit ist das Risiko des Einfrierens beseitigt. Nicht beseitigt ist die Stagnationsgefahr. Denn wenn es draußen kalt ist, wird die Außenzapfstelle nicht benutzt und das Wasser steht in der Zuleitung. Solche Entnahmestellen sind an der Zuleitung zu einer häufig benutzten Armatur anzuschließen. Das kann durchaus bedeuten, dass das Wasser auf dem Weg in die Küche zunächst zum Anschluss der frostfrei absperrenden Außenarmatur geführt wird – Ring- oder Reihensystem.
Leitungen mit stehendem Wasser, die mit dem Trinkwassersystem in Verbindung stehen, bieten Bakterien ideale Lebensbedingungen. Durch so genannte Rückverkeimungen greifen die Bakterien dann auch auf die in Betrieb befindlichen Wasserleitungen über. Das gilt besonders für die Warmwasserleitungen oder schlechtgedämmte oder überhaupt nicht gedämmten Kaltwasserleitungen in beheizten Räumen oder Schächten.
Lange Leitungen zu Sicherheits- oder Sicherungsarmaturen und lange Zuleitungen zu Sicherheitsventilen und die früher auch normativ geforderte Beruhigungsstrecke zu Rohrbelüftern müssen vermieden werden. Diese anschlussfreie Zuleitung musste mindestens 50 cm betragen und sind immer noch in tausenden von Mietshäusern vorhanden. Ein Rückbau und der Einsatz von Einzelsicherungen wären hier immer sinnvoll.
Auch das „Abstopfen“ nicht mehr benötigter Entnahmestellen bzw. Stichleitungen sind Problemstellen. Hier sollten die Leitungen, die nicht mehr benötig werden, direkt an der Abzweigung der Verteileitung entfernt werden.
Trinkwasserinstallationen mit selten genutzten Entnahmestellen und langen Zuleitungen sollten grundsätzlich mit dem Ring- oder Reihenleitungssystem geplant und ausgeführt werden.

Doppelwandscheibe (oben), Wandscheiben-T-Stück (links unten), Doppelwandscheibe (rechts unten)
Quelle: Viega GmbH & Co. KG
Aus hygienischen Gesichtspunkten sind die Trinkwasserleitungen als Reihen- oder Ringleitungssystem herzustelllen, dazu sind spezielle Wandscheiben notwendig. Diese haben geringen Einzelwiderstände und ermöglichen niedrige Druckverluste in den Etagenverteilungen.
Auch wenn einzelne Armaturen nicht regelmäßig benutzt werden, wird der Wasserinhalt der gesamten Reihen- oder Ringleitung regelmäßig ausgetauscht, weil die am häufigsten benutzte Armatur (WC) eine Stagnation ausschließt.
Auch wenn einzelne Wohnungen (Ferienwohnungen) oder Zimmer (Hotel) nicht belegt sind, kann durch eine elektronisch gesteuerte Betätigungsplatte und Spülstation das System gepült werden.
Quelle: Viega GmbH & Co. KG

Wasserhygiene-Schulung - VDI/DVGW-Richtlinie 6023
Die Richtlinie VDI/DVGW 6023 "Hygiene in Trinkwasser-Installationen; Anforderungen an Planung, Ausführung, Betrieb und Instandhaltung" gilt für alle Trinkwasser-Installationen auf Grundstücken und in Gebäuden und soll eine einwandfreie Trinkwasserqualität in der Trinkwasser-Installation bewahren.
Außerdem ist eine Schulung freiwillig und gesetzlich nicht vorgeschrieben. Das erlangte Zertifikat kann aber als Alleinstellungsmerkmal für die Firma in Angeboten hervorgehoben werden, denn damit wird sichergestellt, dass die ausgeführte Planung und Installation nach den geltenden Regel ausgeführt werden.
Die VDI/DVGW 6023 04-2013 wurde vom VDI (Verein Deutscher Ingenieure) und dem DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches) gemeinsam erstellt und stellt die wichtigste Norm der Trinkwasserhygiene dar.
> mehr

Ein Schild, das an vielen Zapfstellen angebracht sein müsste

Bei dem Begriff „Kein Trinkwasser“ handelt es sich nicht um Nichttrinkwasser, sondern um kaltes und erwärmtes Trinkwasser, das aufgrund von Stagnation und/oder alter bzw. falscher Rohrmaterialien nicht mehr für den Genuss durch Menschen geeignet ist.
Die Regelwerke (TrinkwV, AVBWasserV, DIN 1988, DIN EN 1717, DIN EN 806) schreiben in vielen Punkten vor, welche Pflichten der Betreiber einer Trinkwasserinstallation hat. Auch im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) werden die Verkehrssicherungspflichten und mietvertragliche Haftungen festgelegt.
Der Betreiber muss darauf achten, dass ein regelmäßiger und vollständiger Austausch des Trinkwassers an allen Entnahmestellen bis zu einem bestimmungsgemäßen Betrieb stattfindet. Besonders ist er verantwortlich für regelmäßige Inspektionen und Wartungen der Anlagen durch einen eingetragenen Installationsbetrieb oder beauftragten Personen.
In vielen Trinkwasserinstallationen befindet sich aufgrund von Stagnationswasser in nicht oder unzureichend gedämmten Rohrleitungen kein Wasser, das für den für den menschlichen Genuss nicht geeignet ist.
Vor allen Dingen in Altbauten mit Blei- und verzinkten Rohrleitungen und stillgegelegten Sichleitungen befindet sich oftmals aufgekeimtes und/oder mit Metallbestandteilen belastetes Wasser. Begriffe in diesem Zusammenhang sind die "Legionellen", das "Biofouling" und "Viren im Trinkwasser".
Auch in Großanlagen, vor allen Dingen im öffentlichen und gewerblichen Bereich, gibt es viele Stagnationsleitungen, vor allen Dingen in belüfteten abgehängten Decken oder in Rohrkanälen oder -schächten mit wärmegehenden Rohren. Aber auch in Anlagen, die wochenlang nicht benutzt werden (z. B. Schulen, Lagerräumen, alte Stichleitungen zu Außenzapfstellen), befindet sich Stagnationswasser. Die Legionellenproblematik ist in diesen Anlagen besonders zu beachten, wird aber erst dann aktuell, wenn das Wasser zum Duschen gebraucht wird (Turnhallen, Sportheime, Duschanlagen).
Dieses Wasser kann durch Rückspülungen (Rückkeimung) bei Druckschwankungen in die normaldurchströmten Leitungen gelangen.

Eine wichtige Informationspflicht der Betreiber einer Trinkwasseranlage ist, die Bewohner und Nutzer auf die Risiken von Stagnation in Teilabschnitten einer Wohnanlage hinzuweisen. Diese sind besonders auf die regelmäßigen Nutzung von Entnahmestellen im Gebäude über Aushänge und durch Anschreiben hinzuweisen.
Ein In vielen Trinkwasserinstallationen gibt es einen weiteren Schwachpunkt und sind zu niedrige Temperaturen des erwärmten Tarmwassers am Austritt des Trinkwassererwärmers und an den Entnahmestellen im Gebäude. Hier führen falsch verstandene Energieeinsparungen zu einem Wachstum von Bakterien. Hier sind die technischen Maßnahmen aus dem DVGW-Arbeitsblatt W 551-5 einzuhalten.
Auch die lange Abwesenheit einzelner Mieter (z. B. Überwintern in südlichen Ländern) und die dadurch auftretende Stagnation in den Verteilleitungen führen zu hygienischen Problemen in der gesamten Trinkwasserinstallation.  Solche Anlagen müssen evtl. desinfiziert werden.

Immer wieder kommt es in Trinkwasseranlagen mit Kupferrohrinstallationen, die jahrzehntelang problemlos funktionierten, zu erheblichen Korrosionsschäden an den Rohrleitungen und dadurch zu Wasserschäden. Der Grund liegt in der Änderung der Wasserqualität, die in einem Wassereinzugsgebiet geliefert wird. Nach der DIN 50930 Teil 6 dürfen keine Kupferrohre installiert werden, wenn der pH – Wert unter 7,0 und bei einem pH-Wert zwischen 7,0 und 7,4 darf der TOC-Wert 1,5 mg/l nicht überschreiten. In Bestandsanlagen wird in solchen Fällen eine Totalsanierung empfohlen, wenn die Wasserqualität durch Mischung mit anderen Wässern nicht verbessert werden kann.

Damit Leitungsrohre das Trinkwasser nicht belasten - LABORPRAXIS


So sieht es (nicht nur) in verzinkten Trinkwasserleitungen aus
So kann es in Trinkwasserspeichern aussehen
Durch solche Filter kommt frischen Trinkwasser in die Hausleitungen

Probenahmeschein
Die Untersuchung des Trinkwassers durch Sachkundige ist in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2011) vorgeschrieben. Diese gesetzliche Pflicht einer regelmäßigen Probenahme in Trinkwassersystemen zur Untersuchung auf Legionellen bezieht sich auf öffentliche (jährlich) und gewerbliche Objekte (alle 3 Jahre).
Um eine sach- und fachgerechte Trinkwasserprobenahmen durchführen zu dürfen, müssen alle notwendigen Kenntnisse der rechtlichen Rahmenbedingungen, der Mikrobiologie, Probenahme sowie der relevanten Parameter nachgewiesen werden. Hierzu benötigt der Probenehmer (Anlagenmechaniker SHK, Instandhaltungspersonal, Fachplaner, Servicepersonal aus Wartungsfirmen und Facility Management) ein Zertifikat (Probenahmeschein). Dieses Wissen wird in eintägigen Lehrgängen von verschiedenen Einrichtungen (z. B. TÜV, DeutscheWasserAkademie) angeboten. Nachweisbare Anlagensachkenntnisse werden vorausgesetzt.

Lehrgangsinhalte

  • Rechtliche Vorgaben
  • Akkreditierung
  • Trinkwasserverordnung
  • Probenahme
  • allgemein Probenahme
  • Mikrobiologie
  • Probenahme chemischer Parameter nach DIN ISO 5667-5
  • Vor-Ort-Parameter, Sensorik
  • Unfallverhütung
  • Praktischer Teil mit Übungen, Probenahme, Vor-Ort-Parametern und Sensorik

Das Fachwissen muss durch regelmäßige Nachschulungen erweitert werden.

 
Probennahmen
 

Wer untersuchungspflichtige Objekte* beproben will, muss einen Sachkundenachweis zur Probenahme von Trinkwasser nachweisen, dieser muss bei einer zugelassene Untersuchungsstelle (z. B. Deutsche WasserAkademie) durch eine Schulung erlangen. Der Sachkundenachweis ist eine Qualitätssicherung, die nötig ist, wenn Analysen hinsichtlich der Trinkwasserverordnung durchgeführt werden sollen. Insbesondere bei der Legionellenuntersuchung ist solch ein Nachweis notwendig.
*Eine untersuchungspflichtige Großanlage verfügt über einen Speicher mit > 400 l Inhalt und/oder über mindestens eine Rohrleitung mit > 3 l Volumen. Außerdem muss in der Anlage Wasser vernebelt werden, z. B.in einer Dusche oder Badewanne mit Duschschlauch. Ein- und Zweifamilienhäuser sind, unabhängig von den Volumina von Speicher und Rohrleitungen, immer Kleinanlagen und damit nicht untersuchungspflichtig.

Quelle: Gebr. Kemper GmbH + Co. KG, Olpe
Die Vorgaben für die fachgerechte Probennahme im deutschen Einheitsverfahren zur Untersuchung auf Einhaltung der Grenzwerte der Trinkwasserverordnung  (TrinkwV 2011) sind in der DIN 38411 Teil 1 und der DIN 38402-ff beschrieben.
Vor der Probennahme sind alle mit dem Trinkwasser in Berührung kommenden Teile durch Abflammen des Entnahmeröhrchens zu desinfizieren, damit keine Verfälschung der Entnahmeprobe stattfindet.
Eine fachgerechte Probenahme ist nur mit geeigneten Probenahmeventilen möglich.
Quelle: Gebr. Kemper GmbH + Co. KG, Olpe

Eine fachgerechte Beprobung nach der Trinkwasserverordnung (DVGW W 551) muss nicht nur in Teilabschnitten an den Strangventilen sondern auch an der letzten Zapfstelle (Armatur) der Gebäudeinstallation bzw. von Stichleitungen durchgeführt werden. An diesen Stellen gibt es keine Edelstahl-Abflammröhrchen, die an Probenahmeventilen zum Desinfizieren vorhanden sind.
Eine direkte Beflammung einer Zapfarmatur besonders bei hochwertigsten Armaturen und Oberflächen ist nicht zu empfehlen. Dabei können Beschädigungen an den Oberflächen und sensiblen Bauteilen (Dichtungen, Inliner, Metallperlator) auftreten. Mit dem QUICKTURN
® Probenahme-Set ist eine Probenahme ohne Probleme möglich. Es beinhaltet massive und immer wieder verwendbare Edelstahl-Abflammröhrchen, dessen Gewindeansatz zusätzlich als Wärmsperre hat. Dadurch wird eine übermäßige Hitzeübertragung auf die Armatur auch bei längerer Beflammung vermieden.
Die eigentliche Probenahme erfolgt direkt aus dem 6 mm Röhrchen in ein Probenahmegefäß.


Probenahme mit dem Quickturn® Probenahme-Set
Quelle: ABA BEUL GmbH



Probennahmeventil
Quelle: Viega GmbH & Co. KG



Easytop Probenahmeventil
Quelle: Viega GmbH & Co. KG


QUICKTURN®
Probenahmeventil

(Kolbenventil)

Quelle: ABA BEUL GmbH

Für die Beprobung optimale senkrechte Ausrichtung möglich dank drehbarem Ventilgrundkörper und Auslaufrohr
In öffentlichen Gebäuden sind Kontrollen der Wasserbeschaffenheit nach DVGW-Arbeitsblatt W 551 (chemisch und mikrobiologisch) regelmäßig vorgeschrieben. Damit diese Probenahmen fachgerecht durchgeführt werden können, sind geeignete Probenahmestellen mit speziellen Entnahmearmaturen (Entnahmeventil) zu installieren. In weitverzweigten Installationen ist es sinnvoll, im Bereich der Kellerverteil- und Steigleitungen Probenahmestellen vorzusehen.  Da mikrobiologische Probleme oftmals ausschließlich die Entnahmearmaturen vorhanden sind, sollten auch Entnahmestellen an den Stockwerksverteilungen angeordnet werden.
Bei der Probenahme treten die meisten Verfälschungen der Wasserproben auf. Deshalb sollten grundsätzlich spezielle Probenahmeventile eingeplant bzw. verwendet werden. Bei diesen Ventilen ist die Betätigungseinheit beflammbar und somit für die Sterilisation im Autoklaven geeignet. Damit diese Beprobung unter labornahen Bedingungen stattfinden kann, ohne eine Verfälschung der Parameter durch äußere Einflüsse, sollten nur dies Ventile verwendet werden. Sie sind fest installiert und totraumfrei und haben eine aufsteckbare, sterilisierbare Betätigungseinheit, die nur für den einmaligen Entnahmevorgang verwendet wird. Alle wasserberührten Teile der Betätigungseinheit sind aus Rotguss und können deshalb zur Desinfektion im Autoklaven temperaturbehandelt oder vor Ort beflammt werden.
In dem DVGW-Arbeitsblatt W 551 wird die sinnvolle Verteilung von Probenahmestellen aufgezeigt, damit im Bedarfsfall evtl. Kontaminationen genauer lokalisiert werden können.
Probenahmen erfolgen an den vorbereiteten Stellen (Probenahmeventilen) der Installation, ohne Verwendung von Werkzeugen.
Arbeitsschritte
  • Schutzkappe des Entnahmeventils entfernen und durch Beflammen für die Probenahme vorbereiten
  • Betätigungseinheit auf das Entnahmeventil stecken und in der Endposition mit Federbügel sichern
  • Probe durch Öffnen des Handrades der Betätigungseinheit entnehmen
  • Nach der Probenahme Handrad schließen, Federbügel entsichern und die Betätigungseinheit abziehen
  • Betätigungseinheit möglichst sofort sterilisieren und bis zur erneuten Verwendung unter Laborbedingungen steril aufbewahren
  • Entnahmeventil bis zur nächsten Probenahme mit Kunststoffkappe verschließen

Fachgerechte Probenahme – an jeder Stelle! - Gebr. Kemper GmbH + Co. KG, Olpe

Probenahme-Eckventil
Quelle: SCHELL GmbH & Co. KG
Das Probenahme-Eckventil wird für systemische Untersuchungen an Auslaufarmaturen eingesetzt. Da das Eckventil häufig durchströmt wird, kann hier eine Aussage über die Wasserqualität innerhalb der Trinkwasserinstallation getroffen werden. Die Montage erfolgt unauffällig unter den Waschbecken auf der Warm- und/oder Kaltwasserseite.
Da es für Probenahmen direkt an Duschköpfen keine Probenahmen-ventile gibt und dadurch ein Abflämmen des Duschkopfes wegen der integrierten Kunststoffeinsätze nicht möglich ist, können spezielle Adapter eingesetzt werden.
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Probenahme-Adapter für Duschköpfe
Quelle: SCHELL GmbH & Co. KG
   

 


Probenahmestelle für das Wasser des Versorgers
Quelle: Seppelfricke Armaturen GmbH

Da die vom Versorger angegebenen Trinkwasserwasseranalysen nicht den aktuellen Zustand des gelieferten Wassers anzeigen, muss eigentlich bei jeder Beprobung einer Trinkwasserinstallation auch unmittelbar am Wasserzähler eine Probe entnommen werden. Erst dann kann festgestellt werden, ob das gelieferte Wasser keim- und virenfrei ist und eine evtl. festgestellte Aufkeimung in der Kundenanlage aufgetreten ist.

 

Anordnung der Entnahmeventile für orientierende und weitergehende Untersuchungen
Sammel- und Entleerungsleitungen sind, soweit noch vorhanden, ebenfalls zu beproben
Quelle: Viega GmbH & Co. KG
Empfohlene Probennahmeorte
Kaltwasser
  • Übergabestelle in jedem einzelnen Gebäude
  • Außenzapfstellen
  • Stellen unzureichender Durchströmung
Warmwasser
Orientierende Untersuchung:
  • Austritt bei Trinkwassererwärmern (TWE)
  • Eintritt des Zirkulationsrücklaufes bei TWE
  • Jeder Steigestrang, möglichst weit entfernt vom zentralen TWE
Weitergehende Untersuchung:
  • Austritt bei TWE
  • Eintritt des Zirkulationsrücklaufes bei TWE
  • Jeder Zirkulationsstrang
  • Jeder Steigestrang
  • Einzelne Stockwerksleitungen
  • Leitungsteile, die stagnierendes Wasser führen (Be- und Entlüftungsleitungen bei Sammelsicherungen, Membranausdehnungsgefäße, selten benutzte Entnahmestellen)
Fachgerechte Probenahme – an jeder Stelle! - Gebr. Kemper GmbH + Co. KG, Olpe
Gerüche und Geruchsbelästigungen - Bayerisches Landesamt für Umwelt

Schutz des Trinkwassers DIN EN 1717 und DIN 1988-10 - Rainer Kelbassa - Gebr. Kemper GmbH + Co. KG
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Die Errichtung einer Trinkwasserinstallation und wesentliche Änderungen an diesen dürfen nur von Installationsbetrieben durchgeführt werden, die in das Installateurverzeichnis eines WVU eingetragen sind.
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